Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstlerinnen* bzw. von Nachwuchskünstlerinnen*.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
September 2026
10.09. Nuweiba-Mosaik. Vision für die Zukunft unserer Städte

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Fotografie, Mosaik-Arbeiten & Video
der Künstlerin IMAN EL-BANNA, Kairo
Geschichten, Träume, Erfahrungen und Mosaik-Kunstwerke der Beduinen-Frauen von Nuweiba und der Künstlerin Iman El-Banna. Sie initiierte 2021 das Projekt „Mosaic Nuweiba“, das neue Wege der Auseinandersetzung mit lokalen Gemeinschaften eröffnete, indem Kunst als Medium für Ausdruck, Bewahrung und menschliche Verbundenheit genutzt wurde, denn:
“Die Rückkehr zur Natur scheint unausweichlich für eine lebbare Zukunft.”
IMAN EL-BANNA, Professorin für Umwelt- und Community-Design an ägyptischen Universitäten; widmet sich seit 1993 der Mosaikkunst. Ihre Arbeit konzentriert sich u.a. darauf, Beziehung der Menschen zu Orten, Erinnerung, städtischen und kulturellen Wandlungsprozessen neu zu denken. | Eintritt: frei
12.09. Was bedeutet es für Dich, in einer Demokratie zu leben?

Samstag | 14:00 bis 20:00 Uhr
DEMOKRATIE-MITMACH-AUSSTELLUNG. Zwei Tage Open-Air
am 12.09. von 14 – 20 Uhr; am 13.09. von 11 – 14 Uhr
Eröffnung der Ausstellung am Samstag um 14 Uhr
Gibt es einen Gegenstand, ein Wort, einen Satz, Text oder ein Bild – welcher/welches für Dich sichtbar macht, was Demokratie bedeutet?
Wenn Du mitmachst, ist Deine Antwort ein wichtiger Teil dieser Open-Air-Ausstellung und auch des Festivals “MEHR WERT”. Das Festival wird veranstaltet von „Leipzig + Kultur“, der Interessenvertretung aller Kultur-Initiativen in nicht-öffentlicher Trägerschaft sowie freischaffender Künstler:innen der Stadt Leipzig. Thema des Festivals sind der gesellschaftliche Wert der Freiheit von Kunst und Kultur in unserer Demokratie – für alle Menschen… auch für Dich. Wir möchten mit der Open-Air-Ausstellung sichtbar machen, was Demokratie im Alltag bedeutet – und wie unser Leben wäre, wenn es sie nicht gäbe.
DEMOKRATIE: ein Begriff, ein Wort – welches durch diese Mit-Mach-Ausstellung erlebbarer werden kann, werden wird … auch durch Dich.
Wir sind ganz gespannt, zu erfahren, was es für Dich bedeutet, in einer Demokratie zu leben. Mach mit.
Für alle, die Lust haben, mitzumachen: Es gibt dafür „Ausstellungskarten“.
Füll die Vorderseite dieser Karte aus. Du kannst ein Wort, einen Satz aufschreiben, etwas zeichnen, ein Bild malen oder einkleben. Oder: Du hast du einen Gegenstand, der für Dich die Bedeutung von Demokratie zeigt? Dann gib deine ausgefüllte Karte oder diesen Gegenstand zusammen mit dieser Karte bis zum 04.09.2026 ab – an folgenden Orten:
• Schulmuseum Leipzig | Goerdelerring 20
• Bundesarchiv | Dittrichring 24
• Frauenkultur Leipzig | Windscheidstr. 51
Die Ausstellung wird veranstaltet vom Arbeitskreis „Forum für Freiheit und Demokratie“. Dazu gehören: Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig, Bürgerkomitee Leipzig e. V. – Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Offenes feministisches DemokratieArchiv mit Frauenkultur e.V. und Louise-Otto-Peters-Gesellschaft Leipzig e.V., Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig und Stiftung Friedliche Revolution
Eintritt frei
Zugang: Große Fleischergasse 12 | 04109 Leipzig | Matthäikirchhof
13.09. Pilz-Führung im Auenwald

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr
PILZ-TOUR
mit Dr. NORBERT LEUBNER, Pilz-Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM).
Bitte an einen Sammelkorb, Messer und wettergerechte Kleidung denken. Mit etwas Finde-Glück können am Ende der Tour die Rohstoffe für eine Pilzmahlzeit mit nach Hause genommen werden. Voranmeldung bitte bis zum 10.09.2026
Treffpunkt: 10 Uhr Frauenkultur
Teilnahmebeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | Kinder 6 bis 12 Jahre: 10,- € | Kinder unter 6 Jahre: frei
Weitere Termine: 27.09., 04.10., 10.10., 01.11.2026
19.09. Zwischen Liebe und Überforderung. Mutterschaft ehrlich betrachten
Samstag | 15:00 bis 18:00 Uhr
WORKSHOP
mit FRANZISKA BURKHARDT & Pro Choice Leipzig
in Kooperation mit Jugendphase e.V. und Weiterdenken der Heinrich-Böll-Stiftung
Mutterschaft wird oft als die größte Erfüllung des Lebens dargestellt. Doch viele Frauen erleben gleichzeitig Erschöpfung, Überforderung, Zweifel oder sogar Reue. Über diese Gefühle wird selten gesprochen – aus Angst vor Verurteilung oder Scham. Genau dafür schaffen wir einen Raum.
Als Speakerin zum Thema Reue in der Mutterschaft beschäftigt sich Franziska Burkhardt seit Jahren mit den Tabus rund um Mutterschaft und den Erfahrungen von Frauen, deren Realität nicht dem gesellschaftlichen Idealbild entspricht. Ihr ist es wichtig, sichtbar zu machen, dass ambivalente Gefühle kein individuelles Versagen sind, sondern häufig im Zusammenhang mit strukturellen Belastungen, Mental Load, Care-Arbeit und gesellschaftlichen Erwartungen entstehen.
Im Workshop sprechen wir offen über: Ambivalenzen und Reue in der Mutterschaft; Mental Load und unsichtbare Care-Arbeit; gesellschaftliche Erwartungen an die „gute Mutter“; persönliche Prägungen und Glaubenssätze; Selbstfürsorge und den Umgang mit eigenen Grenzen. Der Begriff „Regretting Motherhood“ wurde durch die Forschung der Soziologin Orna Donath international bekannt. Ihre Arbeit zeigt, dass Frauen ihre Kinder lieben können und gleichzeitig die Entscheidung, Mutter geworden zu sein, bereuen oder die Bedingungen von Mutter-schaft als belastend erleben. Diese Perspektive hilft dabei, das Thema differenziert zu betrachten – und den Blick von individueller Schuld auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu erweitern.
Dieser Workshop ist kein therapeutisches Angebot, sondern ein moderierter Raum für Austausch, Reflexion und gegenseitige Stärkung. Wir freuen uns auf alle Frauen, die sich einen ehrlichen Austausch wünschen – ohne Scham, ohne Bewertung und mit Platz für die ganze Realität von Mutterschaft.
Kinderbetreuung nach Voranmeldung möglich. Bitte mit Anzahl und Alter der Kinder an pro-choice-leipzig@riseup.net
Teilnahme kostenfrei
19.09. Omas & friends

Samstag | 20:00 bis 23:55 Uhr
THE VERY SPECIAL DISCO
Die Omas gegen Rechts Leipzig laden ein:
Wir wollen feiern. Mit Freund:innen, Mitstreiter:innen und Unterstützer:innen im Herzen und im Geiste. Zu gut tanzbarer Musik erschaffen wir Freude, Energie, die Kraft der Gemeinschaft und sammeln Mut. Denn egal wie Wahlen ausgehen:
Wir alle kämpfen weiter gegen Rechts und für die Demokratie. Jede und jeder auf die eigene Weise, in all unserer Vielfalt und mit Respekt füreinander.
Wir freuen uns auf das Fest with friends.
Es legt auf: DJ JENNIFER DOPEZZ
Eintritt: 5,- Euro
24.09. Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
FAIR-SICHERUNGSBERATUNG
mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau
Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Unverbindlich und unparteiisch! Anmeldung bis 22.09.2026 ist erforderlich.
24.09. Ein ungehaltenes Plädoyer

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
Mit CHRISTINA CLEMM
Was erzählen Gerichtsverfahren über unsere Gesellschaft? In ihrem neuen Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“ nimmt CHRISTINA CLEMM die Leser:innen mit in den Gerichtssaal und zeigt, wie eng Gewalt mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen verknüpft ist.
Anhand ihrer Erfahrungen als Anwältin macht sie sichtbar, wo wir als Gesellschaft versagen – und entwirft zugleich die Perspektive auf eine solidarischere und gerechtere Zukunft. Ein eindringliches, persönliches Plädoyer über Gerechtigkeit, Verantwortung und die Frage, was sich ändern muss.
CHRISTINA CLEMM ist Autorin und Fachanwältin für Familien- und Strafrecht in Berlin. Seit über 25 Jahren vertritt sie Betroffene geschlechtsspezifischer, rassistischer und rechtsextrem motivierter Gewalt und zählt zu den profiliertesten Stimmen zu den Themen Gewalt, Recht und gesellschaftliche Verantwortung. || Eintritt: nach Selbsteinschätzung
26.09. Ost-West-Biografie. Schreiben über das Leben im geteilten Deutschland

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIB-WORKSHOP
mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
Das Leben im geteilten Deutschland und die Nachwendezeit prägen bei vielen bis heute den Lebensweg und den Blick auf die Wirklichkeit, oft auch unbewusst. Die eigene Lebenszeit, ob in ‚Ost‘ oder ‚West‘, in der Nachwendezeit und bis heute, prägte jeweils persönlich und hat einen bestimmten Blick auf die jeweils eigene oder die Lebenssituation anderer zugelassen.
Der Schreibworkshop lädt einerseits zum Rückblick ein auf das, was gut war und was offen oder unerfüllt blieb. Andererseits soll der Blick auch dahin gerichtet werden, was kommt und Aufmerksamkeit braucht.
„Denn Zukunft braucht Herkunft“ (Odo Marquard)
Die Teilnehmenden lernen wirksame Zugänge zum biografischen Schreiben kennen, um Selbsterlebtes in spannende, nachdenkliche oder auch heilsame Geschichten zu verwandeln. Über die eigenen Texte und Geschichten kommen die Teilnehmenden in einen fruchtbaren Austausch. Sie lernen, das eigene Leben und Erleben mit einem bewussteren Blick zu sehen, vielleicht sogar in neuem Licht – und ihren Blick auch für andere Geschichten und Perspektiven zu weiten.
Leitung: Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI). | Anmeldung bitte bis zum 25.09.2026
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.
26.09. Doppelklang. Zwei Chöre. Ein Konzert
Samstag | 17:00 bis 18:30 Uhr
KONZERT
Die „Mighty Mondays“ aus Berlin sind zu Gast bei CantaAnimata in Leipzig. Der Montag, die Freude an schillernden Klängen, der Humor, die Gemeinschaft und ein klein wenig Chorchaos: das macht für beide Chöre das Chorleben aus. Und wenn sie singen, dann kommen Titel bekannter Songwriterinnen, Weltmusik, Poparrangements, „schlimme Schlager“ und Swing zum Klingen. Aber erst im Doppelklang wird daraus dieser ganz besondere Chorbegegnungsabend, getragen von den Chorleiterinnen ANTJE LAABS und REGINA KOLB. Außerdem spielen: STEFFI PLESCHKA (Percussion); NORA TAGLE (Klavier).
Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Eintritt: 15,- | 10,- Euro ermäßigt
Ort Bethanienkirche Schleußig | Stieglitzstraße 42 | 04229 Schleußig… direkt am Leipziger Auwald
29.09. Frauen und Revolution oder Revolution hat ein weibliches Gesicht.

Dienstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH mit SHILA BEHJAT, Journalistin & Juristin
Shila Behjats lebendige Reportage zeigt, was die Welt vom Mut der Frauen lernen kann – ein Aufruf zum Feminismus der Stärke!
Vom Iran bis Belarus, von Fridays for Future bis zu den großen Diskriminierungsdebatten – Revolutionen und gesellschaftliche Wandlungsprozesse haben heute oft ein weibliches Gesicht. Ausgehend von den mutigen Frauen im Iran fragt die vielfach ausgezeichnete Journalistin Shila Behjat nach den Besonderheiten weiblichen Protests. Aus Gesprächen mit den Anführerinnen der Bewegungen entsteht eine lebendige Reportage, die zeigt: Auch unter widrigsten Umständen sind Frauen schon lange nicht mehr nur Opfer, sondern Protagonistinnen der Geschichte.
Ist es längst angebrochen, das weibliche Zeitalter? „Frauen und Revolution“ ist ein engagiertes Plädoyer – für ein neues Frauenbild, einen Feminismus der Stärke und weibliche Solidarität, die keine Ländergrenzen kennt
„Westlich, patriarchal geprägte Denkmuster offenzulegen – genau das macht den Essay nicht nur zu einer pointierten, sondern auch zu einer starken Lektüre.“ Anne-Kathrin Weber, Deutschlandfunk
SHILA BEHJAT, 1982 geboren, ist Journalistin, Publizistin und Moderatorin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris, war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der EU. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie Dokumentationen und neue Formate.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
Oktober 2026
01.10. Beim Taxi bestellen … da ändere ich meinen Namen.

Donnerstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
PODIUM & DISKUSSION – im Rahmen von TACHELES
Zur Lebensrealität jüdischer Künstlerinnen nicht nur in Deutschland
Podiumsgäste:
MASCHA RAYKHMAN, Sängerin, ESTHER JONAS-MÄRTIN, Rabbinerin,
SHARON ADLER, Journalistin & im Vorstand der Stiftung ZURÜCKGEBEN zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft
Moderation: LARA WENZEL, Theater- und Kulturwissenschaftlerin; Artists Against Antisemitism Leipzig
Dieses Podium möchte Fragen stellen u.a. dazu, warum im Heute jüdische Künstlerinnen in ihrem Alltagsleben in Deutschland wieder tiefe Einschnitte in die eigene Identität erleben (müssen). Was bedeutet das konkret für die einzelnen u.a. für ihre künstlerische Arbeit? Und wir möchten Antworten finden darauf, was sich in Leipzig, in Deutschland in den letzten Jahren/Jahrzehnten deutlich geändert hat… und wie dem begegnet werden kann…
Zivilgesellschaftliche Aktionen sind wichtig… in dieser Zeit, in der in bestimmten Kreisen ein zutiefst menschenfeindliches, neonazistisches Weltbild öffentlich hochgehalten wird. Was müssen/können wir im Heute dagegen tun? … auch um die Grundvoraussetzungen für eine friedliche Entwicklung unserer aller Zukunft zu schaffen. Dieses Podium möchte Benennen & Informieren, möchte sachlich differenzierte Auseinandersetzungen ermöglichen über die „eigene Community“ hinaus. Die Podiumsgäste sind in diesen Bezügen seit Jahren in Deutschland aktiv unterwegs … und wollen ihre Perspektiven & Erfahrungen wechselseitig mit den Besucher:innen teilen…
MASCHA RAYKHMAN, Berlin, geb.1995 in Kyiv, zweisprachig Deutsch-Russisch aufgewachsen; mit vier Jahren kam sie mit ihrer Familie als jüdische Zuwanderin aus der Ukraine nach München; entwickelte schnell eine Leidenschaft für Sprache und Musik; studierte Gesang und Songwriting an der Popakademie Baden-Württemberg. Sie schreibt und singt für diverse Musikprojekte; 2023 erschien ihr Solo-Album „Sheyne Ziere“ als Masha The Rich Man.
SHARON ADLER, geb. 1962 in West-Berlin, ist Journalistin, Publizistin, Fotografin und Moderatorin. Sie gründete das Frauen-Online-Magazin AVIVA-Berlin; seit 2013 ist sie ehrenamtlich im Vorstand der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Mitherausgeberin der Reihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven“ (bpb) In Leipzig entwickelte sie gemeinsam mit der Künstlerin Shlomit Lehavi & der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß die Ausstellung „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdbK“ (eröffnet Okt. 2025)
ESTHER JONAS-MÄRTIN, geb. 1974 in Leipzig; studierte Literaturwissenschaft, Moderne Geschichte und Religionswissenschaften (M.A.); 2017 Studienabschluss zur Rabbinerin (M.A.) und Rabbinische Ordination in Los Angeles; Initiatorin und Gründerin des Lehrhauses Beth Etz Chaim in Leipzig (2018); Seit 2006 Referentin und Autorin zur Geschichte der Juden in der DDR, zu moderner jüdischer Geschichte, jiddischer Literatur, Gender, jüdischer Ethik und Theologie,
LARA WENZEL, Theater- und Kulturwissenschaftlerin; forscht zu Walter Benjamins Theaterkritiken. Sie engagiert sich bei Artists Against Antisemitism Leipzig.
Gefördert durch: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“
01.10. Masha The Rich Man

Donnerstag | 19:30 bis 21:00 Uhr
SOLO-KONZERT
Masha The Rich Man
Stimme & Autoharp (Kasten-Zither)
Der cinematische Folk-Pop der jüdisch-ukrainischen Singer-Songwriterin Masha The Rich Man ist eine warme Umarmung, durch die man sich in eine heilere Welt hineinträumen kann. Masha The Rich Man ist Künstlerinnen-Name, der in Berlin lebenden Sängerin Mascha Raykhman.
Maria „Mascha“ Raykhman ist vier Jahre alt, als sie 1999 mit Eltern, Großmutter und Bruder aus Kyiv als jüdische Zuwanderin in einer Unterkunft im Schwarzwald landet. Sie versteht noch nicht, was das eigentlich bedeutet, „jüdisch sein“, sie weiß nur, dass es ihren Eltern weh tut, und sie es lieber für sich behalten soll. Das Gefühl des Nicht-Ankommens zieht sich durch ihre Schulzeit in München. Bis es diesen einen Moment gibt, als sie sich das erste Mal heimisch fühlt: Sie darf in einer Musicalgruppe singen. Seitdem singt sie; schließlich sogar bei „Dein Song“ auf Kika. Die Pop-Akademie in Mannheim ist eine weitere Station, bevor Mascha in Berlin landet. Dort beginnt sie, auch für andere Songs zu schreiben, gewinnt 2017 den German Songwriting Award und 2022 den Kompositionswettbewerb Jümid (Aktuelle jüdische Musik in Deutschland); mehrere Filmpreise für ihre Musikvideos sowie das Glitzer-Glitzer-Eichhörnchen für das “Genialste Album”. Zudem gründete sie 2024 ihr ehrenamtliches Projekt Lost JewCrew für säkulare Jüd*innen ohne jüdische Community.
Geprägt durch musikalische Einflüsse von Regina Spektor, Alla Pugatschowa und verschiedener Folklore entwickelte sich in ihr die Idee ihres cinematischen Folk-Pop-Projekts Masha The Rich Man: Songs zwischen Weltschmerz und Wärme, zwischen osteuropäischem Märchen, der Melodie einer Spieluhr und einem Erwachen in Berlins Unterwelten. Mit traditionellen Einflüssen und poppigen Soundelementen schafft sie eine zeitlose Parallelwelt – in ihren Texten setzt sie sich auseinander mit ihrer Vergangenheit, Weltschmerz, unausgesprochenen Träumen, einschneidenden Erinnerungen und lädt mit ihrer samtigen Stimme zum gemeinsamen Einsam-Sein ein. So umwerfend kann Trauma-Bewältigung klingen!
Ihr Debüt-Album „Sheyne Ziere“ thematisiert Scham, mentale Gesundheit, Wut, Geschlechtergerechtigkeit – intim und allgemein-gültig zugleich. Ein besonderer Höhepunkt ist der Titeltrack, ein Liebeslied für ihre Oma. Der Titel ist „Jiddisch“ und gleichzeitig der Kosename, den sie Mascha gab. Laut Jiddisch-Lehrerin heißt es „Schöne Schöpfung“… laut ihrer Großmutter so viel wie „ein Wesen, das von innen und außen schön ist“. „Was für eine Entdeckung! Selten sowas Schönes gehört!“ (Dagmar Golle | BR2); „Sie zeigt ihre Risse und Narben, ihre Trauer und den Schmerz, aber ebenso die Sehnsucht und die Erhabenheit, die diese Zustände begleitet. Sie lässt alles zu.“ (SCHALL.Musikmagazin).
Gefördert durch: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
02.10. Feministische Konfliktberatung

Freitag | 16:00 bis 18:00 Uhr
NEU Jeden 1. Freitag im Monat
mit DOROTHEA SORGE-WERRES, Dipl.-Psychologin, Mediatorin
Die Feministische Konfliktberatung richtet sich an FLINTA-Personen, die in Konfliktsituationen dazu neigen, nachzugeben, vorschnell Kompromisse einzugehen oder den Konflikt „des lieben Friedens willen” gar nicht erst anzusprechen, z.B. mit Vorgesetzten, Kolleg:innen, Lebenspartner:innen, Nachbar:innen oder Familie. In einem einstündigen, vertraulichen Gespräch geht es zunächst darum, das Konfliktgeschehen zu verstehen sowie Klarheit über die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu gewinnen. Anschließend entwickeln wir Ansatzpunkte für ein klärendes Gespräch oder andere Schritte, um selbstbestimmt in die Lösungsfindung gehen zu können.
Anmeldung erforderlich bis zum 01.10.2026 | Beitrag für die Beratung: nach Selbsteinschätzung
04.10. Pilz-Führung im Auenwald

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr
PILZ-TOUR
mit Dr. NORBERT LEUBNER, Pilz-Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM).
Bitte an einen Sammelkorb, Messer und wettergerechte Kleidung denken. Mit etwas Finde-Glück können am Ende der Tour die Rohstoffe für eine Pilzmahlzeit mit nach Hause genommen werden. Voranmeldung bitte bis zum 01.10.2026
Treffpunkt: Frauenkultur | Teilnahmebeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | Kinder 6 bis 12 Jahre: 10,- € | Kinder unter 6 Jahre: frei
Weitere Termine: 10.10. und 01.11.2026
06.10. Queer-Feministische Geschichte Leipzig

Dienstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
OFFENE GESPRÄCHSRUNDE
Geschichte neu entdecken.
Vorstellung des Arbeitskreises Queer-Feministische Geschichte Leipzig… vor und nach 1989
Queer-feministische Geschichte als Teil der Stadtgeschichte ist oft unsichtbar. Dabei prägen queere Menschen seit Generationen das kulturelle & gesellschaftliche Leben der Stadt. Heute leben in Leipzig ca. 76.000 Personen mit LSBTIQ-Hintergrund. Ihre Biografien und Erinnerungen erzählen von Ausgrenzung, Emanzipation, Gemeinschaft, Protest, Freiräumen und Vielfalt. Indem diese Geschichten bewahrt und zugänglich gemacht werden, entstehen Räume für Erinnerungen, Austausch und Wissen.
Vorgestellt wird die Arbeit des 2025 gegründeten AK u.a. von KATHRIN DARLATT, MICHAEL BERNINGER, HEIDRUN BÖGER & PETER THÜRER.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
07.10. Tanze Salsa mit mir! Tanz Dich fit.

Mittwoch | 17:30 bis 19:00 Uhr
TANZKURS FÜR FRAUEN* aller 14 Tage
Um nach Berufstätigkeit alltäglich Stress abzugeben und etwas Gutes für Wohlgefühl und körperliche Fitness zu tun – dann ist Tanzen mit Freude das Richtige. Und Salsa-Rhythmen oder Country-Musik zum Line Dance machen Freude und geben positive Energie. Wir tanzen in der Gruppe – ohne feste Partnerin – und laden ganz herzlich zum Mitmachen ein. Für Interessierte mit Vorkenntnissen!
Leitung: MARINA FAIZOVA, Tanzpädagogin und Choreografin
Bitte anmelden, da die Teilnehmerinnen*zahl begrenzt ist.
Nächster Termin: 21.10.2026
Teilnahmegebühr: 9,- | 7,- Euro ermäßigt
08.10. Ich möchte kein gefangener Vogel im Käfig sein.

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
MULTIMEDIALER INPUT & GESPRÄCH
Zu Werken der Künstlerin Annemirl Bauer
mit DENISE PRÄTZ, Braunschweig
Die Künstlerin ANNEMIRL BAUER (1939 – 1989) zählte zu den mutigsten Stimmen der DDR-Kunst. Mit scharfem Blick kritisierte sie Reiseverbote, staatliche Bevormundung und die Benachteiligung von Frauen. In ihrer Bachelorarbeit beleuchtet Denise Prätz zwei selten gezeigte, stark autobiografischen Werke der Künstlerin – Wartende und Lebenslänglich. Eine außergewöhnliche Begegnung mit einer un-bequemen Künstlerin, deren Forderungen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung bis heute nachhallen. DENISE PRÄTZ, studiert Lehramt an der Uni Hildesheim
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
09.10. Internationaler Weltmädchen*tag
Freitag | 15:00 bis 18:00 Uhr
TEXTIL-WERKSTATT & PARTY
Zwei Tage vor dem International Day of the Girl Child – 2009 durch die UNO ins Leben gerufen – lädt der AK Mädchen* Leipzig ein, den Tag zusammen zu feiern: im Leipziger Osten und im Leipziger Westen gibt es dieses Jahr für und mit MINTA*-Jugendlichen eine Party + Werk-statt. Gestaltet werden Stoffquadrate, welche dann von der Produktionsschule Step by Step zu einem großen Wandteppich zusammenge-näht werden. Dieses entstandene Kunstwerk wird dann von Jugendclub zu Jugendclub wandern und ausgestellt.
Kommt an diesem Tag gerne mit Mädchen und INTA*Jugendlichen bei uns vorbei und feiert mit uns!
Für den Leipziger Osten organisiert von MiO, OFT Sellerhausen, Bauspielplatz Ost und CVJM Jugendclub
Ort: MiO Mädchen*Treff | Konradstraße 64
12.10. Sich frei malen

Montag | 15:00 bis 17:00 Uhr
KUNSTANGEBOT
mit ANJA BÖTTGER; Bildende Künstlerin, Performerin & Wildpflanzenpädagogin
In dem Workshop gibt es die Möglichkeit, innere und äußere Themen und Bilder, Stimmungen, Gefühle und Undefinierbares mit Hilfe von Farben und Formen aus sich rauszulassen und aufs Papier zu bringen. Alles ist auf dem Papierformat möglich und willkommen. Keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig! Teilnahmegebühr pro Termin 20,- | 15,- Euro ermäßigt, incl. Material (Farbstifte und Papier)
Anmeldung: bis 10.10.2026 unter: kontakt@anja-boettger.de oder @art.anja.boettger
14.10. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women
Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Botanik und Malerei
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig | Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig -> https://mdbk.de/kalender/
14.10. Stich um Stich

Mittwoch | 17:00 bis 19:00 Uhr
PROTEST-STICKEN
Neues Angebot 1x Monat jeweils mittwochs
„Als die Suffragetten für das Frauenwahlrecht in England kämpften, nähten sie für ihre Proteste große Banner und haben ihre Forderungen drauf gestickt: „votes for women“. So haben sie gezeigt, dass Frauen nicht nur zu Hause Handarbeit machen können, sondern auch eine politische Stimme haben. Damit deuteten sie Handarbeit aktiv als Protest um.“ Luisa Hahn, Protest-Sticken Hamburg
Das Aktionsformat „Protest-Sticken“ haben wir übernommen – weil wir es richtig gut finden. Statt allein und grübelnd zu Haus sein … lieber gemeinsam und im Austausch in der Frauenkultur. Du kannst deine Wut in kleine Kästchen sticken oder in kreative Patches/Aufnäher verwandeln und währenddessen, gemeinsam Ideen spinnen, wie diese Welt gerechter werden … und was unser Part dazu sein kann.
Stickstoff & Garn sind vorhanden bzw. versuchen wir gerade zu sammeln … oder können mitgebracht werden. Kompetente Anleitende sind mit dabei. Und wer stricken oder häkeln möchte ist ebenso willkommen. | Nächster Termin: 14.10.2026
Unkostenbeitrag: 1 Euro
15.10. Das 33. Leipziger Lesben*Treffen | LeLe*Tre 2026

Donnerstag | 18:00 bis 22:00 Uhr
15. 10. bis 18. 10. 2026
Euch allen ein sehr herzliches Hallo!
Das „Leipziger Lesben*Treffen“ wird auch in seiner 33. Ausgabe mit viel Leidenschaft, Ernsthaftigkeit & konsequenter Positioniertheit – unterschiedlichsten Perspektiven auf die queer/lesbische Community einen offenen Raum geben. Für ein geschlechtergerechtes Miteinander-Leben-Wollen ist dies unabdingbar. Es geht um Sichtbarkeit, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, die unser aller Alltagsleben berühren… es geht um lesbische Teilhabe in Gegenwart und Vergangenheit. LeLe*Tre bedeutet immer auch wertschätzendes Miteinander, Gemeinschaft und Lachen – unabhängig von Herkunft, Religion, Identität oder Andersfähigkeit.
Unerlässlich dabei unser aller konsequentes Handeln gegen jede Art von Unrechtshandlungen, patriarchalen & demokratiefeindlichen Verletzungen des Grundgesetzes … besonders Artikel 3. Alle positiven Bündnisse in diesem Kontext geben uns Hoffnung, aktivierende Energie, Handlungskraft … die wir im Heute ganz besonders brauchen …
Wir freuen uns auf Euch/Dich – und ein positioniertes, bündnis- & frohsinnstiftendes LeLe*Tre 2026 …
15.10. Eröffnung des 33. Leipziger Lesben*Treffens | LeLe*Tre 2026

Donnerstag | 18:00 bis 22:00 Uhr
mit dem Obligatorischer Eröffnungssekt & Knabbergebäck … & Begegnungen & Gesprächen … & Gemeinsamen Spieleabend … & Film-Klassiker
Ab18.00 Uhr GEMEINSAMER SPIELEABEND
Play together
Einmal im Monat lädt Claras Netzwerk zum Spieletreff ein – meist in Schleußig oder Plagwitz. Zum LeLe*Tre wird in Connewitz gespielt. Ein Spieleabend ist eine wunderbare Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen… sich um die richtigen Regeln zu streiten, sich gemeinsam zu freuen oder um (bei Bedarf) still und wortlos Karten abzuwerfen oder Figuren zu rücken… also für alle ist das Richtige dabei. Jede bringt mit, was sie gern spielen möchte… einige Spiele sind bereits vorhanden. Dieser Abend ist offen für alle bisexuellen, lesbischen Frauen* sowie Trans*- und nicht-binäre Personen. Jede*r ist willkommen! Organisiert gemeinsam mit https://www.claras-netzwerk.de/ || Eintritt: frei
20.00 Uhr FILM-KLASSIKER ZUM LELE*TRE
women love women
Drei Generationen lesbischen Liebens & Lebens
Regie: ANNE HECHE, MARTHA COOLIDGE, USA 2000, FSK 12
Nach gemeinsamen Spielen gemeinsam einen „alten Film“ schauen… mit hohem Wiedererkennungspotenzial, für alle, die ihn gesehen haben … und mit einem „Must du unbedingt gesehen haben!“ für alle, die ihn noch nicht kennen.
1961: Edith und Abby leben schon lange zusammen. Als Abby durch einen Unfall ums Leben kommt, verliert Edith das gemeinsame Haus, da sie gegenüber ihrer Familie nicht sagen kann, dass sie ein Liebespaar waren. 1972: Als Linda sich in Amy, ein burschikoses Mädchen der Arbeiterschicht, verliebt, bekommt sie die Verachtung der anderen zu spüren. 2000: Fran und Kal sind ein Yuppie-Lesbenpaar, das sich sehnlichst ein Kind wünscht. Es spielen u.a. Vanessa Redgrave, Sharon Stone, Ellen DeGeneres || Eintritt: frei
16.10. Lesbische Lesenacht & Queere Party zum 33. Lele*Tre

Freitag | 19:30 bis 21:30 Uhr
19.30 Uhr Lesbische Lesenacht zum LeLe*Tre
Spannende, witzige & berührende Geschichten von Leidenschaft,
Liebe & Politik || Eintritt: 8,- | 6,- ermäßigt (incl. Party)
Die größte Erfüllung
mit SONJA WEICHAND
Wer bisher wenig über Asexualität und Polyamorie weiß, dessen Sicht auf Beziehungen wird dieses Buch verändern… Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung
Lore verzweifelt an der Monogamie. Esi will sich nicht eingestehen, dass sie Sex hasst. Dass die beiden sich mit Anfang Zwanzig treffen, rettet sie. Im Anderssein vereint werden sie beste Freundinnen. Bis sie Ende Dreißig die zweite große Frage nach Erfüllung einholt: Esi möchte Familie, aber schwanger wird Lore. Als diese das Kind verliert, betäubt sie ihren Schmerz r und setzt die Freundschaft zu Esi aufs Spiel. Beide sind plötzlich Konkurrentinnen um einen Mann. Aber was ist stärker: Liebe oder Sex? Und wer belügt sich besser? Ein Roman, der mit liebevoll gezeichneten Figuren dorthin geht, wo es wehtut: Zu den Fragen, was Frauen noch immer sein müssen und was sie auf keinen Fall sein dürfen. Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung…
Liebe und das Gegenteil
mit LINA KLÖPPER, Leipzig
Geboren wurde Lina Klöpper 2000 in Schkeuditz. Sie ist Slam Poetin, zweifache Sächsische Landesmeisterin 2021 und 2022, Kaffee-Trinkerin und Autorin. Seit 2018 tritt sie auf Bühnen auf; wurde Finalistin der deutschsprachigen Meisterschaften 2021 und 2022. Nebenbei studiert sie Mathematik und Anglistik. 2022 erschien im Brimborium Verlag ihr erstes gedrucktes Werk – eine Sammlung queerer Leipziger Kurzgeschichten und Gedichte namens “Liebe und das Gegenteil”
16.10. All You Can Dance

Freitag | 20:00 bis 02:00 Uhr
QUEER-PARTY zum 33. LELE*TRE
Mit DJ ROTE BRAUSE
Im Anschluss legt DJ Rote Brause für Euch auf mit berauschenden Sounds aus Female Pop / Balkan /Arabic / Hits der 80er & 90er / Soul / Electro.
17.10. Queerer Stadtrundgang & Film plus GOTTESDIENST für Frauen*FLINTA zum 33. LeLe*Tre

Samstag | 14:00 bis 19:00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr QUEERER STADTRUNDGANG
Queeres Leben in Leipzig vor und nach 1989
Mit CHRISTINE RIETZKE & PETER THÜRER
Queer-feministischer Geschichtskreis Leipzig
& Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur
Gab es „Queeres Leben“ in der DDR? Wo trafen sich Lesben und Schwule? Wann und wo entstanden die ersten Treffs? Welche Forderungen wurden bereits vor 1989 diskutiert? … Und wie ging es dann weiter? Spannende Antworten dazu gibt es auf diesem Rundgang. Und bringt gern Eure eigenen Fragen mit.
Der Queer-feministisches Geschichtskreis Leipzig wurde 2025 gegründet, um Queere Geschichte dieser Stadt sichtbarer zu machen. || Anmeldung bitte bis 15.10.2026 || Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: vor dem Mobilitätszentrum der LVB, Willy-Brandt-Platz 10, 04109 Leipzig
16.30 Uhr DOKUMENTARFILM
Paris was a woman
Gb./D/USA Regie: GRETA SCHILLER, 75 min., deutsch-englische Originalfassung, teilweise mit dt. Untertiteln
Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, Natalie Clifford Barney. Jede einzelne von ihnen ein Genie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen die berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Sie begegneten einander nicht zufällig, sondern sie entschieden sich bewusst für die Gemeinschaft. Was sie vereinte war die Liebe zu Paris, dessen weiblicher Flair es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventi-onelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, meistens andere Frauen waren. Durch grundlegende Recherche, bis dahin unveröffentlichtes Filmmaterial; durch Gemälde, literarische Fragmente und manche Anekdote lässt Greta Schiller in ihrem Film Stimmung und Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden. Ein neuer Blick auf das zauberhafte Paris der 1920er und 1930er Jahre – in einer aufwendig restaurierten Fassung. || Eintritt: 9,- | 8,- Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling/Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig @kinobar_leipzig.de Tel. 0341 3554839
18.00 Uhr GOTTESDIENST für Frauen*FLINTA zum LeLe*Tre
Stark und aufrecht.
Die befreiende, göttliche Kraft im Gottesdienst mit anderen Lesben und Frauen suchen, feiern und erfahren. Die Gruppe Lesben in der Kirche (LiK) lädt auch dieses Jahr wieder zum Gottesdienst ein und freut sich auf alle, die dazu kommen… dabei sind.
Ort: siehe https://www.frauenkultur-leipzig.de/angebote/aktuelle-projekte/leletre-leipziger-lesbentreffen/
Eintritt: frei
18.10. LeLe*Tre-Brunch, Lesung, & Film zum 33. LeLe*Tre

Sonntag | 11:00 bis 17:30 Uhr
Ab 11.00 Uhr SONNTAGSBRUNCH
Der Mitbring- & Mitmach-Brunch
Zum LeLe*Tre-Ausklang freuen wir uns auf Euch und alles, was Eure Küche hergibt: Aufstriche, Salate, Kuchen… von süß bis herzhaft, von einfach bis raffiniert – alle Speisen sind willkommen! Und wer fürs „Selber-Zubereiten“ nicht bereit ist, kann für einen kleinen Unkos-tenbeitrag dabei sein. Und alle haben die Möglichkeit, mitabzustimmen für das Gericht, das am meisten begeistert! Genießt den Brunch! … zusammen schmeckt es einfach besser.
Eintritt: Naturalien (siehe Text) oder nach Selbsteinschätzung
13.00 Uhr LESUNG
Trotz des Schmerzes Frieden wählen
Mit JOHANNA PARDO
Fast jeder queere Mensch kennt den Moment, in dem die Wahrheit über das eigene Leben nicht nur Befreiung bedeutet, sondern auch Angst. Angst vor Ablehnung. Vor Verlust. Vor Einsamkeit. Manche verlieren ihre Familie. Manche ihre Freundschaften. Manche ihren Glauben. Und viele verlieren für eine Zeit den Frieden mit sich selbst.
Doch was passiert danach? Was macht es mit uns, wenn Verletzung langsam zu Wut wird? Wenn wir uns mit Mauern schützen, die irgend-wann nicht nur andere fernhalten, sondern auch uns selbst?
In ihrem Buch The war is over – Homosexualität, Glaube und der Preis der Zugehörigkeit erzählt Johanna Pardo von ihrem eigenen Weg: vom Aufwachsen bei den Zeugen Jehovas, von Verlust, Angst und Selbstschutz – und von der Frage, wie es gelingen kann, den Krieg in uns selbst zu beenden.
Eintritt nach Selbsteinschätzung
16.00 Uhr KLASSIKER-DOKUMENTARFILM
Was haben wir gelacht
D 2026 Buch/Regie: EVA MÜLLER, ISABEL SCHNEIDER, 90 min
Vorfilm: SAVE THE PENGUINS Gb/D 2002 Regie: ALEXANDRA CZOK, 6 min.
Sexismus im Fernsehen. Dieser Dokumentarfilm schaut in die 90er Jahre zurück auf übergriffiges Verhalten und grenzüberschreitenden Humor; zeigt, was Frauen im Fernsehen der 90er und 00er Jahre aushalten mussten und wie diese Darstellungen Rollenbilder geprägt haben. Für ihre Dokumentation haben sich die Filmemacherinnen in die Archive begeben – und dabei jede Menge Material gefunden, das wütend macht. Frauen im Fernsehen sollten damals vor allem lächeln und gut aussehen… auch wenn auf ihre Kosten Witze gemacht wur-den oder die Hand vom Talkshow-Moderator mal wieder auf dem eigenen Knie landete.
Fünf Protagonistinnen der deutschen Fernsehgeschichte kommen zu Wort: Hella VON SINNEN, BETTINA BÖTTINGER & GABY KÖSTER… ESTHER SCHWEINS & MAREN KROYMANN berichten von ihren Erfahrungen in der Unterhaltungsbranche, in der sexistische Witze tief verankert waren. || Eintritt: 9,00 | 8,00 Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling/Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig @kinobar_leipzig.de Tel. 0341 3554839
__________________________________________________________________________________________________________
20.10. fem*vak – queerfeministisches Netzwerk für FLINTA* und Queers in der elektronischen Musikszene in Leipzig
Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
OFFENES NETZWERKTREFFEN
fem*vak setzen sich ein für mehr Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von FLINTA*-Personen. Dafür organisieren sie Club-Veranstaltungen, Meet-Ups, Kampagnen und andere Events.
Angesprochen sind alle DJs, VJs, Producer*innen, Techniker*innen, Bühnenbauer*innen, Grafiker*innen, alle, die Teil eines Clubs/ Kollek-tivs sind, Veranstalter*innen – oder alle, die einfach viel und gern auf Events unterwegs sind.
fem*vak lebt von Vielfalt, Austausch & geteilten Visionen! Neue Perspektiven sind hier enorm wichtig, daher laden sie alle FLINTA* und Queers ein zum offenen Plenum & Vernetzungstreffen. Schnuppert rein, bringt eure Ideen mit, lernt die fem*vakis kennen und wenn ihr mögt, werdet Teil des Netzwerks. | Eintritt: frei
Eine Veranstaltung von fem*vak Leipzig
22.10. Digitale Zivilcourage & Hass im Netz
Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION
Mit SARAH SHIFERAW
Hassrede, Desinformation und Verschwörungserzählungen prägen zunehmend den digitalen Alltag – mit Folgen weit über das Internet hinaus. Wie lassen sich Falschinformationen erkennen? Warum sind Verschwörungserzählungen so wirkmächtig? Und wie können wir im Netz Zivilcourage zeigen, ohne uns selbst zu überfordern? SARAH SHIFERAW gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie jede und jeder zu einer demokratischen Debattenkultur beitragen kann. Im anschließenden Gespräch geht es um praktische Strategien im Umgang mit Online-Hass, digitale Medienkompetenz und die Frage, wie wir demokratische Werte auch im digitalen Raum stärken können.
SARAH SHIFERAW arbeitet als Bildungsreferentin und Analystin am Institut für Strategischen Dialog (ISD). Seit mehr als 15 Jahren ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und berät Unternehmen sowie Nichtregierungsorganisationen zu den Themen Demokratieförderung, digita-le Resilienz und Diskriminierung.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
30.10. Jüdisch, kunst(er)schaffend, inspirierend …

Freitag | 17:00 bis 20:00 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Mit Werken der Künstlerin JELENA RADOSAVLJE
20 Porträts jüdischer Künstlerinnen mit Bezug zu Leipzig/Gohlis
Menschlich-Sein im Heute braucht Wissen um Vergangenes.
Jede thematische Ausstellung mit bildnerischen Werken von Künstlerinnen ist besonders. Die Eröffnung dieser Ausstellung spiegelt bereits im Titel eine besondere Vielfalt von Perspektiven – die alle Prozesse des Ausstellungskonzeptes bestimmte. Über ein sehr ungewöhnliches Ausstellungsformat wurden ausgehend von biografischen Texten und Forschungsarbeiten der Leipzigerin ELISABETH GUHR insgesamt 20 Porträt-Tafeln zu jüdischen Künstlerinnen mit Leipzig Bezug erarbeitet. Sie erforscht zivilgesellschaftlich engagiert seit Jahr-zehnten „Lebenszweige jüdischer Frauen“ mit Verbindungen zu Leipzig und Gohlis. Bisher wurde ein Bruchteil ihrer Arbeit in Form von Vorträgen und Textbeiträgen öffentlich. Aber die enorme Fülle ihrer Forschung blieb bislang „ungesehen“. Um diese so wertvollen doku-mentarischen Materialien über jüdisches Leben in Sachsen/Leipzig öffentlicher und sichtbarer zu machen, erarbeitete die Frauenkultur Leipzig gemeinsam mit ihr innerhalb des sächsischen Themenjahres 2026 „Tacheles“ u.a. diese Ausstellung – die als Wanderausstellung konzipiert ist.
Zusammen mit der bildenden Künstlerin JELENA RADOSAVLJEVIC wurden die zum Teil sehr alten, gering aufgelösten Fotografien der ausgestellten jüdischen Künstlerinnen – deren Urheber/innenrechte nicht bekannt sind – künstlerisch nachempfunden – im Kontext der jeweiligen biografischen Einblicke bzw. des jeweiligen sozial-gesellschaftlichen Umfeldes. Ebenso entstanden Bildnisse einzelnen Künstlerinnen – zu denen gar keine fotografischen Materialien/Abbildungen existieren. So entstanden künstlerische Ausstellungstafeln – die über Sprache/Text und Gestaltung/Malerei/Zeichnung gesellschaftliche wie individuelle Begebenheiten jüdischen Lebens in Leipzig, in Deutschland öffentlich aufzeigen bzw. sichtbar machen.
Eröffnet wird die Ausstellung:
im Wort durch ELISABETH GUHR, Forscherin biografischer Wege jüdischer Menschen mit Leipzig-Gohlis Bezug
musikalisch durch die exzellenten Musikerinnen FRIEDERIKE VON OPPELN-BORNIKOWSKI (Klarinette) und GAL LEVY (Gitarre) || Eintritt: frei
31.10. Coffee-Art Writing | Schreiben im Kaffeehaus

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
Wir lassen uns im ältesten Leipziger Kaffeehaus „Zum Arabischen Coffebaum“ zum Kreativen Schreiben inspirieren. Die Teilnehmenden tauchen mit allen Sinnen in die Geschichte des Kaffees und die Atmosphäre des Hauses ein, in dem schon Bach und Goethe beim Kaffee saßen. Und verwandeln ihre Wahrnehmungen in Geschichten und Gedichte, fiktive Dialoge und Szenen – über Kaffee & andere Genüsse!
In Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit auf der Grundlage der Integrativen Poesie- und Bibliotherapie (EAG-FPI) | Anmeldung bis zum 30.10.2026 | Maximal 10 Teilnehmer:innen
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.
Ort: „Zum Arabischen Coffe Baum“, Kleine Fleischergasse 4, 04109 Leipzig











