Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstlerinnen* bzw. von Nachwuchskünstlerinnen*.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.


Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
Februar 2026
10.02. Podium zur weiblichen Genitalverstümmelung/-beschneidung

Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
FGM/C (Female Genital Mutilation/Cutting, weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung) ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Betroffene Frauen und Mädchen erleben jedoch nicht nur körperliche Gewalt, sondern oft auch Rassismus, unsicheren Aufenthaltsstatus, Armut, Sprachbarrieren und Ausschlüsse im Gesundheitswesen.
Auch in Deutschland sind tausende Personen betroffen oder akut gefährdet. Dennoch fehlen vielerorts spezialisierte Versorgungsangebote, verlässliche Schutzstrukturen und diskriminierungsfreie Zugänge. Viele Frauen fallen durch die Raster der Systeme und bleiben mit ihren Erfahrungen und Bedarfen allein.
Andere Länder haben hier früh anders angesetzt. So wurde in Großbritannien FGM/C als gemeinsames Thema von Medizin, Justiz, Bildung und Sozialarbeit verstanden. Es gibt spezialisierte Ambulanzen, verbindliche Schutzmechanismen und klare Leitlinien, die in ein migrations- und diskriminierungssensibles Gesamtsystem eingebettet sind.
Im Zuge des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung laden wir Sie herzlich ein zu unserer Podiumsdiskussion, bei der wir uns zu den folgenden Fragen austauschen wollen:
• Wo stehen wir in Deutschland heute aus Sicht der Betroffenen?
• Welche politischen und rechtlichen Wege haben andere Länder gewählt?
• Wie wirken Diskriminierung, Aufenthaltsstatus und soziale Lage auf Prävention und Versorgung?
• Und wie können wir bestehende Lücken gemeinsam schließen?
Mit dabei sind die Aktivistin Jawahir Cumar, die Wissenschaftlerin Farnoosh Milde und unsere Mitfrauenorganisation NURA e.V.., angefragt ist zudem die Gynäkologin* Dr. Kristin Hensel*.
Ziel der Veranstaltung ist es, Wege aufzuzeigen, wie FGM/C in Deutschland wirksam, menschenrechtsbasiert und intersektional bekämpft werden kann und wie gute Ansätze für Prävention, Schutz und Versorgung aussehen.
FGM/C (Female Genital Mutilation/Cutting, weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung) ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Betroffene Frauen und Mädchen erleben jedoch nicht nur körperliche Gewalt, sondern oft auch Rassismus, unsicheren Aufenthaltsstatus, Armut, Sprachbarrieren und Ausschlüsse im Gesundheitswesen.
Auch in Deutschland sind tausende Personen betroffen oder akut gefährdet. Dennoch fehlen vielerorts spezialisierte Versorgungsangebote, verlässliche Schutzstrukturen und diskriminierungsfreie Zugänge. Viele Frauen fallen durch die Raster der Systeme und bleiben mit ihren Erfahrungen und Bedarfen allein.
Andere Länder haben hier früh anders angesetzt. So wurde in Großbritannien FGM/C als gemeinsames Thema von Medizin, Justiz, Bildung und Sozialarbeit verstanden. Es gibt spezialisierte Ambulanzen, verbindliche Schutzmechanismen und klare Leitlinien, die in ein migrations- und diskriminierungssensibles Gesamtsystem eingebettet sind.
Im Zuge des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung laden wir Sie herzlich ein zu unserer Podiumsdiskussion, bei der wir uns zu den folgenden Fragen austauschen wollen:
• Wo stehen wir in Deutschland heute aus Sicht der Betroffenen?
• Welche politischen und rechtlichen Wege haben andere Länder gewählt?
• Wie wirken Diskriminierung, Aufenthaltsstatus und soziale Lage auf Prävention und Versorgung?
• Und wie können wir bestehende Lücken gemeinsam schließen?
Mit dabei sind die Aktivistin Jawahir Cumar, die Wissenschaftlerin Farnoosh Milde und unsere Mitfrauenorganisation NURA e.V., angefragt ist zudem die Gynäkologin Dr. Kristin Hensel.
Ziel der Veranstaltung ist es, Wege aufzuzeigen, wie FGM/C in Deutschland wirksam, menschenrechtsbasiert und intersektional bekämpft werden kann und wie gute Ansätze für Prävention, Schutz und Versorgung aussehen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme! Ihr Team von DaMigra
Eine Veranstaltung von DaMigra in der Frauenkultur Leipzig.
11.02. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women
Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Sticken im Winter
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig | Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig -> https://mdbk.de/kalender/
11.02. Hexen & Tiere im Märchen

Mittwoch | 17:00 bis 17:30 Uhr
VORTRAG & GESPRÄCH
mit CHRISTIANE DIETERING, Autorin und PEGGY BURIAN, Soziologin und Märchenerzählerin
Hexen und ihre tierischen Begleiterinnen und Begleiter gehören zu den bekanntesten Märchenfiguren. Doch wie haben sie den Weg in die Literatur gefunden? Und wodurch wurden ihre Darstellungen geprägt? Dies und mehr ist heute zu erfahren. || Eintritt: frei
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung des Arbeitskreises Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig
https://www.hexenprozesse-leipzig.de/
Ort: Leipziger Stadtbibliothek | Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11 | 04107 Leipzig
11.02. Tanze Salsa mit mir! Tanz Dich fit.

Mittwoch | 17:30 bis 19:00 Uhr
TANZKURS FÜR FRAUEN* aller 14 Tage
Um nach Berufstätigkeit alltäglich Stress abzugeben und etwas Gutes für Wohlgefühl und körperliche Fitness zu tun – dann ist Tanzen mit Freude das Richtige. Und Salsa-Rhythmen oder Country-Musik zum Line Dance machen Freude und geben positive Energie. Wir tanzen in der Gruppe – ohne feste Partnerin – und laden ganz herzlich zum Mitmachen ein.
Leitung: MARINA FAIZOVA, Tanzpädagogin und Choreografin
Bitte anmelden, da die Teilnehmerinnen*zahl begrenzt ist.
Nächster Termin: 25.02.2026
Teilnahmegebühr: 9,- | 7,- Euro ermäßigt
21.02. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 10:00 bis 12:00 Uhr
WORKSHOP für FLINTA*
Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen
Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.
„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”
Anmeldung erforderlich bitte bis zum 19.02.2026 | Teilnahme-Gebühr: 12,- | 8,- Euro ermäßigt
22.02. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt ein zum gemeinsamen Singen…
mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Termin: 15.03.2026
25.02. Mit Leichtigkeit ins Schreiben kommen. -> 2x Kurs-Beginn

Mittwoch | 19:30 bis 21:00 Uhr
BEGINN NEUER SCHREIBKURSE
mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ richtet sich an alle, die gern schreiben, aber noch nicht so viel Erfahrung haben oder wieder in den Flow kommen möchten. Wir arbeiten mit Schreibspielen und Textminiaturen, kleinen Lyrikformen und kurzen Geschichten. Nebenbei erfahrt Ihr, wie man mit Methoden des kreativen Schreibens wie Freewriting und Clustering ganz intuitiv in den Schreibfluss und zu einer eigenen Stimme findet…
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI)
Beginn: Abend-Kurs jeweils 19.30 – 21.00 Uhr
Mi., 25. 02. 2026
9 Termine: 25.02. | 11.03. | 25.03. | 15.04. | 29.04. | 20.05. | 03.06. | 17.06. | 01.07.2026
Anmeldung bis zum 20.02.2026.
Teilnahme: 130,- | 120,- Euro ermäßigt, Schnupper 14,- | 12,- Euro ermäßigt
Beginn: Vormittags-Kurs jeweils 11.00 – 12.30 Uhr
Do., 26. 02. 2026
9 Termine: 26.02. | 12.03. | 26.03. | 16.04. | 30.04. | 21.05. | 04.06. | 18.06. | 02.07.2026
Anmeldung bis zum 20.02.2026.
Teilnahme: 130,- | 120,- Euro ermäßigt, Schnupper 14,- | 12,- Euro ermäßigt
26.02. Ein Nachmittag zu Paula Modersohn-Becker… anlässlich ihres 150. Geburtstages

Donnerstag | 17:00 bis 18:30 Uhr
INPUT, BILDER & GESPRÄCH
Die Malerin Paula Modersohn-Becker war eine Wegbereiterin der Moderne, eine Vorreiterin des Expressionismus. Ihre Kunst blieb lange unbeachtet von der männlich dominierten Kunstwelt; von den Nationalsozialisten als entartet eingestuft und aus Museen entfernt. Geboren am 8. Februar 1876 in Dresden; verstorben am 20. November 1907 im Künstler:innen-Dorf Worpswede. An diesem Nachmittag ein Erinnern an sie durch Lesung von Auszügen aus ihren zahlreichen Briefe; durch Fotografien, Bilder und gemeinsamen Austausch bei einer Tasse Tee… zum Kennenlernen oder Erfahren von noch unbekannten Lebensmomenten einer außergewöhnlichen Künstlerin.
26.02. Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
FAIR-SICHERUNGSBERATUNG
mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau
Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Unverbindlich und unparteiisch! Anmeldung bis 24.02.2026 ist erforderlich.
28.02. Pflanzenschätze im Vorfrühling

Samstag | 10:00 bis 13:00 Uhr
KRÄUTER-WORKSHOP
Mit KERSTIN LEUBNER
u.a. Sozialpädagogin & zertifizierte Kräuterfrau
Der Frühling steht vor der Tür und damit das erste Grün in der Natur. Ein Vormittag, an dem wir uns mit dem Kennenlernen und der Wir-kung von Knospen beschäftigen und natürlich wird auch der Bärlauch eine Rolle spielen. Wir starten mit einem kleinen Naturgang und danach ist Zeit zum Verarbeiten, Verkosten, für Rezepte und Austausch.
Mitzubringen: 1 kleines Schraubglas, 1 Schneidemesser und 1 Brettchen.
https://www.frauenwege-begleiten.de/
Anmeldung ist bitte bis 26.02.2026 erforderlich.
Unkostenbeitrag: 20,- | 15.- Euro ermäßigt, unter 12 Jahren: 10,- Euro (Teilnahme möglich ab 8 Jahren)
März 2026
01.03. A Teil vun dir. A Teil vun mir. Jiddische Lieder

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr
Konzert zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 | TACHELES
mit VALERIYA SHISHKOVA, Gesang, Melodica
und OLAF OPITZ, Gitarre, Gesang
Die in Moskau geborene und in Dresden lebende Valeriya Shishkova gilt deutschlandweit als eine der überzeugendsten Interpretinnen jiddischer Lieder. Zahlreiche Konzertgastspiele von Bremen bis München brachten der Preisträgerin des 3rd International Jewish Music Competition Amsterdam große Anerkennung in Deutschland, aber auch in der internationalen Szene. Das mag vor allem an der besonderen Persönlichkeit Shishkovas liegen, die Wärme, Empathie und innige Anteilnahme zu verschenken weiß. Durch die intensive Begegnung mit jiddischer Musik und Kultur entdeckte sie immer mehr einen wichtigen Teil ihrer eigenen Identität.
Valeriya Shishkova singt traditionelle jiddische Lieder als auch zeitgenössische Kompositionen nach Texten klassischer und moderner jiddischer Autor:innen. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichter Lev Berinsky und Michoel Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben.
„Man hört es an der Stimme, wenn die Sängerin lächelt. Dadurch vermittelt sie eine Freundlichkeit, die für sie einnimmt. Da sie nur Lieder singt, die ihr gefallen, strahlt sie eine Ehrlichkeit aus, die in der zeitgenössischen Konzertpraxis selten geworden ist.” (Peter Zacher, Musikwissenschaftler/-journalist)
Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt
07.03. Personal Essay

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
Mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
„Das schlechte Gedächtnis hat auch sein Gutes. (…) Meine Eindrücke sind jedes Mal wieder erfreulich neu und frisch, wenn ich an einen Ort komme, wo ich schon gewesen bin.“ (Montaigne).
Die Teilnehmer:innen lernen den ‘Personal Essay’ als Format des Schreibens kennen, das autobiografisches Erzählen mit dem nötigen Quäntchen Humor und (kritischer) Gesellschaftsanalyse verknüpft. Ausgehend von autobiografischen Beobachtungen und Gedanken reflektieren die Schreibenden über sich selbst und das eigene (Er-)Leben, in einer Art Selbstgespräch, das immer auch dialektisch ist. Geeignet für alle, die bereit sind, sich auch mit den eigenen Schwächen zu konfrontieren und damit den Blick auf das allgemein Menschliche zu öffnen.
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Max. 10 Teilnehmer:innen | Anmeldung bitte bis zum 06.03.2026
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
08.03. Frauen schreiben über das Leben. Jhg. 1

Sonntag | 11:00 bis 12:30 Uhr
LESUNG MIT SEKT ZUM INTERNATIONALEN FRAUEN*TAG
u.a. mit „Die Nähmaschine“
mit der Autorin GABRIELE PALM-FUNKE
In der Anthologie Frauen schreiben über das Leben. Jahrgang 1 versammeln sich literarische Texte von Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Die Beiträge werfen einen klaren, vielstimmigen Blick auf das Leben: auf Brüche und Übergänge, Erinnerungen, Entscheidungen, Verluste und Neubeginne. Es sind Texte über Mut und Zweifel, über Stärke und Verletzlichkeit – leise, präzise und ohne einfache Antworten. Der Band entstand aus einem Schreibwettbewerb mit über 600 Einsendungen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland. Ausgewählt wurden die Texte von der Jury des Verlags Stelling, kuratiert zu einer literarisch anspruchsvollen Anthologie, die die Vielfalt weiblicher Perspektiven sichtbar macht. Bei der Lesung im Frauenkulturzentrum Leipzig liest die Autorin Gabriele Palm-Funke aus dem Band.
Eine Lesung über das Leben – so, wie es ist.
GABRIELE PALM-FUNKE wollte schon als Kind den Dingen stets auf den Grund gehen… Und noch immer treiben sie Lebensfragen um, weshalb sie einst auch Theologie studiert hat. Doch in der Beschäftigung mit Prosa und Lyrik findet sie inzwischen bessere Antworten – vorläufige, vor allem undogmatische. Das Erzählen von Geschichten schließlich sorgt für Überraschungen und für neue Fragen. Beim Schreiben lebt die Autorin ihren Drang nach Freiheit im Denken und Kreativität aus. Sie verarbeitet Erlebtes, in ihren Texten finden sich manchmal autobiografische Spuren. Realität und Fiktion sind miteinander verwoben.
Die Autorin lebt in Leipzig. Zum Broterwerb arbeitet sie als Coach und Lehrerin. Außerdem malt sie und schreibt ab und an Lyrik. Seit 2020 veröffentlicht sie kurze Prosa. Sie war Finalistin bei mehreren Schreibwettbewerben, gewann 2021 einen Schreibwettbewerb am Literaturhaus Zürich, 2022 den Frauen-Literatur-Preis beim Kunsthaus LISA und gehörte 2025 zu den Gewinnerinnen des Literaturwettbewerbes, den der Verlag Stelling unter dem Motto „Frauen schreiben über das Leben“ ausgeschrieben hatte.
Weshalb eine Lesung bei Frauenkultur Leipzig? Die Texte der Autorin bieten nicht zuletzt eine Auseinandersetzung mit tradierten Frauenrollen und weiblicher Sozialisation, Klischees und Zwängen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verlag Stelling
Eintritt von 7,- | 5,- Euro ermäßigt; inklusive ein Glas Sekt
Weitere Informationen zu Aktionen und Demo zum Feministischen Kampftag des „Bündnis 8. März ist immer“ findet ihr zeitnah hier: https://agfrauenprojekte-leipzig.com/aktionen/
08.03. Die Zeit zu kämpfen ist jetzt!

Sonntag | 14:30 bis 18:00 Uhr
DEMO & AKTION: Start: 14:30 Uhr Augustusplatz -> Ende: Connewitzer Kreuz
Das Bündnis „8.März ist immer“ ruft auf, gemeinsam in Leipzig auf die Straße zu gehen!
Lasst uns laut und sichtbar sein für eine feministische Zukunft, frei von Unterdrückung, Ausbeutung, Gewalt und Diskriminierung.
Wir kämpfen für eine Welt, in der patriarchale Gewalt keinen Platz mehr hat! Der 8. März ist mehr als ein symbolischer Tag – feministische Kämpfe werden weltweit jeden Tag gekämpft.
Rechte und antifeministische Narrative sind in der sogenannten Mitte angekommen; mit Verweis auf vermeintlich wirtschaftliche Zwänge wird unsere Umwelt / unser aller Lebensgrundlage weiter zerstört. Gleichzeitig wird die sexuelle Selbstbestimmung von FLINTA* immer noch in Frage gestellt. Der Kampf für unsere Selbstbestimmung ist bittere Gegenwart: My body my choice! Deshalb sagen wir: Die Zeit zu kämpfen ist jetzt!
Ob Lohnungleichheit, Gewalt gegen FLINTA* (Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre, trans- und agender Personen), unbezahlte Care-Arbeit, sexuelle Selbstbestimmung – wir sagen: Es reicht! Unsere Vision ist eine feministische Zukunft, in der die Rechte aller Menschen respektiert und gefeiert werden, in der Gleichheit und Solidarität die Grundlage unseres Zusammenlebens bilden. Eine Zukunft, in der wir uns der Verbundenheit allen Lebens bewusst sind und unsere Welt schützen. Eine Zukunft, in der alle Menschen die Freiheit haben, sich selbst ohne Angst zu entfalten und ihre Träume in einer Welt voller Respekt und Gerechtigkeit zu leben. Eine Welt, in der Vielfalt als Stärke erkannt wird und niemand aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Identität oder Status zurückgelassen wird.
Der 8. März ist Internationaler Feministischer Kampftag: Weltweit wird an diesem Tag auf feministische Kämpfe und Forderungen aufmerksam gemacht. Auch hier in Leipzig wollen wir ein klares Zeichen setzen: Feminismus bleibt unverzichtbar. Kommt mit uns auf die Straße! Bringt eure Transparente, Schilder und Stimmen mit. Lasst uns gemeinsam laut sein und Leipzig in eine Stadt feministischer Solidarität verwandeln. Unsere Kämpfe sind international, intersektional und unaufhaltsam – denn 8. März ist immer!
Unser Demo-Konsens:
Solidarität zeigen ohne National- und Territorialflaggen! Transparente oder Aufkleber mit Meinungen – ohne die Verwendung von Nationalflaggen und nationalistischen Symbolen – fördern die Möglichkeit, in Austausch zu treten. Wir stellen uns gegen Unterdrückungs- und Diskriminierungsformen wie Nationalismus, Rassismus, anti-muslimischen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Ableismus, Transfeindlichkeit und Homofeindlichkeit.
Dies gilt für die gesamte Aktion des Bündnisses “8. März ist immer” am 08.03.2026: für die Demo, die Redebeiträge und die Werbung.
09.03. Enough is enough! Genug ist genug!

Montag | 17:00 bis 19:30 Uhr
GLOBALER FRAUEN*GENERAL-STREIK
„Die Zeit ist reif. Für einen Protest, der so vielfältig ist, wie wir es sind. Und so sichtbar ist, wie die Probleme es sind. Es ist Zeit für einen hörbaren Aufschrei – für ein starkes ENOUGH! GENUG! BASTA!“
Infos zu Aktionen unter: https://enoughgenug.org/de/
Im Rahmen des GLOBALEN FRAUEN*GENERAL-STREIKs am Mo., 09.03.2026
17.00 Uhr FILM mit thematischer Einführung
Ein Tag ohne Frauen
Island/USA 2025 von PAMELA HOGAN & HRAFNHILDUR GUNNARSDÓTTIR, Dok-Film 70 min.
Ort: Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152 / Haus der Demokratie, 04277 Leipzig
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen verse-hen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. Der Film erschien zum 50. Jahrestag des Streiks und trägt die Bot-schaft über die kollektive Kraft der Frauen*, ihre Gesellschaft zu verändern… und das Mögliche neu zu denken.
Kooperation Kinobar Prager Frühling und Frauenkultur || Eintritt: 8,50 | 7,00 Euro ermäßigt
12.03. Private Praktiken: Körper, Haare, Normen

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
AUSSTELLUNGERÖFFNUNG
Fotografien und Interview-Ausschnitte
von ARZU CORNELIA TARHAN,
Gezeigt werden Fotografien von Teilnehmerinnen* einer partizipativen Fotobefragung – entstanden im Rahmen der Masterarbeit von ARZU CORNELIA TARHAN zum Thema „Umgang von Frauen* mit (Körper-)Haaren“. Die Teilnehmerinnen* erhielten die Aufgabe, fotografisch darzu-stellen, wie sich ihr Umgang mit (Körper-)Haaren gestaltet. Die entstandenen Bilder waren Grundlage für anschließende Interviews. Gezeigt wird eine Auswahl dieser Fotografien in Verbindung mit entsprechenden Interviewstellen – private Momente, die intime Einblicke in den Umgang mit (Körper-)Haaren geben und dazu einladen, den eigenen Umgang zu hinterfragen und in einen gesellschaftlichen Kontext zu setzen.
ARZU CORNELIA TARHAN studiert Soziologie an der Universität Wien mit einem Schwerpunkt auf der Konstruktion sozialer Geschlechter-normen, sozialer Ungleichheit und Kultursoziologie. || Musikalische Eröffnung: SILVIA NEEDON, Percussion
Eintritt: frei
14.03. Jodeln von Alperer bis Zäuerli

Samstag | 10:00 bis 17:30 Uhr
JODEL-WORKSHOP mit 90 min. Mittagspause
Jodeln – dieses ursprüngliche Tönen, Juchzen, Rufen und Singen auf vokalreichen Silbenverbindungen – ermöglicht einen besonders kraftvollen und körperlichen Zugang zur Stimme. Wahrnehmungs-, Atem- und Körperübungen bilden die Basis unserer stimmlichen Erkundungen. Wunderschöne Appenzeller Zäuerlis, österreichische Gurglschnalzer, kraftvolle Muotathaler Naturjuuze und viele mehr laden ein, die eigene Stimme in ihrer ganzen Klangvielfalt und im mehrstimmigen Zusammenklang zu erfahren.
Gemeinsames Jodeln ist ein verbindendes und beglückendes Erlebnis!
Kursleitung:
URSULA HÄSE – Vokalistin, Atem- und Stimmlehrerin, Complete Vocal Technique Teacher (CVI Kopenhagen), www.ursula-haese.de
Anmeldung erforderlich bis 12.03.2026 || Kursgebühr: 120,- | 100,- Euro ermäßigt
18.03. Buchmesse 2026 | Leipzig liest am 18.03.2026 in der FraKu

Mittwoch | 19:00 bis 20:15 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Klett Cotta Verlag
Meine verletzte Generation
Mit CARLA HINRICHS
Autorin & Klimaaktivistin der Letzten Generation
Sie schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der „Letzten Generation“. Die Jurastudentin Carla Hinrichs aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet selbst vor Gericht. Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 – ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die „Letzten Generation“ wird zu einem Präzedenzfall für den Umgang des Staates gegen die Zivilgesellschaft.
„Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.“ Samira El Ouassil
Carla Hinrichs, geb. 1997, Klimaaktivistin und Autorin; politisch aktiv bei Amnesty International; Jurastudium bis zum ersten Staatsexamen; seit 2022 engagiert bei der Letzten Generation.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
19.03. Buchmesse 2026 | Leipzig liest am 19.03.2026 in der FraKu

Donnerstag | 16:00 bis 21:30 Uhr
16.00 Uhr
MULTIMEDIA-EVENT MIT TEXTEN, VIDEOCLIPS UND DISKUSSION | Büchner Verlag
Anleitung für eine Rebellion.
12 Regisseurinnen schreiben Geschichte
IMOGEN KIMMEL, BETTINA SCHOELLER BOUJU, BARBARA TEUFEL; Moderation: JUDITH GÖBEL
Die Autorinnen berichten, wie sie als Filmregisseurinnen die Erfahrung machten, trotz bester Ausbildung gegenüber ihren männlichen Kollegen konsequent benachteiligt zu werden. Ihre Empörung führte nicht nur zur Gründung des Vereins „ProQuote Regie“, sondern zu einer generellen Auseinandersetzung darüber, wie sich diese Empörung in Handlungsmacht und Veränderungswillen umsetzen lässt. Sie zeigen, dass es möglich ist – trotz aller Ängste und Widerstände. Ihre Anleitung für eine Rebellion ist vor allem eine spannende und hochaktuelle Anleitung zum Selbermachen – für alle, nicht nur für Filmschaffende.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
18.00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Unrastverlag
Transformative Gerechtigkeit: Selbstorganisierte Umgänge mit Konflikten und zwischenmenschlicher Gewalt
Mit dem Herausgeber*innenkollektiv UmGäng
Das Buch zeigt, wie gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme und selbstorganisierte Praxis einen solidarischen Umgang mit Gewalt jenseits von Polizei und Justiz ermöglichen. Der Band bündelt Wissen und Erfahrungen selbstorganisierter Praxen im Umgang mit sexualisierter, rassistischer, antisemitischer und anderer Gewalt im deutschsprachigen Raum. Er vermittelt theoretische Grundlagen, sprachliche Werkzeuge, praktische Anleitungen und macht Erfolge, Herausforderungen und Komplexitäten kollektiver Gerechtigkeitsprozesse sichtbar.
UmGäng, Herausgeber*innenkollektiv aus Aktivist*innen linker Anti-Gewalt-, Bildungs- und Beratungskontexten – zur Sichtbarmachung vielfältige Erfahrungen mit transformativer Gerechtigkeit und zur Ermutigung, daran anzuknüpfen.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
20.00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Unrast Verlag
LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen
Mit NORA KELLNER
Liebe gilt als höchstes Ideal. Doch was, wenn sie ein gesellschaftliches Konstrukt ist? Nora Kellner dekonstruiert den romantischen Liebesbegriff und zeigt seine Verflechtung mit Kapitalismus und Patriarchat. Sie fragt, welche Beziehungsformen abgewertet werden und was das für aromantische und asexuelle Menschen bedeutet. Von queer-platonischen Beziehungen bis zum selbstbestimmten Alleinsein eröffnet das Buch neue Perspektiven auf Nähe, Zugehörigkeit und Utopien, die möglich werden, wenn wir Liebe neu denken.
Nora Kellner studierte Politikwissenschaften und Soziologie; z.Z. Masterstudium „Gender und Queer Studies“. Bildungsarbeit zu geschlechtlicher, sexueller und romantischer Vielfalt in Schulen. Ihr Buch OpferMacht. Klartext reden über sexualisierte Gewalt erschien 2023.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
20.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest im MiO

Freitag | 16:00 bis 17:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Orlanda Verlag GmbH
Kiezkinder – Wir mischen mit! Der Geheimplatz
mit MILENA BARTELS (Autorin) und ROYA SORAYA (Illustratorin)
Ava entdeckt ein verlassendes Fabrikgelände – der perfekte Ort für einen Geheimplatz. Mit ihren Freund:innen plant sie, ihn selbst zu ihrem eigenen Spielplatz umzubauen. Doch als die Stadt den Platz bebauen will und bei der Planung nicht an die vielen Kinder im Kiez denkt, beschließen sie, sich einzumischen und einen Bauspielplatz für alle daraus zu machen.
MILENA BARTELS, Ärztin und Kinderbuchautorin; Mutter von zwei Kindern; möchte vielfältige Lebensrealitäten von Familien zu Wort kommen lassen, die in Kinderbüchern oft noch unterrepräsentiert sind. ROYA SORAYA, freischaffende Illustratorin und Comicautorin; zeichnet mit feministischem Fokus Figuren in ihrer Vielfalt und Menschlichkeit.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
Ort: MiO-Mädchentreff, Konradstraße 64, 04315 Leipzig | Nur für Mädchen (8-12 Jahre)
20.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest in der FraKu

Freitag | 18:00 bis 19:15 Uhr
LESUNG & MUSIK | Landesfrauenrat Sachsen e.V.
Frauenorte Sachsen: Frauengeschichte neu erzählt
Mit SIBYLLE KUHNE
Tauchen Sie ein in die sächsische Frauengeschichte und entdecken Sie beeindruckende Biografien aus dem Projekt „frauenorte sachsen“ des Landesfrauenrat Sachsen e.V. In einer szenischen Lesung erweckt die Schauspielerin Sibylle Kuhne historische Frauenfiguren zum Leben. Historische Details verbinden sich mit persönlichen Stimmen der vorgestellten Frauen: Aus Erzählungen, Briefen und biografischen Ausschnitten entsteht ein lebendiges Bild der Zeit. Ein unterhaltsames literarisch-musikalisches Programm in Kooperation der GEDOK Mitteldeutschland und der Frauenkultur Leipzig.
SIBYLLE KUHNE, Dipl.-Schauspielerin und Sprecherin. Nach Studium an der Theaterhochschule Leipzig folgten Engagements in ganz Deutschland. Zudem arbeitet sie für Funk, Fernsehen und Werbung. Erfolgreich präsentiert sie literarisch-musikalische Programme u.a. das Theater-Solo „Die amerikanische Päpstin“ (Esther Vilar). Sie ist Mitglied des GEDOK Mitteldeutschland e.V.
LANDESFRAUENRAT SACHSEN e.V., Dachverband mit mehr als 40 Frauenverbänden, -vereinen und Gleichstellungsinitiativen. Ziel: reale Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern. Das Projekt „frauenorte sachsen“, seit 2016 umgesetzt, würdigt historische Frauenpersönlichkeiten, die Sachsen auf allen gesellschaftlichen Ebenen geprägt haben.
Eintritt: frei
20.03. LESBISCHE BÜCHERNACHT & QUEERPARTY ZUR BUCHMESSE 2026

Freitag | 20:00 bis 22:30 Uhr
Spannende, berührende und humorvolle Geschichten von Leidenschaft, Liebe, Politik und Erotik.
Gemeinschaftsveranstaltung von Querverlag, Konkursbuch Verlag, Jaron-Verlag, Aufbau Verlage und Frauenkultur
Eintritt: 8,- | 6,- ermäßigt (incl. Party) -> im Anschluss 22.30 Uhr: Die QUEERE-PARTY-NACHT zur Buchmesse
Das konkrete Leben | Jaron-Verlag
Mit SARAH TRENTZSCH, Berlin
Toni kämpft leidenschaftlich für Frauenrechte. Auf einer Party verliebt sich die Abiturientin in Jona. Die Begegnungen werden intensiver, doch Jona bleibt geheimnisvoll. Nach und nach erfährt Toni, dass Jona sich vor ihrer Familie verstecken muss; ihre Lebensrealität im Widerspruch zu Tonis politischen Idealen steht – mit gefährlichen Folgen für beide.
Sarah Trentzsch, geb. 1977, arbeitet als Koordinatorin bei der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen und als Psychosoziale Beraterin. „Das konkrete Leben“ ist ihr Romandebüt. Im Mai 2025 erschien ihr vielbeachtetes Sachbuch „Wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen“. Sie lebt in Berlin.
Sommer der schlafenden Hunde | Aufbau Verlage
Mit LAURA DÜRRSCHMIDT, Leipzig
Lena und Trice sind alles füreinander – beste Freundinnen, Feindinnen und Geliebte zugleich. Zwischen Vorstadt, Fight Club und Großstadt verbindet sie eine intensive Beziehung. Doch da war auch Sascha, das Zentrum ihres toxischen Dreiecks, die am Ende der Schulzeit stirbt. In einem heißen Sommer drängt die Wahrheit über Schuld und Vergangenheit ans Licht. Ein schonungsloser Roman über Nähe, Gewalt und Verlust.
Laura Dürrschmidt, geb. 1994, studierte Buchwissenschaft und British Studies in Mainz. 2020 ausgezeichnet beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen. Ihr Debüt „Es gibt keine Wale im Wilmersee“ erschien 2021.
Gehen wollen, bleiben sollen | Querverlag
Mit SOPHIE HERRNDORF
Zwei Frauen ringen um Selbstbestimmung in einer Welt voller Erwartungen. Toni lebt mit ihrer Tochter in Köln, zweifelt an der Mutterschaft und sehnt sich nach ihrem früheren Leben als Kriegsfotografin. Chris, Journalistin, wird vor einem Auslandseinsatz mit der schweren Krankheit ihrer Mutter konfrontiert. Zwischen Erinnerungen, Abschied und neuer Nähe erzählt der Roman poetisch von lesbischer Mutterschaft, nonbinärer Liebe und der Frage nach Gehen oder Bleiben.
Sophie Herrndorf, geb. 1984; mit dreizehn Jahren sagte sie: „Entweder werde ich Nonne oder lesbisch“ und entschied sich später für Zweiteres; als Grundschullehrerin lebt sie mit ihrer Liebsten und ihrer Tochter in Köln.
Blackburn: Eine aufgrund der Umstände eher komplizierte Liebesgeschichte | Konkursbuch Verlag
Mit ANNE BAX
Die 28-jährige Johanna zieht nach London, um ihrer Ziellosigkeit zu entkommen – und träumt heimlich von Vampirinnen. Als ihr Arbeitgeber ermordet wird, vermutet sie eine Vampirin als Täterin. Nur Tokio aus ihrer Wahlfamilie glaubt ihr. Vor dem Hintergrund politischer Krisen entfaltet sich ein queerer Slowburn zwischen Krimi, Romance und Vampirmythos in düsteren Ecken Londons.
Anne Bax, geb. 1961 im Ruhrtgebiet, feiert Erfolge mit ihren Kurzgeschichten, in denen sie mit pointiertem Humor lesbisches Liebesleben in den Blick nimmt. Sie schreibt außerdem Romane u.a. über Rentnerinnen, die Morde aufklären.
22.30 Uhr
Die QUEERE-PARTYNACHT zur Buchmesse
All You Can Dance
Mit DJ MRS PEPSTEIN
Im Anschluss an die Lesungen der Lesbischen Büchernacht legt die Leipziger Radiomacherin MRS PEPSTEIN eine bunte tanzbare Mischung aus queeren Hits und Dancefloor-Klassikern aus allen Jahrzehnten für Euch auf. Ihre DJ-Sets sind bekannt dafür, dass kein Herz kalt und keine Hüfte unbewegt bleibt. Wir sehen uns auf dem Dancefloor!
Wir freuen uns auf Euch, auf ein offen zugewandtes, diskriminierungsfreies und solidarisches Miteinander.
Eintritt: 5,- Euro
21.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest in der FraKu

Samstag | 15:00 bis 19:15 Uhr
15.00 Uhr
DOPPEL-LESUNG & GESPRÄCH | Dr. Ziethen Verlag
Renate löscht. Das Licht.
Mit MANUELA BIBRACH & PÈTRUS AKKORDÉON
MANUELA BIBRACH entwirft in kurzen Texten poetische Bilder des Alltäglichen. Mit distanziertem Blick schafft sie überraschende Nähe und erzählt von Menschen, in deren Leben scheinbar nichts geschieht – obwohl oft zu viel passiert. In einer lauten Actiongesellschaft stehen ihre leisen Held*innen im Mittelpunkt: Menschen, die sich zurückziehen und gerade darin berühren.
Manuela Bibrach, geb. 1971 in Dresden; Dipl.-Ingenieurin für Landschaftsnutzung & Naturschutz; veröffentlichte ihre Gedichte in Zeitschriften und Anthologien; seit 2015 Mitglied im Literaturforum Dresden; seit 2018 der Oberlausitzer Autorenrunde. 2024 Auszeichnung ihres Gedichtbands „Radios mit Naturstimmen“ mit dem Klopstock-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt
Lauschgoldfisch: Brise Âme
Mit FRANZISKA BEYER-LALLAURET & FRIEDERIKE VON CRIEGERN
Der zweisprachige Band entfaltet vom ersten Vers an einen Sog wie die Gezeiten. Die Gedichte fließen wie Wasser, voller Klang und Bedeutung und tragen zu einem fernen Du. Die Aquarelle von FRIEDERIKE VON CRIEGERN wecken Erinnerungen an die See.
Franziska Beyer-Lallauret, geb. 1977 in Mittweida; aufgewachsen einem idyllisch gelegenen, mehrere Jahrhunderte alten Pfarrhaus im Muldental. Dieser mittelsächsische Landstrich prägt bis heute viele ihrer Texte.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
17.00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Verlagsabend Palomaa Publishing:
Feministische Perspektiven, Inspiration und Bücher
Mit ALEXANDRA POLUNIN, MARSHA RICHARZ, NANCY HOCHSTEIN & SARAH PFAFFENEDER
Palomaa Publishing steht für Bücher, die Haltung zeigen – für feministische, empowernde und gesellschaftlich relevante Titel. An diesem Abend treffen vier Autorinnen aufeinander, die mit ihren Werken auf unterschiedliche Weise dasselbe Ziel verfolgen. Vier starke Stimmen, die mit Leidenschaft, Witz und Tiefgang über weibliche Selbstbestimmung und Sichtbarkeit, strukturelle Ungleichheiten gesellschaftliche Rollenbilder und den Wert von Arbeit sprechen.
Marsha Richarz, Autorin, Bühnenpoetin, Workshopleiterin und Moderatorin, steht seit 2011 auf der Bühnen und performt Texte über das Leben, Feminismus, Körperbilder und Waschlappen. Dabei schafft sie es, politisch relevante Themen humorvoll, charmant und satirisch mit Alltagsbeobachtungen und -situationen zu verweben.
Alexandra Polunin; Studium Germanistik, Philosophie und Medienwissenschaften; heute Kommunikationsberaterin für Selbstständige; widmet sich ihrem Lieblingsthema: der Schnittstelle von Social Media und Feminismus.
Nancy Hochstein ist politisch, feministisch und unbequem; engagiert sich seit in Elterninitiativen, politischen Gremien oder im Sport; schreibt über das, worüber viele nur reden: unbezahlte Arbeit, feministische Widersprüche, politische Fürsorge und warum Sichtbarkeit kein Luxus ist, sondern eine Frage von Macht.
Sarah Pfaffeneder, Studium der Germanistik und Anglistik; nutzt sie ihre Lehrtätigkeit wie ihre Bücher, um für mehr Sichtbarkeit für Frauen zu kämpfen. Sie sieht genau hin, wo Informationen begraben liegt, wo Humor wartet, aber auch dorthin, wo es wehtut
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
21.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest in der FraKu

Samstag | 19:30 bis 21:00 Uhr
DOPPEL-LESUNG & GESPRÄCH
Das Sternbild des Matrosen lesen: Schwules Leben – schwule Literatur | Psychosozial-Verlag
Lesung in Erinnerung an SALIH ALEXANDER WOLTER
Salih Alexander Wolter starb im Juli 2025. Er war immer ein politischer Mensch, der die Literatur und den Literaturbetrieb liebte. Politisch besonders wichtig war ihm der Aufsatz “Ist Krieg oder was? Queer Nation Building in Berlin-Schöneberg” – mit ihm intervenierte er gegen den sich seit den 1990er Jahren verbreitenden schwulen Nationalismus. Ebenso prägend war das Buch „Queer und (Anti-)Kapitalismus“. Salihs Liebe galt der Literatur. So ist sein Buch “Das Sternbild des Matrosen lesen. Schwules Leben – schwule Literatur” eine Liebeserklärung an schwule Literatur und ihre Autoren (und eine Autorin). Heinz-Jürgen Voß liest aus dem eindrücklichen Matrosen-Band, gibt einige Perspektiven zum Wirken von Salih und steht gern für Fragen zur Verfügung.
Update Sexualwissenschaft: Aktuelle Forschungen und Veröffentlichungen
Einblick und Gespräch mit Prof. Dr. HEINZ-JÜRGEN VOSS (Hochschule Merseburg)
Sexualwissenschaft lässt sich studieren. Mittlerweile nicht mehr nur an der Hochschule Merseburg, wo die Sexualwissenschaft eine lange Tradition hat, sondern auch in Hamburg und Fürth. Zugleich ist die Sexualwissenschaft eine äußerst produktive Disziplin: aktuelle Entwicklungen zur Sexualität und zur geschlechtlichen und sexuellen Selbstbestimmung kommen voran und werden reflektiert. Das zeigt auch der Band „Sexual- und Paarberatung mit trans und nicht-binären Menschen: Praxisorientierte Empfehlungen und erfahrungsbasierte Perspektiven“ (Alexander Hahne & Jana Haskamp; 2025 Psychosozial-Verlag).
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß gibt ein Update zur Sexualwissenschaft. Wie ist ihr Stand im Hinblick auf sexualisierte Gewalt und Fragen der geschlechtlichen und sexuellen Selbstbestimmung? Wie verhält sie sich vor dem Hintergrund rechtsextremer Angriffe?
Eintritt: frei
22.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest in der FraKu

Sonntag | 11:00 bis 12:15 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH | Unrast Verlag
Mothering. Subversive Fürsorge als radikale Praxis
Mit Dr. CAROLINA TAMAYO ROJAS
Das Buch fordert, Mothering als politische Praxis ins Zentrum gesellschaftlicher Debatten zu rücken. Mothering ist eine Handlungspraxis der Fürsorge, des Teilens und Kümmerns – subversive, radikale Praktiken, auf die die Gesellschaft nicht verzichten kann und darf. Der Band versammelt Stimmen, Gedichte, Reflexionen – die Mothering als gelebte, widerständige und zutiefst politische Praxis sichtbar machen; Care und Verantwortung thematisieren und neue Perspektiven jenseits hegemonialer Normen eröffnen.
Dr. Carolina Tamayo Rojas, Mit-/Herausheberin; geboren in Kolumbien mit afro- und indigenen Wurzeln, Queer-Feministin, Anarka-Punk-Musikerin und Aktivistin gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt. Als Elternteil eines 3-jährigen Kindes und älteste Tochter einer alleinerziehenden Mutter bewegt sie sich zwischen Fürsorge, Widerstand und Wissensproduktion; lehrt an der Alice Salomon Hochschule Berlin zu Gender, Queer Theory und Empowerment und Powersharing
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
22.03. BUCHMESSE 2026 | Leipzig liest in der FraKu

Sonntag | 15:30 bis 17:00 Uhr
LESUNG & MUSIK
Stimmen von 1989.
FLINTA*-Improvisationen zu Bildern und Texten aktiver Frauen der Friedlichen Revolution
ANNA-LENA PANTEN Stimme, Komposition | WIEBKE Stimme, Performance | ELENA BJUAN Trompete | ANNELIE WEISSEL Bass
Die Musikerinnen* des FLINTA*-Musik-Netzwerk Leipzig entwickeln ein einmaliges Live-Konzert zu ausgewählten Zitaten politisch engagierter Frauen von 1989 und zu Kunstwerken des Wettbewerbs „Frauen 1989 – Künstlerinnen*2019“.
Bilder und Texte werden projiziert, Texte live eingelesen – und vier professionelle Musikerinnen* improvisieren musikalische „Antworten“ auf diese historischen Stimmen. Dies schafft einen dialogischen Raum: historische Zitate werden in die Gegenwart übersetzt und führen zum Nachdenken über demokratische Verantwortung, Gleichberechtigung und Engagement heute. Zudem werden Räume geöffnet für marginalisierte Perspektiven – eine Form der Erinnerungskultur, die oft überhörten Stimmen politisch aktiver Frauen der Friedlichen Revolution laut und sichtbar macht.
Elena Bjuan – Trompete; Absolventin der ESMUC Barcelona sowie der HMT Leipzig; stellvertretende Solotrompeterin am Theater Alten-burg-Gera; freischaffend in verschiedenen Orchestern und Ensembles. In ihrer künstlerischen Arbeit liegt ein Schwerpunkt auf der Verbindung klassische Musik und Improvisation. Daraus entwickelte sie ihr eigenes Soloprojekt mit eigener Musik. Mitglied des Neirah Duo, das Geschichten von Frauen musikalisch erzählt, sowie des Flama Trio, das freie Improvisation mit spanischer Folklore verbindet.
WIEBKE – Stimme, Performance; arbeitet als Künstlerin zwischen Musik, Performance und visueller Kunst; verbindet als Singer-Songwriterin, Multiinstrumentalistin und Produzentin Folk und Jazz zu intimen, ritualhaften Live-Erlebnissen; zudem traumainformierte Gesangscoachin (NARM); mitwirkend in Performance-, Tanz- und Theaterproduktionen. Seit 2022 realisiert sie mit dem Conscious Duo Ausstellungen, Workshops und Live-Art-Performances (u.a. MUZA Malta 2023). 2025 erschien ihr Debütalbum Space In Between auf Vinyl.
Anna-Lena Panten – Sängerin und Komponistin; studierte Jazz/Pop-Gesang an der HMT Leipzig. Improvisation bildet den Kern ihrer künstlerischen Arbeit; sie schreibt und arrangiert für Bigband und Jazzorchester und ist in vielseitigen Projekten aktiv – von ihrem eigenen Singer-Songwriter-Projekt über die Transit Band bis zum Jazz-Duo Panten & Wieg und dem Vokaltrio Die Lenas. Sie war Stipendiatin u.a. von Yehudi Menuhin Live Music Now; gewann 2020 mit dem Kollektiv Xylit den HUGO-Wettbewerb für neue Konzertformate.
Annelie Weißel – Bassistin mit Schwerpunkt Jazz; frühe Instrumentalausbildung (u. a. Querflöte, Klavier, Saxophon), preisgekrönte Ju-gend- und Big-Band-Ensembles. einjähriges Gesangsstipendium an der HMT. Mitglied des Duos Görda; Bassistin und Backing-Vokalistin in weiteren Band- und Ensemblekontexten. Ihr Schwerpunkt: Verbindung von Improvisation, Songwriting im Kontext genreübergreifender Formate.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
Im Rahmen des ersten bundesweiten Tages der Demokratiegeschichte 2026
24.03. Unsichtbar gemacht: Der Mathilda-Effekt und wessen Wissen zählt

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
VORTRAG & GESPRÄCH
eine Veranstaltung zum 200. Geburtstag von MATILDA JOSLYN CAGE
mit LEA PAULA MÜLLER
Warum kennen wir so viele männliche „Genies“, während die Leistungen von Frauen oft übersehen oder vergessen werden? Der Mathilda-Effekt beschreibt ein strukturelles Muster, bei dem Beiträge von Frauen – besonders in Wissenschaft und Kultur – systematisch abgewertet oder anderen zugeschrieben werden. Benannt wurde dieses Phänomen nach MATILDA JOSLYN CAGE, geboren am 24.03.1826. Sie kämpfte radikal für das Frauenstimmrecht in den USA und war eine scharfsinnige Analytikerin. So argumentierte sie, dass sich nicht die Frauen weiterentwickeln müssten, um ihren gleichberechtigten Platz einzunehmen, sondern das Patriarchat – auch diese Wortschöpfung stammt von ihr. Mit imponierendem Wissen brachte sie die Geschichte bedeutsamer aber vergessener Frauen wieder ans Licht. Anhand historischer und aktueller Beispiele zeigt der Vortrag, dass das Unsichtbar-Machen der Leistungen von Frauen kein Einzelfall ist. Gemeinsam wird untersucht, wie Machtverhältnisse, Geschlecht und Anerkennung zusammenwirken; wer besonders häufig übersehen wird – und warum.
LEA MÜLLER, B.A. Soziale Arbeit; beschäftigt sich u.a. mit feministischen und gesellschaftskritischen Diskursen.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
26.03. Haare sind nicht neutral: Warum Körperhaare kein Privatproblem sind

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
INTERAKTIVER VORTRAG
mit ARZU CORNELIA TARHAN
(Körper-) Haare gelten oft als private Frage von Geschmack, doch der Umgang mit ihnen ist eng mit rassistischen, kolonialen und geschlechtlichen Machtverhältnissen verknüpft. In diesem interaktiven Vortrag mit ARZU CORNELIA TARHAN werfen wir einen kritischen Blick auf die Geschichte und Gegenwart von Körper- und Kopfhaaren im westlichen Kontext und fragen, wie Vorstellungen von Weiblichkeit, Normalität und „Hygiene“ entstanden sind. Neben wissenschaftlichen Inputs wird es Raum für gemeinsamen Austausch und kritische Reflexion zu Normen von Haarlosigkeit und deren Wirkung geben. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Körper, Rassismus und Alltagspolitiken zusammendenken möchten.
ARZU CORNELIA TARHAN studiert Soziologie an der Universität Wien mit einem Schwerpunkt auf der Konstruktion sozialer Geschlechternormen, sozialer Ungleichheit und Kultursoziologie.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
29.03. Zweistimmige Herzenslieder aus Lateinamerika

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr
KONZERT des DUOs SOL Y SOMBRA
mit BEATE FURCHT (voc/perc) & IRIS DONNER (voc/git)
Das Duo begibt sich mit seinen poesievollen Herzensliedern musikalisch durch das farbenreiche Lateinamerika, durch Mexiko, Kuba, die Kap Verden und Brasilien. Im Konzert entspinnt sich facettenreich ein fein ausbalancierter Dialog zwischen erzählten Geschichten und Liedvortrag – mit Klängen von Gitarre und percussiven Akzenten.
Dabei geht es um all die großen Fragen der Liebe und des Lebens – um Begehrlichkeiten, Eifersucht und tief verankerte Sehnsucht, die sich in den Texten der Songs widerspiegelt. Mit großer Empathie für die Protagonist:innen ihrer Lieder singt sich das Duo mit beseelter Tiefe in die Herzen der Zuhörenden. Im treibenden Takt von Tango-, Samba und Rumba Rhythmen wird geballte Lebenslust fühlbar.
Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt











