Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstlerinnen* bzw. von Nachwuchskünstlerinnen*.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Save the Dates


Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
Mai 2026
08.05. Lesben*Café

Freitag | 19:00 bis 22:00 Uhr
OFFENER TREFF
Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und um gemeinsam Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie, der immer wieder neugestaltet werden kann.
09.05. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 10:00 bis 12:00 Uhr
WORKSHOP für FLINTA*
Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen
Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.
„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”
Anmeldung erforderlich bitte bis zum 08.05.2026 | Teilnahme-Gebühr: 12,- | 8,- Euro ermäßigt
10.05. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt ein zum gemeinsamen Singen…
mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Termin: 07.06.2026
12.05. Das machst du doch aus Liebe… oder?!

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
VORTRAG & GESPRÄCH
Update: Jo Lücke kann leider nicht kommen -> dafür TINA LÜDERITZ von der Liga für unbezahlte Arbeit__ – @lua_die_carewerkschaft
Wer kümmert sich um Kinder, wenn sie krank sind, um Eltern, wenn sie alt werden, um den Haushalt, wenn alle müde nach Hause kommen? Meistens machen das Menschen im Stillen – oft Frauen – und fast immer ohne Bezahlung. Ohne diese Sorgearbeit würde unser Leben zusammenbrechen. Trotzdem bekommt sie kaum Anerkennung und Schutz.
Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) sagt: Das muss sich ändern! LUA ist die gewerkschaftsähnliche Interessenvertretung für alle, die unbezahlte Care-Arbeit leisten. Als Carewerkschaft kämpft sie für einen echten Systemwandel. Sorge- oder Care-Arbeit meint dabei alle unbezahlten Aufgaben, die man für andere Menschen übernimmt, von Haushalt über Familienmanagement bis Beziehungspflege.
Im Vortrag zeigt TINA LÜDERITZ auf, warum Care-Arbeit unverzichtbar ist und wie wir ihr endlich die Aufwertung geben können, den sie ver-dient. Sei dabei, diskutiere mit uns und bring deine Perspektive ein. Für alle, die Care-Arbeit leisten, davon profitieren oder einfach mitreden wollen.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
Im Rahmen des Projektes „Nur Wissen reicht nicht für eine gerechte Zukunft!” -> weitere Infos ->
13.05. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women
Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Malen mit Musik
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig | Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig -> https://mdbk.de/kalender/
13.05. Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!

Mittwoch | 16:00 bis 17:30 Uhr
Vorbereitung des Siebenten Leipziger Frauen*/FLINTA*-Festivals
Eingeladen sind alle Artists, Crews, Initiativen, Projekte & Vereine – und feministisch aktiv handelnde Menschen
Am 30.05.2026 ist geplant auf dem Marktplatz in der Leipziger Innenstadt das Siebente Leipziger Frauen*/FLINTA Festival unter dem Thema „Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!“ durchzuführen. Kooperation von: Frauenkultur Leipzig, Louise-Otto-Peters-Gesellschaft, Werk 2, Lebenszeiten und engagierte Einzelne.
Unser Anliegen: Menschen zu vernetzen, ins Gespräch zu kommen und feministische Perspektiven zu teilen – zu sensibilisieren, aufzuklären und uns klar zu positionieren gegen jede Form von patriarchaler Gewalt und Benachteiligung gegen Frauen*, Lesben, Inter, Nicht-binäre und Agender Personen [FLINTA] aufgrund von Herkunft, Alter, sozioökonomischen Status, körperlichen Fähigkeiten… und öffentlich sehr vielfältig zu spiegeln „Ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben für alle!
21.05. Mama Superstar

Donnerstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
LESUNG im Rahmen des Bundesweiten Aktionstags “Zusammenhalt in Vielfalt”
Porträts elf mutiger „Migrant Mamas“ aus der Sicht ihrer deutschen Töchter
mit der Autorin MELISA MANRIQUE
Hier geht es um bedingungslose Liebe, kulturelle Vielfalt und gelebte Integration. Mit diesem Buch feiern Töchter ihre Mütter: Frauen, die von überall auf der Welt nach Deutschland gekommen sind, um hier eine neue Heimat zu finden.
Das Team von „My Migrant Mama“ versucht dazu beizutragen, der migrantischen Künstlerinnen-Community mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen und möchte Migration aus einer neuen Perspektive betrachten. Sie sprechen über Sprache, Arbeit, Kultur, Bildung, Mütter, Töchter, Integration und vieles mehr. Die Autorinnen MELISA & MANIK, sind Gewinnerinnen des Deutschen Integrationspreises und wurden von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilotinnen ausgezeichnet.
MELISA MANRIQUE wurde in Lima geboren und wuchs in Rom auf – Migration war schon immer Teil ihrer Geschichte. Der Mut ihrer Eltern, ohne soziales Netz oder Sprachkenntnisse ein neues Leben zu beginnen, inspirierte sie nachhaltig. Seit einem Jahrzehnt lebt sie in Berlin und ist selbst eine stolze Migrant-Mama. Als Mitgründerin der Organisation “My Migrant Mama” setzt sie sich für die Sichtbarkeit und Selbstermächtigung von FLINTA*s mit Migrationsgeschichte ein. Mit ihrer Arbeit schafft sie kreative Plattformen für Dialog und interkultu-rellen Austausch und feiert Vielfalt als eine Stärke. Als Speakerin und Aktivistin inspiriert sie durch persönliche Geschichten und innovative Formate, die Mut machen und Brücken bauen. | Veranstaltung mit Kinderbetreuung
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
21.05. Co. Roman einer Co-Abhängigkeit

Donnerstag | 19:30 bis 21:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
mit der Autorin RINA SCHMELLER, Lübeck | penguin books
Eine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.
„Co“ erzählt von Mitgefühl und schleichender Selbstsabotage. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist. Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. „Co“ erzählt ebenso von Selbstermächtigung und vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird.„Oft denkt man beim Lesen dieses Romans: Warum geht sie nicht? Dieser Roman weist weder Schuldige noch Opfer aus. Es geht vielmehr um die Komplexität einer solchen psychologischen Beziehung.“
RINA SCHMELLER, 1986 geboren, studierte in Leipzig Literarisches Schreiben und in Berlin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; erhielt ein Aufenthaltsstipendium und war Teil der Autor*innenwerkstatt Prosa 2020 des Literarischen Colloquiums Berlin.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
23.05. Urban Writing – in der Baumwollspinnerei

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
Mit AMELIE MAHLSTEDT
Die Teilnehmenden lassen sich vom kreativen Umfeld der Leipziger ‚Baumwollspinnerei‘ zum Schreiben inspirieren. Sie tauchen mit allen Sinnen in die Welt der Ateliers und Galerien ein und halten ihre Wahrnehmungen in freien Beobachtungen, Gedichten und fiktiven Szenen fest. Schreibend die eigene Stadt entdecken!
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Max. 10 Teilnehmer:innen | Anmeldung bis zum 22.05.2026. || Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
26.05. Neon/Grau! 1989 und Ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
mit ANNA LUX und JONAS BRÜCKNER
Zwischen Neon und Grau schimmern die vielen Geschichten über den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon – in Romanen, im Rap, in Spielfilmen oder Podcasts.
Die Historikerin Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch „Neon/Grau“ diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in ein Gespräch gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft allzu eindeutigen Ost-Erzählungen auf und halten sie aus, die Vielstimmigkeit, die Ambivalenzen und Widersprüche.
ANNA LUX ist Historikerin und beschäftigt sich mit dem Umbruch seit 1989/90 und populärer Geschichtskultur.
JONAS BRÜCKNER ist Kulturwissenschaftler und forscht zu Männlichkeiten in der späten DDR und Popkultur.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
Im Rahmen des Projektes „Nur Wissen reicht nicht für eine gerechte Zukunft!” -> weitere Infos ->
27.05. Stolz & Eigensinn

Mittwoch | 17:00 bis 19:00 Uhr
FILM & EINFÜHRUNG
Film von GERD KROSKE; D 2025, 113 Minuten
Deutschland unmittelbar nach der Wende. Die zweite große Entlassungswelle hat den Osten erreicht. Frauen aus den ehemaligen Industrie-Großbetrieben der DDR erzählen mit heute überraschender Selbstverständlichkeit über sich und die persönlich erlangte Unabhängigkeit durch ihre Arbeit. Selbstbewusst und emanzipiert teilen sie ihr Erstaunen darüber, dass plötzlich nur noch Männer ihre Arbeiten machen sollen. Sie erzählen auch von den einstigen Utopien, die es heute nicht mehr gibt. Zudem sehen wir Aufnahmen aus ihrem Arbeitsalltag in längst verschwundenen Industriegebäuden und Braunkohle-Zechen. Auf alten U-matic-Bändern aus den Beständen des ehemaligen Leipziger Piratensenders KANAL X sind die Interviews erhalten.
Nach über 30 Jahre barg Gerd Kroske diesen filmischen Schatz aus dem Archiv und fand die Arbeiter:innen von damals wieder. Einer Versuchsanordnung gleich, wird das alte Material neu kommentiert und hinterfragt. „Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben.
Was wurde einst gewonnen? Was ist verloren? Was ist geschehen?
GERD KROSKE geboren in Dessau, Lehre als Betonwerker. Telegrammbote. Studium Kulturwissenschaften und Regie an der HFF „Konrad Wolf“. Arbeit als Autor & Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio. Freischaffend seit 1991. Produzent bei realistfilm seit 1996.
Kooperation Kinobar Prager Frühling und Frauenkultur
-> Vorverkauf hier -> Eintritt: 8,50 | 7,00 Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling
Bernhard-Göring-Straße 152 / Haus der Demokratie, 04277 Leipzig
28.05. Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
FAIR-SICHERUNGSBERATUNG
mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau
Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Unverbindlich und unparteiisch! Anmeldung bis 26.05.2026 ist erforderlich.
30.05. Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!

Samstag | 14:00 bis 22:00 Uhr
SIEBENTES LEIPZIGER FRAUEN*FLINTA*FESTIVAL
Freiheitlich-demokratisches Leben braucht überall aktive und gleichberechtige Beteiligung von Frauen, Lesben, inter- und nicht binären Personen, trans- und agender Personen (FLINTA*)
Das Siebente Leipziger Frauen*FLINTA*Festival ist ein offenes Festival mit vielen Künstlerinnen*, mit feministischen Initiativen, mit großem Angebots-und Info-Markt – mit zahlreichen Unternehmerinnen*, Handwerkerinnen*, Projekt-Gruppen und Vereinen. Es ist ein feministisches Kultur-Festival, das sich gesellschaftspolitisch klar positioniert – zum Zuhören, zum Miteinander-Reden, zum Mitmachen, zum Tanzen… und alle einlädt zum Feiern des wertschätzenden Begegnens & des gemeinsamen Tuns.
Eröffnung Siebentes Frauen*FLINTA*Festival durch
die Leipziger Kulturbürgermeisterin Dr. SKADI JENNICKE, die Leipziger Gleichstellungsbeauftragte MANDY UHLIG & die Queer-Beauftragte der Bundesregierung SOPHIE KOCH.
Künstlerische ACTS mit:
Moderation: KATHARINA LINNEPE, Autorin, Comedienne und feministische Stimme im Netz. ° FO SHO, afro-ukrainische Hip-Hop-Band. Die drei Schwestern bringen energiegeladenen Trap & Hip-Hop mit Einflüssen aus R’n‘B und Rock auf die Bühne – beeinflusst von ihrer äthiopisch-jüdischen Identität. Sie sind bekanntes Gesicht der modernen ukrainischen Musikszene. Für den Eurovision Song Contest kandidierten sie im ukrainischen Vorentscheid und wurden 2026 vom Forbes-Magazin in die „30 unter 30“ Europa – Entertainment gewählt. ° Die Berliner Sängerin, Rapperin, Songwriterin FUTUREBAE tritt an mit einem Mix aus Pop, R&B, Trap, Cloud Rap. In ihren Song thematisieren sie Liebe, Selbstfindung oder toxische Beziehungen mit energiegeladenem Sound.
° Der Leipziger FRAUENCHOR CANTA ANIMATA, gegründet 2008, lädt zum Mitsingen ein. ° DESLIN AMI KABA, Leipzig: Disco, Soul & Funk. März 2026 erhielt sie den Sächsischen Popmusikpreis Newcomerin ° Unter dem Motto: Mitsingen, mitmachen, mitdenken! … spielt SULLI PUSHBAN (Solo) besonders für Kinder & Familien… aber natürlich nicht nur. Sulli Pushban ist Singer-Songwriter & Kinderliedermacherin und bekannt für mitreißenden Songs. ° Mit dabei ist der feministischer Walking-Act der MASKETIERE – ein Künster:innen-Kollektiv mit der Mission: Weggeworfene Materialien in wirkungsvolle, lebendige Kunst verwandeln… um Themen atemberaubend „zu transportieren“. ° aus Halle ADDLIPS – sind im Hip-Hop und Soul unterwegs, bewegen sich zwischen Deep Talk, Emotionalität, Gesellschaftskritik und auch einfach mal in Blödelei. ° Die bekannte Singer-Songwriterin aus Leipzig SARAH LESCH gehört zu den profiliertesten Stimmen der neuen deutschsprachigen Liedermacherszene. Seit über zehn Jahren steht sie für handgemachte Musik, präzise Sprache und eine künstlerische Haltung, die sich konsequent zwischen persönlicher Nähe und gesellschaftlicher Verantwortung bewegt. ° Gems Crew – ist eine junge queere Freestyle Tanz Crew aus Sachsen, die seit 2018 Community-Arbeit in der Tanz- und Musikszene macht, weil es in der Szene an Safer Spaces fehlte. So entstanden Räume, die queeren & FLINTA* BiPoC Sichtbarkeit geben. ° Zum Finale legt sie auf: BÉBÉ G, deutsch-ghanaisch, DJ & Artist aus Gera, verbindet Afrobeats, RnB und HipHop zu energiegeladenen Sets – satte Rhythmen … an all female set and a sound … der die Tanzfläche die ganze Nacht in Bewegung hält. Angetrieben von Leidenschaft und Gemeinschaft schafft BÉBÉ G Räume, in denen Musik, Kultur und Energie zusammenkommen. Don’t miss out!
Plus Podium zum Thema: Wie wir uns nicht spalten lassen. Vielfalt in Differenz!
Gäste: FATIMA MAGED, Radiomoderatorin; BÊRÎVAN ÎBÎN, Bildende Künstlerin & Tätowiererin; JESSY JAMES LAFLEUR, Poetry-Aktivistin, Gründerin der Spoken Word Akademy | Moderation: NADINE BERGER; feminist rebellion leipzig
Das Festival wird veranstaltet vom Frauenkultur e.V. Leipzig (V.i.S.d.P.), Werk 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V., Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V., Lebenszeiten e.V.; gefördert durch das Referat Gleichstellung für Frau und Mann der Stadt Leipzig; unterstützt durch die Leipziger L-Gruppe… und viel ehrenamtliches Engagement & Helfer:innen.
Save the date: Sa., 30. 05. 2026, 14.00 – 22.00 Uhr, Leipziger Marktplatz
Juni 2026
04.06. Künstlerinnen von A bis Z: Generisches Femininum in der Kunstgeschichte

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Bilder & Texte aus Jahrzehnten
archiviert von JOACHIM RAUSCH, Sammler
Seit Jahrzehnten sammelt Joachim Rausch unterschiedlichste Zeitungsartikel über Frauen aus Literatur, Wissenschaft, Technik, Architektur, Bildender und Darstellender Kunst. Diese Materialien wurden dokumentarisch archiviert, für diese Ausstellung ausgewählt und in analogem Charme neu zusammengestellt. Ein Blick in die nicht endende Geschichte bekannter und unbekannter Kunst von Frauen in Form von Collagen, Montagen, Überlagerungen, Interferenzen. Es lebe das generische Femininum! … nicht nur auf dem Papier. Im Wandzeitungslayout werden in dieser Ausstellung biografische Momentaufnahmen von Frauen unterschiedlicher Generationen und ihre Werke sichtbar. Für manche von uns, noch zu entdeckende unbekannte Himmelskörper…
Musik zur Eröffnung:
ALAIA ROMERO-RUSS, SARAH DUMONT & LILLY SCHOBER, Blockflöte
Eintritt: frei
07.06. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 15:30 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt heute ein zum gemeinsamen Singen… beim Auftritt zum Sommerfest der Kulturfabrik – mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Proben-Termin: 05.07.2026
07.06. Sommerfest der Kulturfabrik

Sonntag | 15:00 bis 18:00 Uhr
SOMMERFEST
Wenn die Tage am längsten sind und das Wetter freundlich sommerlich… ist es wieder so weit: Die Kulturfabrik Leipzig lädt Jüngere & Ältere zum Sommerfest ein, um gemeinsam einen erlebnisreichen Nachmittag zu verbringen.
Es gibt wieder viel zu entdecken: spannende Spieleparcours, interessante Stände, den Kuchenbasar in der Frauenkultur, Lieder zum Mitsingen mit den Chören Singen bei uns & Singen mit Herz. Es gibt Auftritte der Seniorinnen-Tanzgruppe, der Breakdance-Kids und der HipHop-pel Hasen; Upcycling mit den Omas for Future …und natürlich Medaillen! Ihr könnt euch ausprobieren und selbst aktiv werden… || Eintritt frei
Kooperation von: Cammerspiele, Frauenkultur, Halle 5 & WERK 2…
Wir freuen uns auf Euch!
08.06. Das Gewicht der Welt

Montag | 17:00 bis 19:30 Uhr
FILM & GESPRÄCH
DOK-Film von FLORIAN HEINZEN-ZIOB; D 2026, 94 Minuten
Anschließendes Gespräch mit Dr. NANA-MARIA GRUENING,
forscht zu molekularen Biologie an der FU Berlin; Mitglied bei Scientist Rebellion
Dieser Film zeigt eindrucksvoll, wie aus wissenschaftlicher Distanz persönliches Engagement wird. Drei Wissenschaftler:innen, Maria, Sebastian und Nana, verlassen ihre gewohnte Rolle und treten als Aktivist:innen in die Öffentlichkeit – auf Bühnen, in der Politik und im zivilen Ungehorsam. Ein bewegendes Porträt über Mut, Zweifel und Entschlossenheit in Zeiten der Klimakrise. Ein eindringlicher Film, der informiert, berührt und anregt, die eigene Rolle in einer sich verändernden Welt zu hinterfragen.
Eintritt: 8,50 | 7,00 Euro ermäßigt -> hier Kartenvorverkauf VVK
Kooperation Kinobar Prager Frühling und Frauenkultur
Ort: Kinobar Prager Frühling | Bernhard-Göring-Straße 152 | Haus der Demokratie | 04277 Leipzig
12.06. Frauenalltag und Hexenverfolgung in Mittelalter und Früher Neuzeit...

Freitag | 16:00 bis 18:00 Uhr
…und was uns aus dieser Zeit bis ins Heute begleitet.
STADTRUNDGANG
mit CHRISTIANE DIETERING & CHRISTINE RIETZKE
vom Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig
Über das Leben von Frauen im Mittelalter und die jahrhundertelange Hexenverfolgung existieren noch viele falsche Vorstellungen. Der Rundgang informiert zu regionalen sowie überregionalen Aspekten; thematisiert Hintergründe und Zusammenhänge. Anmeldung bitte bis 10.06.2026. || Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt.
Treffpunkt: Brunnen Nikolaikirchhof
13.06. KraftVoll Grenzen setzen

Samstag | 10:00 bis 17:00 Uhr
WORKSHOP
Leitung: TABEA MUSOLFF
M.Sc. Psychologin, Trainerin für: gewaltfreie Kommunikation, Improvisationstheater, Stressmanagement
Wann hast du das letzte Mal „Ja“ gesagt, obwohl es sich in dir nach “Nein” angefühlt hat? Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge, die uns über unsere Grenzen bringen: eine zusätzliche Aufgabe, eine gezwungene Umarmung, ein ungefragter Rat, ein unpassender Kommentar oder die Zeit, die wir schenken, obwohl der Akku leer ist oder wir schlicht weg, etwas Anderes brauchen.
In diesem Workshop lernst du, aktiv zu reagieren, statt etwas über dich ergehen zu lassen, was dir kurz- oder längerfristig schadet. Ob im Job, unter Freund:innen oder in der Familie – klare Grenzen sind die Basis für echte Selbstfürsorge. Mit Übungen aus Kommunikationspsychologie, Embodiment und alltagsnahen Praxisszenen üben wir uns in diesem Workshop darin, klare persönliche Grenzen zu setzen. Ganz praktisch, ganz spielerisch, ganz sensibel, ganz klar!
Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Anmeldung erforderlich bitte bis zum 11.06.2026
Teilnahmegebühr: 90,- | 65,- Euro (ermäßigt)
16.06. Was war vor dem Patriarchat? Und wie wollen wir heute leben?

Dienstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
VORTRAG & AUSTAUSCH
mit CHRISTINE RIETZKE
feministische kulturelle & politische Bildungsarbeit seit 1992
Jede gesellschaftliche Veränderung braucht Wissen über grundlegende Zusammenhänge – völlig egal welcher Bereich. Und die Komplexität von Macht-/Systemen begründet einen kleinen Ausflug in die Menschheitsgeschichte … weit vor Entstehung patriarchaler Machtstrukturen – beginnend in der Frühgeschichte bis ins Heute.
Dazu wollen wir Euch einladen – nach einem Impulsvortrag im gemeinsamen Austausch über die Entwicklung von geschlechtlichen Rollenstereotypen in den jeweiligen Gesellschaftssystemen – die Veränderbarkeit gegenwärtiger patriarchaler Strukturen zu diskutieren. Auch aus der Notwendigkeit heraus diese patriarchalen Machtsysteme verändern zu müssen – wenn wir in dieser Welt über-/leben wollen. Für alle, die mehr wissen und eigene Perspektiven einbringen möchten. || Eintritt: nach Selbsteinschätzung
20.06. Schreiben am See

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
„Ein uralter Weiher. Vorm Sprung eines Frosches. Ein kleiner Laut” (Basho)
Bei einer Wanderung entlang des Waldsees Lauer tauchen die Teilnehmer:innen mit allen Sinnen in die Fülle der Natur und das kühle Nass des Wassers ein und verwandeln ihre Wahrnehmungen und Gedanken in Worte, Miniaturen und Gedichte. Inspiriert von der frühsommerlichen Atmosphäre, dem Licht und der Bewegung des Wassers, der Tier- und Pflanzenwelt wie auch den Badegästen entstehen Beobachtungen über die äußere Natur und die eigene innere Welt – und die lebensspendende Verbindung zwischen beiden. Bitte wettergerechte Kleidung, evtl. Badesachen und Proviant mitbringen.
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Max. 10 Teilnehmer:innen | Anmeldung bis zum 18.06.2026. || Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: Brot & Kees, Markleeberg
21.06. Stricken & Häkeln gegen Gewalt an Frauen!

Sonntag | 14:00 bis 16:00 Uhr
PICKNICK & AKTION
Gemeinsam kreativ werden und dabei ein wichtiges Zeichen setzen: Wir laden euch ein zu einem offenen Strick- und Häkelnachmittag auf dem Grünstück an der Frauenkultur. Bei hoffentlich freundlichem Wetter … es ist Sommeranfang!… entstehen 50×50 cm große Quadrate, die Teil des internationalen Projekts „VIVA VITTORIA“ werden können. Dieses setzt sich ein für die Sensibilisierung gegen Gewalt an Frauen.
Die gefertigten Stücke werden gesammelt für die Aktion am 6./7. März 2027 auf dem Leipziger Markt. Ob mit eigenen Materialien oder spontan vor Ort – Nadeln und Wolle stehen zur Verfügung, anleitende Unterstützung beim Stricken und Häkeln ist garantiert. Bringt gern Essen und eine Picknickdecke mit und verbringt mit uns einen entspannten, kreativen Nachmittag in solidarischer Gemeinschaft. Bei schlechtem Wetter im Café der Frauenkultur.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf: https://www.vivavittoria.it/
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
23.06. Jüdische Identitäten in der DDR

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION im Rahmen der Jüdischen Woche
Mit der Leipziger Rabbinerin
ESTHER JONAS-MARTIN
In der DDR war Religionsfreiheit in der Verfassung festgeschrieben, doch sah die Realität im Hinblick auf die jüdische Bevölkerung anders aus. Seit 1945 durchlief die Politik der DDR und der Umgang mit Jüdischen Gemeinden verschiedene Phasen. Den Lebensumständen jüdischer Menschen geht die Referentin nach – als wissenschaftliche Beobachterin als auch anhand der eigenen Familiengeschichte.
ESTHER JONAS-MARTIN, Master of Arts in Rabbinics und der Rabbinischen Ordination in Los Angeles; Gründerin des Lehrhauses Beth Etz Chaim in Leipzig (2018) sowie Referentin und Autorin zu moderner jüdischer Geschichte, Gender, Jiddische Poesie, Jüdische Ethik und Judentum, zu Antisemitismus, jiddischer Literatur und jüdischer Theologie
Gefördert innerhalb des Projektes „Jüdisch, kunst(er)schaffend, inspirierend…“ durch die Kulturstiftung Sachsen KdFS und Hertie-Stiftung. Plus unterstützt durch gemeinnützige Spender:innen
Eintritt nach Selbsteinschätzung
25.06. Vergiftetes Erbe. Auf der Suche nach jüdischen Eigentümer:innen

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
FILM, VORTRAG & DISKUSSION zur Provenienz-Forschung
im Rahmen der Jüdischen Woche
mit SHARON ADLER
Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“, Berlin
Der NS-Staat versteigerte auf sogenannten „Juden-Auktionen“, was in Wohnungen vertriebener jüdischer Menschen verblieb. So auch 1941 in Karlsruhe eine Halskette. Woher sie kam, darüber schwieg der Käufer in seiner Familie. Nach seinem Tod suchte seine Enkelin die rechtmäßigen jüdischen Erb/-innen. Und wandte sich für die Provenienz-Recherche an die Stiftung „Zurückgeben“: Gibt es Nachkommen, die überlebt haben? Und wie werden sie auf die Nachricht 80 Jahre nach Beginn des Holocaust reagieren?
Davon erzählt die Doku und der Vortrag von Sharon Adler. Die Journalistin und Fotografin engagiert sich seit 2013 ehrenamtlich als Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. (https://www.stiftung-zurueckgeben.de/)
In Leipzig ist seit Oktober 2025 die Ausstellung „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdbK“ zu sehen, die sie gemeinsam mit der Künstlerin Shlomit Lehavi und der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß entwickelt hat. (https://mdbk.de/ausstellungen/sichtbarmachen/)
Gefördert innerhalb der Jüdischen Woche 2026 durch das Dezernat Kultur der Stadt Leipzig
Eintritt nach Selbsteinschätzung
28.06. Was blüht denn da? Pflanzen in der Sonnenwendzeit erkennen und sammeln

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr
KRÄUTER-FAHRRAD-TOUR
Tourleitung: KERSTIN LEUBNER
Sozialpädagogin und zertifizierte Kräuterfrau
In der Zeit der Sommersonnenwende haben viele Teekräuter ihre höchste Wirkstoffkonzentration in ihren Blüten. Wir starten zu einer gemütlichen Fahrradtour auf der Suche nach Sonnenkräutern für Tees oder Räucherwerk und sammeln gespeicherte Sonnenkraft für die dunkle Zeit des Jahres. Wie immer gibt es ein Skript und Rezepte zum Mitnehmen und ein kleines Picknick in der Natur.
Bitte mitbringen: 1 leeres Marmeladenglas und eine Papiertüte | Anmeldung bis zum 25.06.2026
Unkostenbeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | unter 12 Jahren: 10,- Euro (Teilnahme möglich ab 8 Jahren)











