Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstlerinnen* bzw. von Nachwuchskünstlerinnen*.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.


Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
April 2026
13.04. Sich frei malen

Montag | 15:00 bis 17:00 Uhr
WORKSHOP
mit ANJA BÖTTGER
Bildende Künstlerin, Performerin & Wildpflanzenpädagogin
In dem Workshop gibt es die Möglichkeit, innere und äußere Themen und Bilder, Stimmungen, Gefühle und Undefinierbares mit Hilfe von Farben und Formen aus sich rauszulassen und aufs Papier zu bringen. Alles ist auf dem Papierformat möglich und willkommen. Keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig!
Teilnahmegebühr: 20,- | 15,- Euro ermäßigt, incl. Material (Farbstifte und Papier)
Anmeldung: bis 10.04.2026 unter: kontakt@anja-boettger.de oder @art.anja.boettger
23.04. Kräuter – Hexen – Märchen

Donnerstag | 17:00 bis 18:30 Uhr
RUNDGANG IM APOTHEKERGARTEN
Mit PEGGY BURIAN, Soziologin, Märchenerzählerin & KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und Kräuterfrau.
Ein kräuterig, märchenhafter Rundgang durch die Geschichte der Kräuter und der „weisen und heilkundigen Frauen“ im Märchen. Bei star-kem Regen/Sturm fällt die Veranstaltung aus | Anmeldung bis zum 21.04.2026 unter 0341 – 2130030 oder hallo@frauenkultur-leipzig.de
Ort: Apothekergarten, vor dem Hospital-Tor | Eingang zum Friedenspark, 04103 Leipzig
Erreichbarkeit: Straßenbahn: 12, 15 (Ostplatz), 2, 16 (Johannisallee) Bus: 60 (Liebigstraße)
Teilnahme: 10,- | 8,- Euro ermäßigt
23.04. Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht.

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
GESPRÄCHS-CAFÉ
Fürsorge als gesamtgesellschaftliche Herausforderung
mit der Autorin HELGA KRÜGER-KIRN
Moderation: NADINE BERGER
Ist Mütterlichkeit weiblich? Nein, Mütterlichkeit ist menschlich. Doch als kulturelle Denkfigur wurde sie historisch an die gesellschaftliche Position der Frau gebunden. Trotz gleichstellungspolitischer Maßnahmen und einer gelebten Vielfalt von Familienformen ist es bisher erst im Ansatz gelungen, das auf kulturell tradierten Normen beruhende Konzept von Mütterlichkeit zu verändern. Zudem prägen unbewusste Muster elterliches Denken und Handeln und verhindern eine gleichberechtigte Verteilung familiärer Aufgaben.
Wie können wir Mütterlichkeit und Fürsorgeverpflichtung gesamtgesellschaftlich neu denken? Helga Krüger-Kirn geht der Frage nach, wie tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft erreicht werden kann – und plädiert für ein Verständnis von Mütterlichkeit, die nicht länger an das biologische Geschlecht, die biologische Mutterschaft gebunden ist.
HELGA KRÜGER-KIRN, psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Honorar-Professorin an der Philipps-Universität Marburg; Mutter von drei Kindern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: weibliche Identitätsentwicklung im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Weiblichkeitsdiskursen und der Materialität des Körpers; Mutterschaft und Antifeminismus
NADINE BERGER, psychologische Psychotherapeutin, aktiv bei Psychologists for future und Feminist Rebellion
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
25.04. Nature writing. Schreiben im Küchenholz

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
Mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
„Das reichste Buch: die Schriften der Natur, auf hunderttausend Blättern tiefstes Wissen, lebendige Lehre…“ (Hafis)
Die Natur ist ein Kraftort, der zum Innehalten einlädt. Bei einem Schreibspaziergang durch das „Leipziger Küchenholz“ verbinden wir stilles Beobachten mit biografischem Schreiben. Und betrachten das eigene Leben im Spiegel der Landschaft neu. Am Ufer der ‚Weißen Elster‘, auf der Jahresbaumwiese und im Volkspark Kleinzschocher reflektieren wir über den eigenen Lebensfluss, Wachstum und neue Wege. Beim bewussten Erleben natürlicher Rhythmen öffnen sich neue Sichtweisen auf Wandel, Abschied und Neubeginn als Teil des Lebensweges. Freut Euch auf einen kraftvollen und inspirierenden Schreibworkshop im frühlingshaften ‚Küchenholz‘. Bitte mitbringen: Wettergerechte Kleidung, eine Sitzunterlage, Proviant sowie Notizbuch und Stift.
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Max. 10 Teilnehmer:innen | Anmeldung bis zum 23.04.2026.
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: Österreich-Denkmal am Eingang zum Küchenholz, Antonienstr. 8 / Ecke Küchenholzallee, bei der Bushaltestelle Rödelstraße
26.04. Den grünen Wilden auf der Spur

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr
KRÄUTERWANDERUNG
Mit KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und Kräuterfrau.
Essbare Wildkräuter haben viele Vorzüge und können unsere Ernährung wesentlich aufwerten. Vorausgesetzt man kennt sie. Bei dieser Kräuterwanderung werden wir essbare Wildpflanzen in der schönsten Frühlingszeit im Wald und auf der Wiese kennenlernen. Ihre Inhaltsstoffe und Möglichkeiten der Verwechslung werden auch eine Rolle spielen.
Wie immer gibt es ein Skript und Rezepte zum Mitnehmen und ein kleines Picknick in der Natur.
Mitzubringen: 1 leeres Schraubglas | Anmeldung ist erforderlich bis zum 24.04.2026.
Teilnahmebeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | unter 12 Jahren: 10,- Euro (Teilnahme möglich ab 8 Jahren)
Treff: In der Frauenkultur Leipzig
26.04. Mail-Art. Postkarten-Kunst & politische Aktion der 1980er Jahre

Sonntag | 16:00 bis 18:00 Uhr
POSTKARTEN-BÖRSE, KAFFE & KEKS
Mit der Galeristin ELKE PIETSCH und der Fotografin CHRISTIANE EISLER
Als Mail-Art aktuelles Ausdrucksmittel für politischen Protest war… gab es noch keine E-Mails. Mail-Art bedeutet schlicht Kunst per Post… Karten als Originaldrucke oder Fotografien, handsigniert in begrenzter Stückzahl. In der DDR der 1980er-Jahre mit klaren Statements gegen Umweltzerstörung, für Abrüstung… Mail Art war ein Medium, um abseits staatlicher Vorgaben kritische Inhalte zu teilen.
Nach einem thematischen Input zum Thema sind wir im Gespräch mit ELKE PIETSCH, bis 1989 Leiterin der Galerie P, ab 1990 Leiterin der Galerie Süd. Sie stellte zahlreiche kritische Künstler:innen aus – und zum Teil deren Mail-Art. Aus ihrem Fundus werden zahlreiche Beispiele gezeigt und sind zum Teil gegen Spende zu erwerben. Die Fotografin CHRISTIANE EISLER erweitert die “Postkarten-Börse” um Karten zur DDR-Punk-Szene und spätere Motive.
Und Kaffee und Kekse gibt es auch…
Eintritt nach Selbsteinschätzung
27.04. Leinen los! Kunst der Kinderarche

Montag | 00:00 bis 00:00 Uhr
NEUE AUSSTELLUNG
Seit nunmehr zwei Jahren treffen sich die jungen Menschen aus den Kinderarche-Wohngruppen in Markkleeberg regelmäßig zur Kunsttherapie. Unter der einfühlsamen Begleitung ihrer Kunsttherapeutin JULIA PLUMENBAUM lassen sie mit Pinsel, Farbe und Papier, mit Ton und verschiedenen Werkzeugen ihrer Kreativität freien Lauf. Dabei entstehen ausdrucksstarke, berührende und farbenfrohe Werke, die Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt geben. Die Ergebnisse ihres schöpferischen Tuns werden präsentiert in dieser Ausstellung.
28.04. Warum Freier (fast immer) Männer sind. Über Männlichkeit, Sexualität und Prostitution

Dienstag | 19:00 bis 21:00 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION
mit Prof. Dr. ROLF POHL
Veranstaltet von Frauenkultur e.V. Leipzig in Kooperation mit der Gruppe Prostitutionskritik Leipzig und dem Grassi – Museum für Völker-kunde Ort: GRASSI – Museum für Völkerkunde, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig, Treff: Kassenfoyer
Eine aktuelle Anfrage zur Prostitution in Leipzig zeigt: 92,6% der nach dem Prostituiertenschutzgesetz registrierten Prostituierten sind Frauen, rund 69% von ihnen mit Migrationshintergrund. Diese Zahlen erfassen jedoch nur das behördlich bekannte Feld. Studien für Deutschland belegen außerdem: Weniger als 1% der Frauen nehmen sexuelle Dienstleistungen in Anspruch, hingegen haben über 26% der Männer schon mindestens einmal Sex gekauft. Die große Mehrheit der Freier sind also Männer.
Doch warum ist das so? Welche Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit, Sexualität und Macht wirken hier zusammen? Und wie hängen sie mit gesellschaftlichen Normen und struktureller Ungleichheit zusammen? Aus psychoanalytischer und sozialpsychologischer Männlichkeitsforschung lässt sich zeigen, dass Prostitution ein Feld ist, in dem sich Begehren nach dem weiblichen Körper mit Feindseligkeit verschränkt. Diese Verbindung gehört zum unbewussten Fundament von Männlichkeit in hierarchisch-patriarchalen und heteronormativ geprägten Gesellschaften – und ist eine zentrale Quelle geschlechtsspezifischer Gewalt.
Zusammengefasst:
In der Prostitution drückt sich eine sexuelle Gier nach dem weiblichen Körper aus, die Sehnsucht und Feindseligkeit verbindet. Diese Mischung gehört zur unbewussten Grundausstattung von Männlichkeit in Gesellschaften mit einer nach wie vor hierarchischen und hetero-normativen Geschlechterordnung. Sie ist eine der wichtigsten Quellen geschlechtsbezogener Gewalt.
Prof. Dr. ROLF POHL, Sozialpsychologe und bis 2018 Professor am Institut für Soziologie der Universität Hannover, hat diese Dynamiken in seinem Grundlagenwerk „Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen“ untersucht. Darin zeigt er: Männlichkeit basiert oft auf der Objektifizierung von Frauen sowie der Abwehr von Weiblichkeit und Abhängigkeit von Frauen. In der käuflichen Sexualität treten diese Mechanismen besonders klar hervor, denn hier kann sich männliche Macht scheinbar widerspruchsfrei den Körper von Frauen aneignen. Mit dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wollen wir die geschlechtsspezifischen Strukturen in der Nachfrage nach Prostitution sichtbar machen – und kritisch zur Diskussion stellen.
Gruppenbeschreibung Prostitutionskritik Leipzig: Prostitutionskritik Leipzig ist eine linke Gruppe und Zusammenschluss in Leipzig zur Kritik der Prostitution und der gesellschaftlichen Verhältnisse, die Prostitution hervorbringen. Wir stehen ein für Solidarität mit Betroffenen, Kampf gegen Freier und Zuhälter, gegen Patriarchat und Kapital. @prostitutionskritik_le/
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mai 2026
08.05. Lesben*Café

Freitag | 19:00 bis 22:00 Uhr
OFFENER TREFF
Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und um gemeinsam Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie, der immer wieder neugestaltet werden kann.
09.05. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 10:00 bis 12:00 Uhr
WORKSHOP für FLINTA*
Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen
Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.
„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”
Anmeldung erforderlich bitte bis zum 08.05.2026 | Teilnahme-Gebühr: 12,- | 8,- Euro ermäßigt
10.05. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt ein zum gemeinsamen Singen…
mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Termin: 07.06.2026
12.05. Das machst du doch aus Liebe… oder?!

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
VORTRAG & GESPRÄCH
Mit JO LÜCKE von der Liga für unbezahlte Arbeit__ – @lua_die_carewerkschaft
Wer kümmert sich um Kinder, wenn sie krank sind, um Eltern, wenn sie alt werden, um den Haushalt, wenn alle müde nach Hause kommen? Meistens machen das Menschen im Stillen – oft Frauen – und fast immer ohne Bezahlung. Ohne diese Sorgearbeit würde unser Leben zusammenbrechen. Trotzdem bekommt sie kaum Anerkennung und Schutz.
Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) sagt: Das muss sich ändern! LUA ist die gewerkschaftsähnliche Interessenvertretung für alle, die unbezahlte Care-Arbeit leisten. Als Carewerkschaft kämpft sie für einen echten Systemwandel. Sorge- oder Care-Arbeit meint dabei alle unbezahlten Aufgaben, die man für andere Menschen übernimmt, von Haushalt über Familienmanagement bis Beziehungspflege.
Im Vortrag zeigt JO LÜCKE auf, warum Care-Arbeit unverzichtbar ist und wie wir ihr endlich die Aufwertung geben können, den sie ver-dient. Sei dabei, diskutiere mit uns und bring deine Perspektive ein. Für alle, die Care-Arbeit leisten, davon profitieren oder einfach mitreden wollen.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
13.05. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women
Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Malen mit Musik
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig | Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig -> https://mdbk.de/kalender/
13.05. Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!

Mittwoch | 16:00 bis 17:30 Uhr
Vorbereitung des Siebenten Leipziger Frauen*/FLINTA*-Festivals
Eingeladen sind alle Artists, Crews, Initiativen, Projekte & Vereine – und feministisch aktiv handelnde Menschen
Am 30.05.2026 ist geplant auf dem Marktplatz in der Leipziger Innenstadt das Siebente Leipziger Frauen*/FLINTA Festival unter dem Thema „Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!“ durchzuführen. Kooperation von: Frauenkultur Leipzig, Louise-Otto-Peters-Gesellschaft, Werk 2, Lebenszeiten und engagierte Einzelne.
Unser Anliegen: Menschen zu vernetzen, ins Gespräch zu kommen und feministische Perspektiven zu teilen – zu sensibilisieren, aufzuklären und uns klar zu positionieren gegen jede Form von patriarchaler Gewalt und Benachteiligung gegen Frauen*, Lesben, Inter, Nicht-binäre und Agender Personen [FLINTA] aufgrund von Herkunft, Alter, sozioökonomischen Status, körperlichen Fähigkeiten… und öffentlich sehr vielfältig zu spiegeln „Ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben für alle!
21.05. Mama Superstar

Donnerstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
LESUNG im Rahmen des Bundesweiten Aktionstags “Zusammenhalt in Vielfalt”
Porträts elf mutiger „Migrant Mamas“ aus der Sicht ihrer deutschen Töchter
mit der Autorin MELISA MANRIQUE
Hier geht es um bedingungslose Liebe, kulturelle Vielfalt und gelebte Integration. Mit diesem Buch feiern Töchter ihre Mütter: Frauen, die von überall auf der Welt nach Deutschland gekommen sind, um hier eine neue Heimat zu finden.
Das Team von „My Migrant Mama“ versucht dazu beizutragen, der migrantischen Künstlerinnen-Community mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen und möchte Migration aus einer neuen Perspektive betrachten. Sie sprechen über Sprache, Arbeit, Kultur, Bildung, Mütter, Töchter, Integration und vieles mehr. Die Autorinnen MELISA & MANIK, sind Gewinnerinnen des Deutschen Integrationspreises und wurden von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilotinnen ausgezeichnet.
MELISA MANRIQUE wurde in Lima geboren und wuchs in Rom auf – Migration war schon immer Teil ihrer Geschichte. Der Mut ihrer Eltern, ohne soziales Netz oder Sprachkenntnisse ein neues Leben zu beginnen, inspirierte sie nachhaltig. Seit einem Jahrzehnt lebt sie in Berlin und ist selbst eine stolze Migrant-Mama. Als Mitgründerin der Organisation “My Migrant Mama” setzt sie sich für die Sichtbarkeit und Selbstermächtigung von FLINTA*s mit Migrationsgeschichte ein. Mit ihrer Arbeit schafft sie kreative Plattformen für Dialog und interkultu-rellen Austausch und feiert Vielfalt als eine Stärke. Als Speakerin und Aktivistin inspiriert sie durch persönliche Geschichten und innovative Formate, die Mut machen und Brücken bauen. | Veranstaltung mit Kinderbetreuung
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
21.05. Co. Roman einer Co-Abhängigkeit

Donnerstag | 19:30 bis 21:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
mit der Autorin RINA SCHMELLER, Lübeck | penguin books
Eine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.
„Co“ erzählt von Mitgefühl und schleichender Selbstsabotage. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist. Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. „Co“ erzählt ebenso von Selbstermächtigung und vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird.„Oft denkt man beim Lesen dieses Romans: Warum geht sie nicht? Dieser Roman weist weder Schuldige noch Opfer aus. Es geht vielmehr um die Komplexität einer solchen psychologischen Beziehung.“
RINA SCHMELLER, 1986 geboren, studierte in Leipzig Literarisches Schreiben und in Berlin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; erhielt ein Aufenthaltsstipendium und war Teil der Autor*innenwerkstatt Prosa 2020 des Literarischen Colloquiums Berlin.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
23.05. Urban Writing – in der Baumwollspinnerei

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
Mit AMELIE MAHLSTEDT
Die Teilnehmenden lassen sich vom kreativen Umfeld der Leipziger ‚Baumwollspinnerei‘ zum Schreiben inspirieren. Sie tauchen mit allen Sinnen in die Welt der Ateliers und Galerien ein und halten ihre Wahrnehmungen in freien Beobachtungen, Gedichten und fiktiven Szenen fest. Schreibend die eigene Stadt entdecken!
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Max. 10 Teilnehmer:innen | Anmeldung bis zum 22.05.2026. || Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
26.05. Neon/Grau! 1989 und Ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
mit ANNA LUX und JONAS BRÜCKNER
Zwischen Neon und Grau schimmern die vielen Geschichten über den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon – in Romanen, im Rap, in Spielfilmen oder Podcasts.
Die Historikerin Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch „Neon/Grau“ diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in ein Gespräch gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft allzu eindeutigen Ost-Erzählungen auf und halten sie aus, die Vielstimmigkeit, die Ambivalenzen und Widersprüche.
ANNA LUX ist Historikerin und beschäftigt sich mit dem Umbruch seit 1989/90 und populärer Geschichtskultur.
JONAS BRÜCKNER ist Kulturwissenschaftler und forscht zu Männlichkeiten in der späten DDR und Popkultur.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
27.05. Stolz & Eigensinn

Mittwoch | 17:00 bis 19:00 Uhr
FILM & EINFÜHRUNG
Film von GERD KROSKE; D 2025, 113 Minuten
Deutschland unmittelbar nach der Wende. Die zweite große Entlassungswelle hat den Osten erreicht. Frauen aus den ehemaligen Industrie-Großbetrieben der DDR erzählen mit heute überraschender Selbstverständlichkeit über sich und die persönlich erlangte Unabhängigkeit durch ihre Arbeit. Selbstbewusst und emanzipiert teilen sie ihr Erstaunen darüber, dass plötzlich nur noch Männer ihre Arbeiten machen sollen. Sie erzählen auch von den einstigen Utopien, die es heute nicht mehr gibt. Zudem sehen wir Aufnahmen aus ihrem Arbeitsalltag in längst verschwundenen Industriegebäuden und Braunkohle-Zechen. Auf alten U-matic-Bändern aus den Beständen des ehemaligen Leipziger Piratensenders KANAL X sind die Interviews erhalten.
Nach über 30 Jahre barg Gerd Kroske diesen filmischen Schatz aus dem Archiv und fand die Arbeiter:innen von damals wieder. Einer Versuchsanordnung gleich, wird das alte Material neu kommentiert und hinterfragt. „Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben.
Was wurde einst gewonnen? Was ist verloren? Was ist geschehen?
GERD KROSKE geboren in Dessau, Lehre als Betonwerker. Telegrammbote. Studium Kulturwissenschaften und Regie an der HFF „Konrad Wolf“. Arbeit als Autor & Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio. Freischaffend seit 1991. Produzent bei realistfilm seit 1996.
Kooperation Kinobar Prager Frühling und Frauenkultur
-> Vorverkauf hier? -> Eintritt: 8,50 | 7,00 Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling
Bernhard-Göring-Straße 152 / Haus der Demokratie, 04277 Leipzig
30.05. Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!

Samstag | 14:00 bis 22:00 Uhr
SIEBENTES LEIPZIGER FRAUEN*FLINTA*FESTIVAL
Freiheitlich-demokratisches Leben braucht überall aktive und gleichberechtige Beteiligung von Frauen, Lesben, inter- und nicht binären Personen, trans- und agender Personen (FLINTA*)
Das Siebente Leipziger Frauen*FLINTA*Festival ist ein offenes Festival mit vielen Künstlerinnen*, mit feministischen Initiativen, mit großem Angebots-und Info-Markt – mit zahlreichen Unternehmerinnen*, Handwerkerinnen*, Projekt-Gruppen und Vereinen. Es ist ein feministisches Kultur-Festival, das sich gesellschaftspolitisch klar positioniert – zum Zuhören, zum Miteinander-Reden, zum Mitmachen, zum Tanzen… und alle einlädt zum Feiern des wertschätzenden Begegnens & des gemeinsamen Tuns.
Eröffnung Siebentes Frauen*FLINTA*Festival durch die Leipziger Kulturbürgermeisterin Dr. SKADI JENNICKE, die Leipziger Gleichstellungsbeauftragte MANDY UHLIG & die Queer-Beauftragte der Bundesregierung SOPHIE KOCH.
MainACTS u.a. mit:
Moderation: KATHARINA LINNEPE, Autorin, Comedienne und feministische Stimme im Netz. ° FO SHO, afro-ukrainische Hip-Hop-Band. Die drei Schwestern bringen energiegeladenen Trap & Hip-Hop mit Einflüssen aus R’n‘B und Rock auf die Bühne – beeinflusst von ihrer äthiopisch-jüdischen Identität. Sie sind bekanntes Gesicht der modernen ukrainischen Musikszene. Für den Eurovision Song Contest kandidierten sie im ukrainischen Vorentscheid und wurden 2026 vom Forbes-Magazin in die „30 unter 30“ Europa – Entertainment gewählt. ° Die Berliner Sängerin, Rapperin, Songwriterin FUTUREBAE tritt an mit einem Mix aus Pop, R&B, Trap, Cloud Rap. In ihren Song thematisieren sie Liebe, Selbstfindung oder toxische Beziehungen mit energiegeladenem Sound.
° Der Leipziger FRAUENCHOR CANTA ANIMATA, gegründet 2008, lädt zum Mitsingen ein. ° DESLIN AMI KABA, Leipzig: Disco, Soul & Funk. März 2026 erhielt sie den Sächsischen Popmusikpreis Newcomerin ° Unter dem Motto: Mitsingen, mitmachen, mitdenken! … spielt SULLI PUSHBAN (Solo) besonders für Kinder & Familien… aber natürlich nicht nur. Sulli Pushban ist Singer-Songwriter & Kinderliedermacherin und bekannt für mitreißenden Songs. ° Mit dabei ist der feministischer Walking-Act der MASKETIERE – ein Künster:innen-Kollektiv mit der Mission: Weggeworfene Materialien in wirkungsvolle, lebendige Kunst verwandeln… um Themen atemberaubend „zu transportieren“. ° aus Halle ADDLIPS ° die bekannte Singer-Songwriterin aus Leipzig SARAH LESCH ° Zum Finale legt sie auf: BÉBÉ G, deutsch-ghanaisch, DJ & Artist aus Gera, verbindet Afrobeats, RnB und HipHop zu energiegeladenen Sets – satte Rhythmen … an all female set and a sound … der die Tanzfläche die ganze Nacht in Bewegung hält. Angetrieben von Leidenschaft und Gemeinschaft schafft BÉBÉ G Räume, in denen Musik, Kultur und Energie zusammenkommen. Don’t miss out!
Plus Podium:
Moderation: NADINE BERGER; feminist rebellion leipzig | Gäste: FATIMA MAGED, Radiomoderatorin Chemnitz, BÊRÎVAN ÎBÎN, Bildende Künstlerin und Tätowiererin, & n.n.
Das Festival wird veranstaltet vom Frauenkultur e.V. Leipzig (V.i.S.d.P.), Werk 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V., Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V., Lebenszeiten e.V.; gefördert durch das Referat Gleichstellung für Frau und Mann der Stadt Leipzig; unterstützt durch die Leipziger L-Gruppe… und viel ehrenamtliches Engagement & Helfer:innen.











