Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler:innen bzw. von Nachwuchskünstler:innen.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.
Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
April 2025
04.04. Lesben*-Café

Freitag | 19:00 bis 22:00 Uhr
Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und um gemeinsam Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie, der immer wieder neugestaltet werden kann.
08.04. Rechtsberatung rund um das Thema „Grad der Behinderung“

Dienstag | 15:30 bis 16:30 Uhr
KOSTENLOSE RECHTSBERATUNG.
mit der Rechtsanwältin ANNA VORWERG
Bei bestehenden Krankheiten und Behinderungen an der Teilhabe im Alltags- oder Erwerbsleben kann es sinnvoll sein, beim Versorgungsamt die Feststellung eines sogenannten „Grades der Behinderung“ zu beantragen. In der kostenfreien Beratungsstunde möchte Rechtsanwältin Anna Vorwerg Unsicherheiten bei der Antragsstellung nehmen und hilfreiche Tipps geben.
Im April 2025 am 2. Dienstag im Monat von 15:30-16:30 Uhr | Anmeldung bitte bis zum 07.04.2025.
09.04. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women | Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Kratzbilder aus Wachs und Acryl
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig
10.04. Die DDR ist nachhal(l)tig. Eine Streitschrift zur Ostidentität

Donnerstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH mit ELLEN HÄNDLER & UTA MITSCHING-VIERTEL
Die Ostdeutschen haben ihre eigene Identität. Diese Erkenntnis speist sich aus über 80 narrativen Interviews, die die beiden Autorinnen führten – und in denen Männer und Frauen über ihr Leben in der DDR und der Bundesrepublik berichten. Im vorliegenden Band werten sie diese Lebensberichte aus. Über das Demokratie-, Bildungs- und Arbeitsverständnis im Osten, berufliche Brüche nach der Wende bis zum Familienbild zeichnen sie ein überzeugendes Mosaik typischen Ost-Seins nach. Sie zeigen, was Menschen im Osten besonders macht und auf welche Weise Erfahrungen im Sozialismus bis heute nachwirken. Ein Muss für alle, die den Osten Deutschlands verstehen wollen.
UTA MITSCHING-VIERTEL & ELLEN HÄNDLER, beide Jahrgang 1948, wuchsen in der DDR auf, gründeten eine Familie und begannen dort ihre berufliche Laufbahn. Uta Mitsching-Viertel, promovierte Politologin, arbeitete in verschiedenen Verlagen und beim DDR-Fernsehen; nach der Wende in der öffentlichen Verwaltung eines Bundesministeriums. ELLEN HÄNDLER, promovierte Soziologin, war im Amt für Jugendfragen und im Ministerrat der DDR tätig und arbeitete nach der Wende im Bundesamt für Vermögensfragen und als Pressesprecherin. Bisherige Veröffentlichungen: Unerhörte Ostfrauen (2019); Problemzone Ostmann (2021)
11.04. Hexenprozesse im Amt Leipzig (1479 - 1730)

Freitag | 18:00 bis 20:00 Uhr
STADTRUNDGANG
mit MADELEINE APITZSCH, Germanistin M.A., Historikerin M.A.
Prozesse zu Hexerei in der Frühen Neuzeit gestalteten sich hinsichtlich der Verfolgungsintensität, der Denunziationsgründe sowie der Verfahrensabläufe regional sehr unterschiedlich. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick in die Gerichtspraxis im Amt Leipzig sowie in lokale rechtliche Entwicklungen. Darüber hinaus werden einzelne Prozesse, die zwischen 1479 und 1730 in Leipzig stattfanden, vorgestellt. | Anmeldung bitte bis 10.04.2025 I Teilnahmegebühr: 8,- | 6- Euro ermäßigt
Treffpunkt: vor dem Alten Rathaus / marktseitig
13.04. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt ein zum gemeinsamen Singen…
mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Termin: 18.05.2025
15.04. Kollektive Krisensitzung und psy-kritische Perspektiven

Dienstag | 19:00 bis 21:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH I edition assemblage
Mit get well soon
Psychische Gesundheit wird zunehmend öffentlich thematisiert und als gesellschaftliches Anliegen erkannt – doch die damit verbundenen Herausforderungen und Stigmatisierungen bleiben bestehen. Wer entscheidet, wer psychisch ‚krank‘ und ‚gesund‘ ist? Welche Folgen haben Pathologisierungs-Prozesse? Die Buchreihe Gegendiagnose von „get well soon“ hinterfragt klassische Konzepte der Psychiatrie und Psychologie und stellt sie in einen machtkritischen Zusammenhang.
Statt allein auf professionelle Hilfe zu setzen, beleuchten die Autor:innen differenziert Krisenerfahrungen und Potenziale sowie Risiken kollektiver Praktiken und Selbsthilfe. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben erneut deutlich gemacht, wie stark soziale Ungleichheiten in Krisenzeiten zutage treten und wie unterschiedlich Menschen davon betroffen sind.
Wie können wir Strukturen schaffen, die nicht nur Diagnosen stellen, sondern echte Unterstützung bieten? Diese Veranstaltung lädt dazu ein, über neue Perspektiven auf mentale Gesundheit nachzudenken und gemeinsam über gerechtere Formen der Fürsorge zu sprechen.
get well soon ist eine Gruppe von vier Herausgebenden. Sie sind zum Teil selbst diagnostiziert und/oder Allies. Ihnen ist es wichtig, diverse, kritische Perspektiven auf Psychologie und Psychiatrie zu stärken und miteinander in Austausch zu bringen.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
16.04. Was ich schon immer mal fragen… sagen … oder hören wollte…

Mittwoch | 11:00 bis 13:00 Uhr
OFFENE GESPRÄCHSRUNDE
Die drei K’s: Kommunizieren, Kaffee, Kuchen…
Vielleicht kennen Sie ja auch Momente, in welchen Sie sehr gern und ganz ehrlich „etwas fragen“… oder „ihre Meinung sagen“… oder „andere Sichtweisen hören“ würden wollen… Aber gab es in den letzten Jahren immer zu wenig Zeit… oder „die, denen es ähnlich ging, waren einfach nicht da … oder? Ja, die Welt ändert sich. Aber jedes Individuum kann ein kleines Stück seine eigene Welt mit-/gestalten und, ja… auch verändern. Und etwas zu reden, was uns, was dich, was mich… bewegt – mal so ganz ruhig… ohne das „Gegenüber von irgendeiner Meinung überreden wollen zu müssen“ – ist ein sehr hilfreiches und erhellendes Mittel, um sich die eigene Welt aus unterschiedlichsten Ecken anzuschauen und diese öffentlich zu teilen.
Deshalb unsere Gesprächsrunde:
Die drei K’s …im guten Gespräch sein…reden, zuhören… über das, was uns bewegt, was wir einander mit-/teilen wollen…
Wir freuen uns auf… Kommunizieren, Kaffee, Kuchen …
Eintritt: frei
22.04. Feminismus und Be_hinderung – Barrieren und inklusive Kämpfe

Dienstag | 17:00 bis 19:00 Uhr
VORTRAG & GESPRÄCH mit ERIKA KREBEL
Was bedeutet es, eine Frau zu sein und eine Behinderung zu haben? Frauen kämpfen für ihre Rechte. Menschen mit Behinderung kämpfen für ihre Rechte. Doch Frauen mit Behinderung erleben oft doppelte Benachteiligung. Sie haben weniger Zugang zu Bildung und Arbeit und sind häufiger von Gewalt betroffen. Oft werden sie nicht gehört.
In feministischen Bewegungen ist Selbstbestimmung ein wichtiges Ziel. Jede Frau soll selbst über ihr Leben entscheiden können.
Doch was, wenn jemand Unterstützung braucht? Wird Unabhängigkeit manchmal überbetont?
Brauchen wir nicht alle Hilfe von anderen?
In dieser Veranstaltung sprechen wir darüber, wie wir Benachteiligung und Bevormundung abbauen und füreinander da sein können.
Wie können feministische Räume so gestaltet werden, dass sie wirklich für alle offen sind?
Gegen welche Ungerechtigkeiten müssen wir kämpfen? Was wollen wir gemeinsam erreichen?
Lasst uns zusammen nach Antworten suchen. Offen für alle FLINTA, mit und ohne Behinderung.
ERIKA KREBEL ist aktiv bei Naturfreundejugend Leipzig, studiert Soziale Arbeit und arbeitet seit Jahren mit Menschen, die behindert werden und ärgert sich mit ihnen gemeinsam darüber.
Eintritt: frei
24.04. Frauen | Aktivistinnen | Akteurinnen. Damals & heute aktuell?

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
THEMATISCHE WERKSTATT zu Archivtexten von 1989
Im Mittelpunkt dieser offenen Lese- & Diskussions-Werkstatt steht, gemeinsam über Original-Texte aktiv engagierter DDR-Frauen (vor) 1989 zu diskutieren – besonders in Bezügen zu heute. Im Kontext der Fragestellung „Welche Bedeutung haben die Ereignisse von 1989 für mein Leben heute? Wie wünsche ich mir meine Zukunft? Und was wird unsere (gemeinsame) Zukunft bestimmen? Der Themenschwerpunkt dieser Werkstatt: Bewahrung der Schöpfung/Umweltschutz
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
24.04. Kostenlose FAIR-SICHERUNGSBERATUNG für Frauen

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen
1x Donnerstag im Monat | 18:00 bis 20:00 Uhr
Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Und alles unverbindlich und unparteiisch!
Mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau.
Anmeldung unter 0341- 2130030 oder per Mail unter hallo@frauenkultur-leipzig.de bitte bis 23.04.2025
26.04. Judith Butler in der Sozialen Arbeit – Theorie trifft Praxis

Samstag | 17:00 bis 20:00 Uhr
WORKSHOP mit Prof. Dr. CARLA SCHRIEVER
Wie können die Theorien der Philosophin und Aktivistin Judith Butler in der Sozialen Arbeit genutzt werden? Dieser Workshop vermittelt zentrale Konzepte wie Gender, Anerkennung, Verletzbarkeit und Ethik und zeigt praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten. Durch interaktive Reflexionsübungen wird erlebbar, wie Butlers Ideen helfen, soziale Ungleichheiten zu hinterfragen und neue Handlungsperspektiven zu entwickeln. Dabei stehen Themen wie Diversität und Gewaltlosigkeit im Mittelpunkt. Der Workshop richtet sich an Sozialarbeiter:innen, Lehrende, Studierende und alle, die ihre berufliche Praxis aus einer kritischen, transformativen Perspektive betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Prof. Dr. CARLA SCHRIEVER, Professur für Soziale Arbeit | Schwerpunkt Soziale Ungleichheit an der Internationalen Hochschule Lübeck. Sie lehrt und forscht u.a. zur Bedeutung von Philosophie für die Soziale Arbeit und fokussiert sich auf das oft unterrepräsentierte Werk von Philosophinnen. | Anmeldung bitte bis zum 25.04.2025. Teilnahmegebühr: 15,- | 10,- Euro ermäßigt.
29.04. Der Kampf kurdischer Frauen für Freiheit und Menschenrechte

Dienstag | 19:00 bis 21:00 Uhr
INPUT, FILM & GESPRÄCH mit WOMEN DEFEND ROJAVA
Die derzeitige Lage der Frauen in Kurdistan, insbesondere in den Regionen Nordsyriens, der Türkei, im Irak und im Iran, ist geprägt von ihrem unermüdlichen Kampf gegen schwere Einschränkungen ihrer Freiheit und Menschenrechte.
Nach einer einführenden Darstellung durch die Leipziger Gruppe „Women Defend Rojava“, die sich seit 2019 für die Solidarität mit den Frauen vor Ort engagiert, wird der Film „Der Freiheitskampf der Kurdinnen“ (2016) gezeigt. Im Anschluss daran sind alle eingeladen zu einem offenen Gespräch, um gemeinsam über die Herausforderungen und den Widerstand der Frauen in dieser Region nachzudenken.
Eintritt: frei
Mai 2025
02.05. KLEZ & MEHR | Zum Jüdischen Schatz von Erfurt

Freitag | 19:00 bis 21:00 Uhr
KONZERT mit der THE STRING COMPANY
Weltmusik – Balkan – Klezmer und Folk… das zeichnet das Erfurter Ensemble The String Company aus. Die Musiker:innen kommen aus unterschiedlichen musikalischen Welten und verstehen es durch ihre langjährige Freundschaft, diese „Vielsaitigkeit“ in ihrer Musik zum Ausdruck zu bringen. Im Konzert wird ein üppiges Mosaik aus Klängen, Rhythmen und Melodien gezeichnet – und es entsteht eine wunderbare Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen, von denen die Musiker:innen zu erzählen wissen. Der in Usbekistan geborene Bratschist LEV GUZMAN und der serbische Akkordeonspieler LJUBO MITROVIĆ brachten leidenschaftlichen Klezmer und Balkanmusik aus ihrer Heimat mit; die String Company schätzt den Farbenreichtum und die Erzählkraft dieser Musik und trägt sie weiter. Insgesamt erklingen Lieder auf Englisch, Russisch, Polnisch, Jiddisch, Hebräisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Serbisch und Deutsch.
Marion Minkus, Gesang | Reinhard Schwalbe, Violine | Lev Guzman, Viola | Nils Würfel, Kontrabass | Ljubo Mitrović, Akkordeon |
Peter Kluge, Gitarre || Eintritt: 14,- | 12,- Euro ermäßigt
06.05. Between Everyday Life, War, and Activism: Feminist Perspectives from Ukraine.

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
LECTURE & DISCUSSION
With FEMINIST WORKSHOP I UKRAINE
Sprachen der Veranstaltung: englisch, ukrainisch
Since Russia’s full-scale invasion of Ukraine, Feminist Workshop has expanded its work to address new challenges, from childcare and housing support to psychological assistance. Activists share insights into their evolving efforts and strategies of surviving.
The discussion will focus on the role of women* in peacebuilding and the urgency of feminist solidarity. Ukrainian feminists emphasize that the fight against Russia’s imperialist invasion is not just about Ukraine – it is a global struggle for the future of humanity.
FEMINIST WORKSHOP is a Ukrainian NGO founded in 2014. Their approach to feminism goes beyond advocating for women* – it challenges societal norms and fights against all forms of discrimination and violence. They promote a diverse, inclusive, and gender-sensitive world through participatory methods. In addition to their expanded activities, they produce podcasts, organize events, and create spaces for empowerment. ALLA SOLOD is a human rights activist; member of the NGO Feminist Workshop Ukraine.
Entry: according to self-assessment
ЛЕКЦІЯ ТА ДИСКУСІЯ
Між повсякденністю, війною та активізмом – феміністичні перспективи з України
FEMINIST WORKSHOP | УКРАЇНА
Початку російського повномасштабного вторгнення в Україну, Feminist Workshop розширив свою діяльність, аби реагувати на нові виклики – від догляду за дітьми та допомоги з житлом до психологічної підтримки. Активістки поділяться своїм досвідом, новими напрямами роботи та стратегіями виживання.Дискусія зосередиться на ролі жінок* у миробудівництві та невідкладній необхідності феміністичної солідарності. Українські феміністки наголошують: боротьба проти імперіалістичного вторгнення Росії – це не лише питання України, а й глобальна боротьба за майбутнє людства.
FEMINIST WORKSHOP – українська громадська організація, заснована у 2014 році. Їхнє розуміння фемінізму виходить за межі захисту прав жінок*, адже воно спрямоване на зміну суспільних норм і боротьбу з усіма формами дискримінації та насильства. Вони прагнуть створити різноманітний, інклюзивний та гендерночутливий світ через партисипативні методи. Окрім розширення своєї діяльності, вони створюють подкасти, організовують заходи та простори для розширення можливостей жінок.
вхідний внесок: за самооцінкою
VORTRAG & DISKUSSION
Zwischen Alltag, Krieg und Aktivismus – feministische Perspektiven aus der Ukraine
Mit FEMINIST WORKSHOP I UKRAINE
Sprachen der Veranstaltung: Englisch, Ukrainisch
Seit der umfassenden Invasion Russlands in die Ukraine hat FEMINIST WORKSHOP sein Arbeitsprofil erweitert, um sich neuen Heraus-forderungen zu stellen – von der Kinderbetreuung und Wohnungsunterstützung bis hin zur psychologischen Betreuung. Aktivist*innen geben Einblicke in ihre sich entwickelnden Aktivitäten und Überlebensstrategien. Die Diskussion wird sich auf die Rolle von Frauen* in der Friedensarbeit und die Dringlichkeit feministischer Solidarität konzentrieren. Ukrainische Feminist*innen betonen, dass der Kampf gegen Russlands imperialistische Invasion nicht nur die Ukraine betrifft – er ist ein globaler Kampf für die Zukunft der Menschheit.
FEMINIST WORKSHOP ist eine ukrainische NGO, die 2014 gegründet wurde. Ihr Ansatz zum Feminismus geht über das positionierte Handeln für Frauen* hinaus – er hinterfragt gesellschaftliche Normen und kämpft gegen alle Formen von Diskriminierung und Gewalt. Sie fördern eine vielfältige, inklusive und geschlechtersensible Welt durch partizipative Methoden. Zusätzlich zu ihren erweiterten Aktivitäten produzieren sie Podcasts, organisieren Veranstaltungen und schaffen Räume für Selbstbestimmung. ALLA SOLOD ist eine Menschenrechtsaktivistin; Mitglied der NGO Feminist Workshop Ukraine.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
08.05. Beautiful feminism*

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Mit Werken der Leipziger Künstlerin MARIA DIENER
Ist das Feminismus oder kann das weg? Kunst und Feminismus haben vielleicht etwas gemeinsam: Ihre Schönheit liegt im Auge der Betrachtenden und beide werden von großen Teilen der Gesellschaft als Luxus angesehen, sind jedoch Notwendigkeit für eine lebenswer-te Welt.
Maria Diener lädt dazu ein, ihrem künstlerischen Blick auf die Schönheit und Notwendigkeit des Feminismus zu folgen. Sie spielt mit den Medien der Kaffeemalerei und der Cyanotypie, mit denen sie sowohl ausgewählte Sternstunden und Errungenschaften der feministischen Bewegung darstellt, als auch spannende Porträts von starken Frauen / Female Role Models. Die Originalbilder sind Motive u.a. für Kunstkalender, die sie seit 2023 jährlich neu gestaltet. Die 1985 geborene Künstlerin fand sich selbst im Schaffensprozess der Bilder in einer Art Brückenposition wieder: Dankbar auf den Schultern der älteren Feministinnen-Generationen stehend und neugierig hinblickend auf den jüngeren Queer-Feminismus.
Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch begleitet vom neu gegründeten Leipziger Chor CHORDULA.
MARIA DIENER, geb. in Thüringen; lebt seit 2003 in Leipzig; ihr Lebensweg führte sie vom Sprach- und Pädagogikstudium über ausgedehnte Reisen (Indien & …) zur Selbstständigkeit als Künstlerin und Masseurin. Themenschwerpunkte ihrer Kunst sind u.a. die Verbindung zu Natur und Mystik und zunehmend feministische Perspektiven auf das Leben.
Eintritt: frei
10.05. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 11:00 bis 14:00 Uhr
WORKSHOP für FLINTA*
Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen
Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.
bq. „Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”
Anmeldung erforderlich bitte bis zum 09.05.2025.
Teilnahme-Gebühr: 15,- | 9,- Euro ermäßigt
13.05. Live here: Zeitzeuginnen Ost

Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
TALKRUNDE/N
Heute: CHRISTIANE EISLER
„Ich war immer freischaffend. Das hing damit zusammen, dass ich 1983 ja eine ein bisschen unbeliebte Studentin war, weil ich mich mit bestimmten Themen beschäftigt habe – mit Punks und Jugendwerkhof. … An der HGB war es damals so üblich, dass die Studierenden, die Absolventen, Stellen-Angebote von irgendwelchen Industrieunternehmen oder Kultureinrichtungen bekamen, wo sie dann als Fotografen tätig waren. Und mich wollte aber unter dem Aspekt, dass ich irgendwie so ein bisschen opportunistisch war, keiner wirklich haben.“
Christiane Eisler, Dipl.-Fotografin – erhielt 1982 die Genehmigung, tageweise die jugendlichen 160 Mädchen in Crimmitschau in ihrem Alltag im Jugendwerk-hof und während ihrer Arbeit im Dreischichtsystem im Volltuchwerk bei der Arbeit fotografisch zu begleiten. Jugendwerkhöfe gehörten in der DDR zu den sogenannten Spezialheimen – die die Umerziehung von Kindern und Jugendlichen erreichen sollten, die als “schwer erziehbar” galten und aus Sicht des Staates nicht in das Gesellschaftsbild passten.
Über 30 Jahre später sprachen Christiane Eisler und die Journalistin Gundula Lasch gemeinsam mit ehemaligen Insassinnen dieses Ju-gendwerkhofs – und erarbeiteten unter dem Titel „Die Jugend der anderen” eine berührende Foto-/Text-Ausstellung plus Dokumentation mit einzigartigen Fotodokumenten und Porträts der damaligen Insassinnen Jahrzehnte später. Die Dokumentation macht das damalige Alltagsleben nah und teilbar – wie auch die Auswirkungen dieser Zeit auf das gesamte Leben der damals sehr jungen Protagonistinnen. ._
„Ossi & Wessi“ sind – auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung – keine Kategorisierungen der 90er Jahre, sondern noch aktuelle und relativ verbreitete stereotype Zuschreibungen unserer Gegenwart – in Ost und West. Bilder und be-/wertende Meinungen z.B. über „Ostfrauen“ spiegeln in unterschiedlichen Kontexten oft wenig Wissen über Leben & Leistungen von Ostfrauen. Eine eindrückliche Gegenstrategie: Authentische, biografische Lebenswege von positioniert engagierten Zeitzeug:innen öffentlich zu machen … und live zu teilen. …. Christiane Eisler… heute live here…
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
14.05. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr
SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats
For German-learning and German-speaking women | Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA
Heute: Heute: Modellieren mit Ton
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig
15.05. Kräuter - Hexen - Märchen

Donnerstag | 17:00 bis 18:30 Uhr
RUNDGANG IM APOTHEKERGARTEN
Mit PEGGY BURIAN, Soziologin, Märchenerzählerin
Ein kräuterig, märchenhafter Rundgang durch die Geschichte der Kräuter und der „weisen und heilkundigen Frauen“ im Märchen.
Bei starkem Regen und Sturm fällt die Veranstaltung aus.
Anmeldung erforderlich bis zum 14.05.2025
Ort: Apothekergarten, vor dem Hospital-Tor | Eingang zum Friedenspark, 04103 Leipzig || Erreichbarkeit: Straßenbahn: 12, 15 (Ostplatz), 2, 16 (Johannisallee) Bus: 60 (Liebigstraße)
Eintritt: 10,- | 8,- Euro ermäßigt.
16.05. Im Namen des Stiftes
Freitag | 18:00 bis 20:00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
mit DANIELA SEPEHRI
Eine Veranstaltung im Rahmen der Public Climate Week Leipzig 2025 zum Thema Klimagerechtigkeit
… gemeinsam veranstaltet von Students for Future Leipzig mit der Frauenkultur
In dieser kraftvollen Sammlung präsentiert Daniela Sepehri Gedichte und Texte, die radikal ehrlich sind und dabei tief unter die Haut gehen. Mit vielschichtigen Themen wie Identität, Heimat, Rassismus und Frauenrechte lässt sie die Leser*innen eintauchen in die Welt persönlicher und gesellschaftlicher Kämpfe. Dabei wechselt sie mühelos zwischen Poesie und schonungsloser Kritik. In eindringlichen Worten zerlegt sie Strukturen der Unterdrückung und fordert uns auf, nicht länger zu schweigen. Jeder Text ist ein Weckruf, eine Einladung zum Hinsehen und Zuhören – und ein Appell, uns dem Hass entgegenzustellen. Ein aufrüttelndes Werk, das die Stimme erhebt für all jene, die oft überhört werden.
DANIELA SEPEHRI ist deutsch-iranische Poetry Slammerin, Journalistin und freie Social-Media-Beraterin. Als Aktivistin engagiert sie sich für Anti-Rassismus, Migration und Menschenrechte in Iran. Ihre kreativen und journalistischen Arbeiten wurden vielfach gewürdigt und sie ist mehrfache Siegerin regionaler Poetry Slams.
Eintritt: frei
18.05. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Der Chor „Singen bei uns“ lädt ein zum gemeinsamen Singen…
mit der Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin.
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…
Nächster Termin: 22.06.2025
20.05. Frauen* in der Friedlichen Revolution 1989. Eine Spurensuche.

Dienstag | 16:00 bis 18:00 Uhr
RUNDGANG
Mit CHRISTINE RIETZKE, seit 1984 zivilgesellschaftlich aktiv
Was erlebten und forderten engagierte und aktiv handelnde Frauen* vor/während/nach 1989/1990 in der DDR? Welche Projekte, Vereine und Initiativen entwickelten sich daraus – und welche Fragen sind auch heute unverändert aktuell…? Aufgesucht werden Orte in der Leipzig City mit einem Bezug zu Aktivitäten von Frauen* 1989/90 – von der Gründung der Fraueninitiative Leipzig, über die erste autonome Frauenzeitung der DDR, zur Beteiligung des UFV an den ersten freien Volkskammerwahlen der DDR; von Demonstrationen u.a. gegen den §218 bis zur Gründung des Referates Frauen und Kultur im StuRa der Universität Leipzig u.a.m.
Dieser Rundgang durch die Leipziger Innenstadt wurde entwickelt, weil die Sichtbarkeit der Geschichte von Frauen*, von Aktivistinnen* der ehemaligen DDR in der Vor- und Nachwendezeit noch immer wenig bekannt ist, u.a. bei Menschen, die nicht DDR-sozialisiert sind oder durch ihr Alter diese Zeit nicht erlebt haben. Es ist ein interaktives Format, um Wissen und Erfahrungen zu teilen und auch ein Angebot gegen das Vergessen unserer Geschichte. | Anmeldung bis 19.05.2025
Tour-Start: Moritzbastei (am Ticketverkauf), Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig-Mitte | Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt
24.05. Urban Writing. Baumwollspinnerei

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
WORKSHOP
Mit AMELIE MAHLSTEDT
Die Teilnehmenden lassen sich vom kreativen Umfeld der Leipziger ‚Baumwollspinnerei‘ zum Schreiben inspirieren. Sie tauchen mit allen Sinnen in die Welt der Ateliers und Galerien ein und halten ihre Wahrnehmungen in freien Beobachtungen, Gedichten und fiktiven Szenen fest. Schreibend die eigene Stadt entdecken!
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreati-ves Schreiben und Biographiearbeit auf der Grundlage der Integrativen Poesie- und Bibliotherapie (EAG-FPI)
Anmeldung bis zum 23.05.2025 | Maximal 10 Teilnehmer:innen. Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: Baumwollspinnerei | Spinnereistraße 7 | 04179 Leipzig