Lesungen, Vorträge & Filme
Vorträge, Lesungen & Filme

Zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gibt es in der Frauenkultur Vorträge, Lesungen & Filme aus feministischer Sicht. Es gibt Porträts zu einzelnen Künstler*innen oder zu Frauen*, die in einem historischen Kontext stehen. Und natürlich Autor*innen-Lesungen aller Art. Alle Veranstaltungen bieten die Möglichkeit des Gesprächs zwischen Referent*innen, Künstler*innen und den Besucher*innen.
Fr., 19. 10. 18
15:00 - 17:00 Uhr
Was soll aus meinen Kindern werden?
TEE & INTERKULTURELLES GESPRÄCH

"Die jetzt Kinder sind, werden einst über Krieg und Frieden bestimmen und darüber, in was für einer Welt sie leben wollen." Astrid Lindgren

1978 erhielt Astrid Lindgren als erste Kinderbuchautor/in den Friedens- preis des Deutschen Buchhandels. In ihrer berührenden Rede "Niemals Gewalt!" sprach sie über Krieg und Frieden, über ihre Hoffnungen und Ängste und natürlich über Kinder. Auch wir wollen an diesem Nachmittag reden über Kinder-Erziehung und warum es so wichtig ist, was wir unseren Kindern vermitteln.

Tee & Gespräch ist eine Veranstaltungsreihe im Interkulturellen Frauen-Informations-und Begegnungszentrum FiA - ein Projekt der Frauenkultur Leipzig. Diese Angebot im Leipziger Osten eröffnet einen sozial-kommunikativen Ort der Begegnung: Bei einer Tasse Tee kommen Frauen aus verschiedenen Ländern zu ausgewählten Themen miteinander ins Gespräch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Leipzig im Bereich der Politischen Bildung

Ort: FiA - Interkulturelles Frauen-Informations- und Begegnungszentrum, Konradstraße 62, 04315 Leipzig

Do., 25. 10. 18
19:00 Uhr
Rumänien
VORTRAG & DISKUSSION

Referentin:
TABITHA REINERT

Rumänien ist 2007 der EU beigetreten und nur zwei Stunden mit dem Flugzeug entfernt, trotzdem wissen viele kaum etwas über dieses Land. Klischees von Dracula, Straßenhunde und Roma, sind Teil von Rumänien, doch gibt es noch viel mehr zu erzählen. Heute ein kleiner Einblick, in die vielfältige Landschaft, welche durchzogen ist von den Karpaten, von Wäldern und der Walachei. Berichtet wird über das einfache Leben auf dem Dorf und die Widersprüchlichkeiten der Stadt; die ungarisch-deutsche Geschichte; die aktuell schwierige Situation und die herzliche Art der rumänischen Menschen. TABITHA REINERT studiert Erziehungswissenschaften in Halle und erzählt, nach einem Jahr Freiwilligendienst, von ihrer Arbeit, dem Leben auf dem Dorf und den Eindrücken aus Rumänien.
Eintritt: 3,- | 1,50 Euro ermäßigt

Fr., 26. 10. 18
19:00 Uhr
Revolte der Frauen.
Die Achtundsechziger Bewegung war auch weiblich.
VORTRAG & DISKUSSION

Referentin:
FLORENCE HERVÉ

Eine der Frauen der ersten Stunde erzählt und zieht Bilanz:
Was geschah damals?
Wie ist sie zur Frauenbewegung gekommen?
Was wollten die Frauen bewegen?
Was haben sie erreicht?

In den 60er Jahren pendelte sie zwischen Bonn und Paris; war Beobachterin wie Akteurin der 1968er: als Journalistin für französische und deutsche Zeitungen, als Studentin in der sozialistischen Bewegung und als Mitgründerin (1969) und Aktivistin des Arbeitskreis Frauenemanzipation Bonn. Seitdem initiierte sie immer wieder neue Zeitungs- und andere Projekte, Aktionen zur Herstellung von mehr (Geschlechter-)Gerechtigkeit und arbeitet unermüdlich an einer Erinnerungskultur von Widerstandskämpfer*innen und anderen Nicht-Angepassten.

Dr. FLORENCE HERVÉ, 2014 sollte ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen werden. Sie lehnte die Annahme jedoch ab. In ihrer Begründung heißt es: "Eine unzureichende Aufarbeitung der Nazivergangenheit, eine nicht konsequente Bekämpfung des offenen und latenten Neonazismus und Rassismus und eine unzureichende Anerkennung des antifaschistischen Widerstands - über den 20. Juli 1944 und die Weiße Rose hinaus - kennzeichnen leider weiterhin die Politik und das Geschichtsverständnis der Bundesrepublik. Würde ich die Auszeichnung annehmen, befände ich mich zudem in einer Reihe mit solchen früheren Preisträgern, die Nazis bzw. Nazitäter waren. Soweit mir bekannt ist, wurde bis auf eine Ausnahme keinem von ihnen nachträglich das Verdienstkreuz aberkannt. Das wäre im Übrigen ein leicht machbares Unterfangen, das zudem der Geschichtsaufarbeitung diente."
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Do., 01. 11. 18
19:00 Uhr
Wie ich im jüdischen Manhattan zu meinem Berlin fand
LESUNG & GESPRÄCH

mit IRENE RUNGE
Soziologin und Publizistin

Dieses Buch ist kein Sachbuch, auch wenn es sachliche Informationen vermittelt. Es geht um Facetten heutigen jüdischen Lebens, nicht um Antisemitismus und Israel. Die Autorin liest und erzählt Erlebnisse, Ideen und Gedanken über traditionelles und anderes jüdisches und sonstiges, über urbane Herausforderungen in Berlin und Manhattan.

Irene Runge, 1942 als Emigrantenkind in Manhattan geboren, kam 1949 mit den Eltern nach Leipzig. Hier lernte sie deutsch. 1950 zog die Familie nach Ostberlin, wo sie seither lebt. 1986 gründete sie bei der Jüdischen Gemeinde Berlin (DDR) mit anderen die Gruppe Wir für uns - Juden für Juden, aus der Anfang 1990 der Jüdische Kulturverein Berlin e.V. entstand, der als Erstes am Runden Tisch der DDR die Einwanderung sowjetischer Juden initiierte. Bis zur Selbstauflösung des Vereins 2009 blieb sie dessen Vorsitzende.
Eintritt: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

Mi., 07. 11. 18
19:00 Uhr
Repression mit System.
Der staatliche Umgang mit Geflüchteten in Sachsen

In den letzten Monaten wurde viel über das Thema "Ankerzentren" diskutiert. Wir haben den Sächsischen Flüchtlingsrat eingeladen, um gemeinsam mit euch über die aktuelle Umsetzung dieser Zentren, zur Isolation und Ausgrenzung von Geflüchteten, in der sächsischen Realtität zu sprechen. Gemeinsam wollen wir einen Einblick über die sächsische Abschiebepraxis erlangen und darüber sprechen, wie Unterstützungsmöglichkeiten für Geflüchtete aussehen können. Eine Veranstaltung des Sächsischen Flüchtlingsrates in Kooperation mit "Rassismus tötet!" Leipzig
Eintritt: Spende

Do., 08. 11. 18
19:00 Uhr
save the date
Pädagogische Dominanzkultur?!
Anmerkungen zu einer (macht-)kritischen Pädagogik.
JOHANNES NITSCHKE (M.A/M.A.)

Diversität, Heterogenität, Vielfalt, Pluralisierung und Differenz, diese Begriffe gelten mittlerweile als 'Zauberworte' in pädagogischen Diskursen und werden seit den 90er Jahren in der Erziehungswissenschaft thematisiert. Doch welche Vielfalt und Differenz ist damit gemeint und wie wird dies in pädagogischen Konzepten umgesetzt? Im Vortrag soll aus bildungstheoretischer Perspektive auf die verwobenen Prozesse von Einschließung und Ausschließung, von Gleichheitsrhetorik und Ungleichheitsverhältnissen in der Pädagogik aufmerksam gemacht werden. Daran schließt die Frage an: Wie muss Pädagogik konzeptioniert sein, damit Menschen die Möglichkeit haben 'andere' Menschen zu werden?

Johannes Nitschke hat Erziehungswissenschaften, Psychologie und Angewandte Sexualwissenschaften in Leipzig und Merseburg studiert. Nach Tätigkeiten in der Sozialen Arbeit hat er an der Universität Leipzig zu geschlechterreflektierender Pädagogik, kritischer Bildungstheorie sowie emanzipatorischer Sexualpädagogik gelehrt und geforscht. Promovent_in an der Erziehungswissenschaftliche Fakultät | Uni Leipzig
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Fr., 09. 11. 18
19:00 Uhr
save the date
Geschlechtsspezifische Gewalt in Indien.
Frauen aus Indien berichten

Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzung. Schätzungen zu Folge haben mehr als 30% aller Frauen diese bereits erlebt. Gerade in den prekären Arbeitsverhältnissen der globalen Textilindustrie, in der 80% Frauen be-schäftigt sind, tritt geschlechtsspezifische Gewalt in Form von sexueller Belästigung, Diskriminierung bei der Jobauswahl oder unrechtmäßigen Kündigungen von schwangeren Frauen sehr häufig auf. Wie können Frauen sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt in der Bekleidungsindustrie wehren und wie können wir sie dabei unterstützen?

Die Referentinnen:
MARY VIYAKULA, 43 Jahre, ist seit 2013 Geschäftsführerin von SAVE (Social Awareness & Voluntary Education), einer NGO. Das Büro befindet sich in Tiruppur, bekannt als Stadt des T-Shirts. SAVE ist ein Partner von FEMNET und der Clean Clothes Campaign. Als Programmdirektorin leitet sie das "Labour Resource Centre", ein Trainingsprogramm von SAVE, das Arbeiterinnen über ihre Rechte aufklärt und Schulungen für Gewerkschaften anbietet.
DEEPIKA RAO, 33, BA Marine Engineering / MA in Social Entrepreneurship, arbeitet seit drei Jahren für Cividep India. Die NGO in Bangalore, Karnataka untersucht die Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeiter_innen in globalen Lieferketten - und nutzt die Ergebnisse, um sich für bessere Löhne, sicherere Arbeitsplätze und gegen Diskriminierung in Fabriken einzusetzen, die für globale Markenunternehmen produzieren. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ und Misereor.
Eintritt: frei

Fr., 09. 11. 18
19:00 Uhr
Lesben*Café
Das monatliche Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen, Gemeinschaft zu pflegen und auch um gemeinsam lesbische* Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie und Kraft, der immer wieder neu gestaltet werden kann.

Das Café findet an jedem zweiten Freitag im Monat statt. Wer gerne gemeinsam in den Abend starten möchte, ist herzlich eingeladen um 19 Uhr zu einer "Kennenlern-Willkommensrunde" dazu zu kommen!

Mi., 14. 11. 18
15:00 - 17:00 Uhr
Sprich mit mir!
SPRACHTANDEM

Ein Sprachtandem-Projekt der Frauenkultur Leipzig und des Museums der Bildenden Künste Leipzig.

Interessierte Frauen können an jedem 2. Mittwoch im Monat das Museum der Bildenden Künste besuchen und im Sprachtandem dabei Sprache neu lernen. Eine Deutsch-Sprechende und eine Deutsch-Lernende Frau besuchen gemeinsam das Museum - und erzählen einander, was sie sehen. Sie entdecken zusammen Bilder - und lernen gemeinsam Deutsch oder auch eine andere Sprache...
Für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Interessierte Frauen und Mädchen melden sich bitte
in der Frauenkultur Leipzig | Tel. 0341 - 213 00 30
oder im Museum der Bildenden Künste Leipzig | Tel. 0341 - 216 999 43, annemarie.riemer@leipzig.de

Treffpunkt: An der Museumskasse im Eingangsbereich

Do., 15. 11. 18
19:00 Uhr
Kritik am Pop-Feminismus
Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs. Zum Wiederholungszwang pop-feministischer Erfahrungsliteratur in der Gegenwart

VORTRAG & DISKUSSION

Referentin:
CONSTANZE STUTZ

Populäre Texte über Feminismus und weibliche Erfahrung in der Gegenwart von Autorinnen wie Laurie Penny und Margarete Stokowski beginnen bei ihrer eigenen Gewordenheit: Wie wurde ich von dieser Gesellschaft zur Frau gemacht und was kann ich gegen die Gewalttätigkeit tun, die diesem Prozess immer auch eingeschrieben ist? Ihre feministische Erfahrungsliteratur ist dabei zugänglich, unterhaltend und kathartisch in der Darstellung des beißenden Unbehagens mit der eigenen weiblichen Subjektwerdung in einer patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft und vieles von dem, was sie schreiben ist richtig und notwendig. In letzter Konsequenz bleiben beide jedoch bei einer individualistischen Herstellung von weiblicher Handlungsfähigkeit stehen, deren Befreiungsversuche allein vereinzelte Strategien des weiblichen Empowerments anbieten.

Der Vortrag möchte daher das Verhältnis von Erfahrung als Selbsterfahrung und Erfahrung als Grundlage für individuelle und gesellschaftliche Veränderung in populärer feministischer Literatur vermessen und durch eine Analyse der Funktion von Erfahrung im Schreiben von Laurie Penny und Margarete Stokowski dem widersprüchliche Verhältnis von Pop und Feminismus in der Gegenwart nachgehen.

Constanze Stutz ist Reaktionsmitglied der Zeitschrift outside the box.
Sie lebt und schreibt in Leipzig.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro

Fr., 16. 11. 18
19:00 Uhr
Der NSU und der rassistische Normalzustand
EINFÜHRUNGS-VORTRAG & DISKUSSION
Einführungsvortrag und Diskussion mit Klara Meise in Kooperation mit Rassismus tötet! Leipzig

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, aber die Frage stellt sich: Wie konnte es sein, dass über so eine lange Zeit solche rechtsextremistischen Gewalttaten möglich waren? Außerdem soll es in dem Vortrag um die Frage gehen, wie die Forderung "Kein Schlussstrich" auch über den Prozess hinaus weiter getragen werden kann.
Eintritt: frei

Do., 22. 11. 18
19:00 Uhr
... und sie werden es wieder tun. Gewalt in der Partnerschaft
VORTRAG & DISKUSSION
Mit SIMONE SCHMOLLACK, Berlin

Die Journalistin und Sachbuchautorin liest aus Ihrem Buch, für das sie acht Frauen und zwei Männer interviewte - und stellt Beispiele gewalt-betroffener Frauen und Männer vor. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Vertreter*innen regionaler Projekte zur Situation Gewaltbetroffener statt: mit Frauen für Frauen e. V. Leipzig (1. Autonomes Frauenhaus Leipzig und der Koordinierungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking) und mit LEMANN e.V. (MännerHaus Leipzig) | Veranstaltung der Länderfachstelle Männerarbeit Sachsen
Eintritt: frei

Mo., 26. 11. 18
9:00 - 16:30 Uhr
Women at Work.
FACHTAG
Migrantinnen in Bildung, Arbeit und Gesellschaft

Die Arbeitsgruppe "Ausbildung und Arbeit" des Netzwerkes Integration Migrant/-innen in Leipzig e.V. lädt zu diesem Fachtag ein. Ziel ist es, die aktuelle Arbeitsmarktsituation der Frauen ressourcenorientiert zu betrachten, Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren.

Frau Prof. Dr. SCHAHRZAD FARROKHZAD wird mit ihrem Vortrag, welcher die bundesweite Situation in den Blick nimmt, thematisch einführen. Um danach den Fokus auf Leipzig zu richten, schließt sich ein Überblick des Jobcenters Leipzig an; sowie die Vorstellung Leipziger Projekte mit speziellen Angeboten für Migrantinnen. Zudem werden einige Frauen Eindrücke und Perspektiven durch persönliche Erfahrungsberichte einbringen. In Workshops sollen anschließend Herausforderungen, Bedarfe und Handlungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration der Frauen in Leipzig diskutiert werden.

Nur mit Voranmeldung möglich.
Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Leipzig, Referat für Migration und Integration, Frauenkultur Leipzig, DaMigra e.V.

Fr., 30. 11. 18
15:00 - 17:00 Uhr
Tausendundeine Nacht
TEE & INTERKULTURELLES GESPRÄCH

Die Geschichten-Sammlung "1001 Nacht" ist weltbekannt. Nicht genau bekannt ist ihr kultureller Ursprung: Aus der Zeit um 250, indischer oder persischer Beheimatung, kommen die Kern-Erzählungen. Im 8. Jh. wur- den die Geschichten ins Arabische übersetzt und um Zitate des gerade entstandenen Islam erweitert. Im Laufe der Jahrhunderte kamen immer neue Geschichten wie auch Übersetzungen hinzu.

Die Erzählerin Scheherazade aus "1000 und einer Nacht" wurde weltberühmt. Scheherazade erzählt dem König jede Nacht eine Geschichte, die sie am Ende der Nacht an der spannendsten Stelle abbricht. Der König, der unbedingt die Fortsetzung hören will, schiebt deshalb die geplante Hinrichtung Scheherazades immer wieder auf. Nach tausendundeiner Nacht sah der König sich selbst, die Frauen und die Welt anders.

Tee & Gespräch ist eine Veranstaltungsreihe im Interkulturellen Frauen-Informations-und Begegnungszentrum FiA - ein Projekt der Frauenkultur Leipzig. Diese Angebot im Leipziger Osten eröffnet einen sozial-kommunikativen Ort der Begegnung: Bei einer Tasse Tee kommen Frauen aus verschiedenen Ländern zu ausgewählten Themen miteinander ins Gespräch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Leipzig im Bereich der Politischen Bildung

Ort: FiA - Interkulturelles Frauen-Informations- und Begegnungszentrum, Konradstraße 62, 04315 Leipzig

Do., 06. 12. 18
19:00 Uhr
Feminismus in die Köpfe schreiben
VORTRAG & DISKUSSION

mit SVENJA GRÄFEN
Soziologin und Publizistin

Wie feministisch ist die Poetry Slam-Szene? Wie gleichberechtigt geht's im Literaturbetrieb zu? Wie lässt sich mit Texten und Geschichten gegen Sexismen und Stereotype ankämpfen? Wer mit Sprache arbeitet, sollte sich ihrer Macht bewusst sein - aber gibt es so ein feministisches Bewusstsein überhaupt in der Literatur? Die Autorin und Aktivistin Svenja Gräfen liest Slamtexte, Essays, Erzählungen - und berichtet von ihren Erfahrungen.
Eintritt: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

Fr., 18. 01. 19
15:00 - 17:00 Uhr
Wechseljahre im Kulturvergleich
TEE & INTERKULTURELLES GESPRÄCH

Während der Wechseljahre lernen viele Frauen ihren Köper "anders kennen". Bis dahin unbekannte "hitzewallende oder/und melancholi- sche Momente" begleiten öfters diese Zeit, in der meist auch die eigenen Kinder aus dem Haus gehen und Eltern verstärkt der Unterstützung bedürfen. Der ganze Alltag verändert sich, es beginnt eine neue Lebensphase. Manchmal wird dieser Neu-Beginn leichter, wenn man mit anderen Frauen darüber sprechen kann - und auch über Mittel und Möglichkeiten, die den "Wechsel" erleichtern.

Tee & Gespräch ist eine Veranstaltungsreihe im Interkulturellen Frauen-Informations-und Begegnungszentrum FiA - ein Projekt der Frauenkultur Leipzig. Diese Angebot im Leipziger Osten eröffnet einen sozial-kommunikativen Ort der Begegnung: Bei einer Tasse Tee kommen Frauen aus verschiedenen Ländern zu ausgewählten Themen miteinander ins Gespräch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Leipzig im Bereich der Politischen Bildung

Ort: FiA - Interkulturelles Frauen-Informations- und Begegnungszentrum, Konradstraße 62, 04315 Leipzig