Do 01.06.17
16:00 - 18:00 Uhr
Aufarbeitung Hexenverfolgung in Leipzig
OFFENES ARBEITSTREFFEN
Alle Interessierten sind willkommen.

Do 01.06.17
18:00 - 20:00 Uhr
Rechtsberatung für Frauen
Kostenlose Rechtsberatung
Mit der Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff
Jeden 1. Donnerstag im Monat.
Die Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff bietet Beratung für Frauen zu rechtlichen Problemen an. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei.
Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 - 2130030 ist notwendig.


Do 01.06.17
19:00 Uhr
HxH. Die Stadt (er)wartet
HxH LESUNG & MUSIK
Text und Stimme: NADJA GRASSELLI
Musik: ATHINA KONTOU

Denn wenn einmal erkannt wird, dass man allein ist, ist man vielleicht nicht mehr so allein.
Sondern man wird eher ein... Untersuchungsobjekt.
Das Monstrum Gesellschaft nimmt in einer Zeit, in der Individualismus immer mehr unser Leben bestimmt, einen immer abstrakteren Charakter an, der sich jedoch in sehr konkreten Auswirkungen auf unseren Alltag überträgt. Wird etwas von uns erwartet? Von wem? Und was passiert, wenn man den Erwartungen nicht gerecht wird?
Die Stadt ist ein von Ängsten überfüllter Raum, wo Verschiedenheit zusammenlebt, wo der unbekannte und unvorhersehbare Andere täglich sehr nah mit uns in Kontakt steht. Wer muss sich schützen und wer wird ausgeschlossen? Wer wird zum Sündenbock dieser Gesellschaft?
Stets in Bewegung - wartet die Stadt. Wer ist die heutige Hexe?

NADJA GRASSELLI aufgewachsen in Trento [IT], studierte in Bologna und Berlin und wohnt seit 2014 in Leipzig. Sie arbeitet hier, dort und auch anderswo und experimentiert als Autorin, Dramaturgin, Regisseurin (und anderes mehr) mit hybriden künstlerischen Formen in dem Grenzraum zwischen Kunst, Kultur und Gesellschaft (liminalraum.org).
ATHINA KONTOU ist zwischen Athen und Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie kam vor 8 Jahren zum Studieren nach Leipzig und arbeitet als Jazzmusikerin.
Eintritt: 6,- | 4,- Euro (ermäßigt)

Fr 02.06.17
17:00 Uhr
Das Mädchen Wadjda
Wadjda FILM & GESPRÄCH
Regie: HAIFAA AL MANSOUR, Sau/D 2012, 97 Min.

Der Film erzählt die Geschichte des zehnjährigen Mädchens Wadjda. Jeden Tag kommt sie auf ihrem Weg zur Schule an einem Spielzeuggeschäft vorbei, das ein grünes Fahrrad anbietet. Wadjda träumt davon, dieses Fahrrad zu besitzen, denn dann könnte sie sich auch endlich gegen den Nachbarsjungen Abdullah durchsetzen und auf ihrem Fahrrad vor ihm davon flitzen. Mädchen ist jedoch das Fahrradfahren verboten. Trotzdem heckt Wadjda einen Plan aus, wie sie mit verbotenen Geschäften auf dem Schulhof Geld für das Fahrrad verdienen kann. Doch ihr Plan fliegt auf. Ihre einzige Chance doch noch an das Geld zu kommen: Sie muss den mit einem hohen Preisgeld dotierten Koran-Rezitationswettbewerb der Schule gewinnen. Mit viel Eifer und Erfindungsgeist macht sie sich an die Aufgabe, vermeintlich fromm zu werden.

"Das Mädchen Wadjda" ist der erste Film, der in Saudi-Arabien überhaupt gedreht wurde - und dann auch noch von einer Frau. Der Regisseurin Haifaa Al Mansour gelingt eine Fülle an Alltagsbeobachtungen, die einen Eindruck vermitteln vom Leben in einem arabischen Land. "Indem Haifaa Al Mansour mit Wadjda ein unwiderstehlich lebendiges Mädchen in den Mittelpunkt rückt, gewinnt der Film eine Leichtigkeit, die er gut brauchen kann. Seine Geschichte ist eigentlich ziemlich bitter. Zu dem Zorn über die zahllosen Ungerechtigkeiten und Einschränkungen kommt ein wachsendes Gefühl der Beklemmung." (Martina Knoben | Süddeutsche Zeitung)

Eine Veranstaltung nur für Frauen. Im Anschluss sind Frauen aller oder keiner Konfession eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Leipziger Syrienhilfe.
Eintritt: frei

Di 06.06.17
10:00 - 11:00 Uhr
In Bewegung sein
Kleiner Bewegungskurs für Seniorinnen
Anmeldung erforderlich.
Leitung: Kristin Bergmann

Di 06.06.17
11:00 - 13:00 Uhr
60 plus: Zum alten Eisen gehöre ich noch lange nicht!
II. Frauenstammtisch für aktive (Un)Ruheständlerinnen

Im beruflichen (Vor)Ruhestand angekommen, sind die alltäglichen Arbeiten meist überschaubar. Natürlich, größere Renovierungs- und Putz-Aktionen oder Gartenarbeiten halten einen schon auf Trab - und Angst wegen "des Rastens und Rostens" ist völlig unbegründet. Aber manchmal gibt es immer wieder mal einen Moment, in dem es gut wäre, mit anderen Menschen im Gespräch zu sein oder gemeinsam etwas zu tun. Die eigene Meinung öffentlich zu machen, ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Wir mischen uns ein, mischen mit und können nur so - wenn auch nur ein Stückchen - Einfluss nehmen auf das, was in unserer Stadt passiert oder eben nicht. Und dafür ist der "rückenstärkende Austausch" in einer Gruppe hervorragend geeignet.

Leitung: Edda Minkus

Di 06.06.17
15:00 - 16:30 Uhr
Senior/innen-Tanz
Leitung: KERSTIN ARNDT, Trainerin für Senior/innen-Tanz.
Kursgebühr: 30,- Euro monatlich

Mi 07.06.17
11:00 - 13:00 Uhr
LESE-LUST - Vorstellung von "Lieblingsbüchern"
Herzlich eingeladen sind alle, die Freude am Lesen haben und gerne darüber debattieren möchten.
Jeden 1. Mittwoch im Monat 11:00 - 13:00 Uhr
Leitung: S. SOMMER

Mi 07.06.17
17:00 - 18:00 Uhr
Kundalini Yoga für Frauen
mit NOA HAR ANAND KAUR
Matten sind vorhanden. Bitte vorher anmelden. Fortlaufender Kurs, jeden Mittwoch.
Kursgebühr: 8,- | 5,- Euro (ermäßigt)

Do 08.06.17
19:00 Uhr
Am Herdfeuer. Aufzeichnungen einer Reise zu den matriarchalen Mosuo
Am Herdfeuer LESUNG & DISKUSSION
Dagmar Margotsdotter, Uschi Madeisky, Daniela Parr

Muttersee, Mutterberg, Mutterland: Am Lugu-See im Südwesten Chinas leben die Mosuo. Weil sie eine matriarchale Gesellschaft sind, liegen Grund und Boden in den Händen der Frauen. Damit weiß jedes Mosuokind von Geburt an, dass es eine sichere Heimat hat: den Mutterklan. Es gibt keine Frauenhäuser, keine Kinder- und Altenheime. Fürsorge füreinander geht über alles. Matriarchale Menschen leben in existentieller Sicherheit. Um diese ureigene, mütterliche Grundstimmung zu dokumentieren, lebt die Autorin Dagmar Margotsdotter jedes Jahr mehrere Wochen in einem befreundeten Mosuoklan am Lugu-See. Die vorliegenden Aufzeichnungen stammen von ihrem ersten Aufenthalt dort. Auf der Reise entstanden auch Teile des gemeinsam mit Uschi Madeisky und Daniela Parr produzierten Films "Wo die freien Frauen wohnen".

An diesem Abend wird die Autorin Dagmar Margotsdotter aus ihrem Buch "Am Herdfeuer" lesen und gemeinsam mit den Filmemacherinnen Uschi Madeisky und Daniela Parr von ihren Reisen zu den matriarchalen Mosuo berichten.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Fr 09.06.17
19:00 Uhr
Dunkle Wasser
Dunkle Wasser Einführung in die Thematik und Motive des Horrorfilms anhand des japanischen Filmes "Dark Water - Honogurai mizu no soko kara" (2002)
VORTRAG & DISKUSSION
Referentin: Susann Arnold

Eine alleinerziehende Mutter zieht nach der Scheidung von ihrem Mann mit ihrer kleinen Tochter in eine heruntergekommene Plattenbausiedlung am Stadtrand. Zunächst schenkt sie einem Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke wenig Beachtung, doch bald schon beginnen sich unheimliche Vorgänge zu häufen.

Der Vortrag stellt anhand dieses Filmbeispiels Motive und Thematiken im Horrorfilm, wie unter anderem den Begriff der Mutterschaft, der Familie, des Spukhauses und des Monsters vor. Er zeigt auf, wie der Horrorfilm zu einem höchst interessanten Medium werden kann, welches die vergessenen und verdrängten Ängste der Gesellschaft thematisiert und sie in anderer Form, jedoch nicht minder grausam, wiedergibt. Mit anschließender Diskussion und Erfahrungsaustausch. Mit Bild- und Filmbeispielen, auch für schwache Nerven geeignet, keine Splatterszenen.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Sa 10.06.17
10:00 - 14:30 Uhr
Drag Kinging
Drag Kinging WORKSHOP
Workshop-Leitung: Rainer Asbach Flecken

Drag bedeutet, einer der zahlreichen Entstehungsgeschichten zufolge, "dressed resembling a girl" oder auch "dressed resembling a guy" ("angezogen wie ein Mädchen/Typ"). Spätestens seit der US-amerikanischen Castingshow "RuPaul's Drag Race" haben Dragqueens endgültig ihren Platz im öffentlichen Bewusstsein.
Mit ihrem hyperaufwendigen Make-up, den schwindelerregenden Highheels und den extravaganten Outfits geht es vielen Dragqueens nicht darum, in der Öffentlichkeit als Frau wahrgenommen zu werden. Drag ist vielmehr eine eigene Kunstform. Es zu praktizieren hat daher auch nicht unbedingt etwas damit zu tun, transgender oder transsexuell zu sein. Die meisten Dragqueens definieren sich in ihrem Alltag als Männer. Es gibt aber Menschen aller Geschlechter, auch Frauen, die als Dragqueens auftreten.

UND WAS IST MIT DRAG KINGS?
Drag Kings haben im öffentlichen Bewusstsein keinen Platz gefunden, beziehungsweise ist es fast überhaupt nicht bekannt, dass es im vorherrschenden binären Geschlechtersystem auch andersherum gehen kann...
Nicht nur Weiblichkeit kann als nicht natürlich vorgeführt werden und überspitzt dargestellt werden, auch eine Männlichkeit kann übernommen und/ oder vorgeführt werden, ganzgleich wer diese darstellen mag.
Wenn auch ihr einmal das Konzept "DragKing" kennenlernen wollt, und ein "Mann" für einen Tag sein wollt, KOMMT VORBEI und lasst euch Überraschen.

Anmeldung erforderlich bis 08.06.2017.
Teilnahmegebühr: 12,- | 9,- Euro ermäßigt

So 11.06.17
10:00 - 13:00 Uhr
Was blüht denn da? Pflanzen an ihren Blüten erkennen
Kräutertour KRÄUTER-TOUR
Tourleitung: KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und zertifizierte Kräuterfrau

Im Juni gehen viele der Kräuter in die Blüte - eine gute Zeit, um Blüten dekorativ einzusetzen in Ölen, Limonaden, Smoothies und Aufstrichen.
Bitte eine Kleinigkeit fürs Picknick und ein Trinkgefäß mitbringen. Bei Dauerregen muss die Kräutertour leider ausfallen.

Treffpunkt: Café der Frauenkultur
Anmeldung bis 08.06.2017 erforderlich.
Teilnahmegebühr: 10,- | 6,- Euro (ermäßigt)

So 11.06.17
15:00 - 18:00 Uhr
Fantasia
Sommerfest SOMMERFEST IN DER KULTURFABRIK
Auf dem Regenbogen vor dem Horizont - Feenstaub und Wunderland: Die Kulturfabrik Leipzig schickt Seifenblasen durch die Luft und lädt Groß und Klein zum diesjährigen Sommerfest "Fantasia" ein. Es gibt fantastische Mitmachaktionen. Lasst euch zauberhaft bemalen, von wundersamen Spielen beflügeln und wundervoll verzuckern. Fantasie hat keine Grenzen.
Wem nach Rätseln und Spielen die Puste ausgeht, kann sich zur Teestunde mit dem Hutmacher setzen oder dem Treiben auf der Fantasia-Showbühne lauschen... U.a. mit der Percussions-Gruppe unter der Leitung von INGEBORG FREYTAG oder neuen Titeln des Chores "SINGEN BEI UNS". Also folgt dem Ruf aus dem südlichen Fantasiaaaa und lasst uns gemeinsam in den Sommer feiern! Die Vereine Cammerspiele, Frauenkultur, HALLE 5 und WERK 2 freuen sich auf euch und ein ausgelassenes Fest.
Eintritt: frei

Mo 12.06.17
19:00 Uhr
Singen und Swingen im Frauenchor „Canta Animata“
Leitung: REGINA KOLB

Di 13.06.17
15:00 - 16:30 Uhr
Senior/innen-Tanz
Leitung: KERSTIN ARNDT, Trainerin für Senior/innen-Tanz.
Kursgebühr: 30,- Euro monatlich

Di 13.06.17
18:00 - 19:30 Uhr
Gewaltfreie Kommunikation
Leitung: PAULA J. HERWIG, Mediatorin & Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation
Anmeldung erforderlich, da max. 10 Teilnehmerinnen möglich.
Kursgebühr: 12,- Euro je Abend

Di 13.06.17
20:00 Uhr
Come and Drum! - Trommelmusik in der Frauenkultur
Westafrikanische und afrokaribische Trommelmusik zu erlernen und zu spielen ist eine der schönsten Möglichkeiten, Rhythmus zu erleben und den Tanz des Lebens besser zu verstehen, seine Kraft zu erfahren und sich mit ihm wohl zu fühlen.
Anmeldung erforderlich!
Kursleitung: Ingeborg Freytag

Mi 14.06.17
11:00 Uhr
Zum alten Eisen gehöre ich noch lange nicht!
Offener Frauen-Stammtisch für interessierte (Un)Ruheständlerinnen
Leitung: EDDA MINKUS

Mi 14.06.17
17:00 - 18:00 Uhr
Kundalini Yoga für Frauen
mit NOA HAR ANAND KAUR
Matten sind vorhanden. Bitte vorher anmelden. Fortlaufender Kurs, jeden Mittwoch.
Kursgebühr: 8,- | 5,- Euro (ermäßigt)

Mi 14.06.17
19:30 - 21:00 Uhr
Mit Leichtigkeit ins Schreiben kommen.
Leitung: Dr. AMELIE MAHLSTEDT, Autorin und Schreibtherapeutin
Teilnahme nur nach Voranmeldung!
Kosten: 6,- / 5,- Euro
Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat.

Do 15.06.17
18:00 - 20:00 Uhr
Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen
Fair-Sicherung FAIR-SICHERUNGSBERATUNG für Frauen
Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Und alles unverbindlich und unparteiisch! Mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau.
Anmeldung ist erforderlich.

Do 15.06.17
19:00 Uhr
Das Paradox der Kulturen. Intersektionen zwischen Sexismus, Rassismus und Kultur.
Das Paradox der Kulturen VORTRAG & DISKUSSION
Referentin: Petra Klug

In der Debatte um die kulturellen und religiösen Hintergründe für sexistische Gewalt werden oft rassistische Vorannahmen getroffen, die sexuelle Gewalt pauschal mit bestimmten Kulturen, insbesondere dem Islam, assoziieren und dabei sexistische Gewalt in westlichen Gesellschaften ausblenden. Die Kritik an einer solchen Instrumentalisierung des Feminismus bestreitet auf der anderen Seite jedoch oft jeglichen Zusammenhang zwischen Gewalt und dem kulturellen Hintergrund der Täter als westliches Konstrukt. Diese Rede vom Homonationalismus oder Femonationalismus gibt damit nicht nur den feministischen oder emanzipatorischen Anspruch zugunsten eines verkürzten Antirassismus auf, sie reproduziert auch rassistische Annahmen und ignoriert nicht zuletzt das Leiden all derer, die sich kulturellen oder religiösen Geschlechter-Normen in "ihren" Kulturen nicht beugen wollen. Der Vortrag analysiert diesen Zusammenhang vor dem Hintergrund der Debatte um die Kölner Silvesternacht.

Petra Klug hat Soziologie, Kulturwissenschaften und Religionswissenschaften an der Universität Leipzig studiert. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und assoziiertes Mitglied am DFG-Graduiertenkolleg Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik. Sie hat ein Buch zum Islam-Diskurs im Deutschen Bundestag sowie zahlreiche Artikel zu Religion, Nichtreligion, Gender und Menschenrechten veröffentlicht. Am Institut für Religionswissenschaft und -pädagogik der Uni Bremen schließt sie gerade ihre Dissertation zum Umgang mit Atheist_innen in den USA ab. Nähere Informationen, Volltexte sowie einen Lebenslauf mit Publikationsliste finden Sie hier: https://bremen.academia.edu/PetraKlug
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Fr 16.06.17
19:00 Uhr
Feels like a Revolution - Eine feministisch-philosophische Kritik des Gefühls
Women in Science VORTRAG & DISKUSSION
Referent*in: Kim Posster

Im Alltagsverständnis scheinen Gefühle keine objektive Gültigkeit zu haben. Sie erscheinen nicht für die Verallgemeinerung geeignet und bedrohen sogar die "Neutralität" z.B. akademischer oder politischer Diskurse. Emotional sein, heißt irrational sein. Gleichzeitig scheinen Gefühle für eine innere Wahrheit zu bürgen, über die ein Urteil schnell als anmaßend empfunden wird. Wie kommt es, dass Emotionen so oft der denkenden Vernunft gegenübergestellt werden? Ist es ein Zufall, dass wir die Ratio eher mit dem Männlichen und das irrationale Spüren eher mit dem Weiblichen verbinden? Müssen Gefühle etwa überwunden werden, um die Freiheitsversprechen der Aufklärung einzulösen, oder sind sie der letzte Hoffnungsschimmer der Emanzipation in einer bis zum Äußersten rationalisierten Welt? Im Vortrag soll ein philosophisch-feministischer Blick auf Gefühle eröffnet werden, der das Fühlen als Element der Erkenntnis- und Gesellschaftskritik zu ihrem Recht kommen lässt, ohne dabei die Kritik am Kult der Emotion in kapitalistischen und patriarchalen Verhältnissen auszusparen.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von "women in science" statt | Kooperation zwischen RGL des Stura der Uni Leipzig und der Frauenkultur.
Eintritt: gegen Spende

So 18.06.17
16:00 Uhr
Von röhrenden Hirschen und revoltierenden Hausschnecken
Performance Eine Performance der besonderen Art
Susanne Köszeghy | Musikerin
Veronika Weidauer | Künstlerin und Autorin

Eine zwischen Dada-Texten, moderner und neu interpretierter populärer Musik diametrisch angelegt Klang-, Wort- und Bildcollage wird von der Künstlerin und Autorin Veronika Weidauer und der Musikerin Susanne Köszeghy zu einem Gesamtkunstwerk verwoben.

Humoristische Betrachtungen des Alltags lassen inmitten der Geräusche der Natur und ihrer Imitationen neue Wege und Wirklichkeiten entstehen, die sogar den Dialog mit Hirschen und Schnecken wahr werden lassen!

Das Programm umfasst eine bunte Zusammenstellung von Musik (von Henry Purcell über Tim Buckley und Agnes Dorwarth bis zu den Ärzten, vertont mit Gesang, Blockflöten, Gitarre und Klavier) und Literatur (Mutti Riot, Schafes Schwester etc.), zugleich tiefgründig und komisch, und wird umrahmt durch die Bilder und Zeichnungen von Veronika Weidauer.

Susanne Köszeghy: Blockflötenstudium in Stuttgart, Amsterdam und Leipzig, Meisterklassenexamen ebendort, mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Kammermusikwettbewerbe; seit 2000 freischaffend in Berlin; Konzerttätigkeit mit unterschiedlichen Ensembles mit Zeitgenössischer Musik; seit mehreren Jahren Beschäftigung mit freier Improvisation, u.a. auch in Kombination mit LandArt; multimediale Performances mit "Mutti Riot" (zusammen mit V. Weidauer) und der Schauspielerin Heidi Zengerle
Veronika Weidauer: geboren, aufgewachsen in Berlin-Kreuzberg, Kunststudium an der Ecole Municipale des Beaux-Arts, Avignon, Frankreich; Kurz in der Werbegrafik in Stuttgart gearbeitet, dann Studium der klassischen Archäologie und Bibliothekswissenschaft mit Diplom in Berlin. Auch das noch: Klassische Gesangsausbildung - Mezzosoprano -bei Gabriele Dünnebier- Küpper. Arbeit als freie Künstlerin im eigenen Atelier in Berlin-Mitte-Moabit seit 2004 (seit 1996 Gemeinschaftsatelier Prenzlauer Berg, aber dann kamen zwei Söhne); Autorin von Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Aki Norev; Organisation von Ausstellungen und Lesungen. Freies Lektorat. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. stete Teilnahme am Moabiter "Ortstermin", 2015 "Lost in Paradise" Open-Air-Ausstellung vor dem Rathaus Tiergarten.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

Mo 19.06.17
19:00 Uhr
Singen und Swingen im Frauenchor „Canta Animata“
Leitung: REGINA KOLB

Di 20.06.17
10:00 - 11:00 Uhr
In Bewegung sein
Kleiner Bewegungskurs für Seniorinnen
Anmeldung erforderlich.
Leitung: Kristin Bergmann

Di 20.06.17
11:00 - 13:00 Uhr
60 plus: Zum alten Eisen gehöre ich noch lange nicht!
II. Frauenstammtisch für aktive (Un)Ruheständlerinnen

Im beruflichen (Vor)Ruhestand angekommen, sind die alltäglichen Arbeiten meist überschaubar. Natürlich, größere Renovierungs- und Putz-Aktionen oder Gartenarbeiten halten einen schon auf Trab - und Angst wegen "des Rastens und Rostens" ist völlig unbegründet. Aber manchmal gibt es immer wieder mal einen Moment, in dem es gut wäre, mit anderen Menschen im Gespräch zu sein oder gemeinsam etwas zu tun. Die eigene Meinung öffentlich zu machen, ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Wir mischen uns ein, mischen mit und können nur so - wenn auch nur ein Stückchen - Einfluss nehmen auf das, was in unserer Stadt passiert oder eben nicht. Und dafür ist der "rückenstärkende Austausch" in einer Gruppe hervorragend geeignet.

Leitung: Edda Minkus

Di 20.06.17
15:00 - 16:30 Uhr
Senior/innen-Tanz
Leitung: KERSTIN ARNDT, Trainerin für Senior/innen-Tanz.
Kursgebühr: 30,- Euro monatlich

Di 20.06.17
18:00 Uhr
Die Wanderhebammen Vietnams
DER BESONDERE FILM
Regie: SILKE GONDOLF, D 2014, 44 Min.

Fernab der Hauptstadt Hanoi lebt die ethnische Minderheit der Hmong im Norden Vietnams ein einfaches und an jahrhundertealte Traditionen gebundenes Leben. Mehr als 70 Prozent der Geburten finden zu Hause statt, unterstützt nur von der Schwiegermutter oder einer erfahrenen Frau. Die Sterblichkeitsrate bei Müttern und Neugeborenen liegt in dieser abgelegenen Gegend um ein Zehnfaches höher als im Rest Vietnams. Das nahmen die Vereinten Nationen zum Anlass, ein Ausbildungsprogramm für Hebammen zu starten. Insgesamt wurden 50 lokale Hebammen ausgebildet und mit einfachen medizinischen Instrumenten ausgestattet. Die westliche Schulmedizin hat hier keinen guten Ruf, denn in der Tradition der Hmong spielt die Geisterwelt eine große Rolle. Bei den jungen Dorfbewohnerinnen genießen die Hebammen großes Vertrauen und gelten als Vorbilder. Sie helfen nicht nur beim Gebären, sie klären auf, kümmern sich um Mutter und Kind - und achten darauf, dass die Traditionen eingehalten werden. Im Dorf Pho Cao ist Vu Thi My eine von ihnen. Sie ist 20 Jahre alt und hat selbst zwei Kinder, besitzt einen Schulabschluss und kann schreiben und lesen. Das qualifiziert die junge Frau, am 18-monatigen Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Sie lebt - so wie alle Hmong-Familien in den ländlichen Regionen - mit Schwiegereltern und Ehemann unter einem Dach. Die Töchter der Hmong werden sehr früh verheiratet. Nicht selten bekommen Frauen ihr erstes Baby im Alter von vierzehn Jahren. Die Wanderhebammen wissen um die Rituale und Bräuche, weil sie diese selbst leben. Bei einer Namensgebungszeremonie rufen Schamanen beispielsweise die Seelen der Verstorbenen an, damit diese in ihrer Familie wiedergeboren werden und der Lebenskreislauf von Geburt und Tod geschlossen werden kann. Auch weil die Hebammen sich mit diesen Traditionen ihres Volkes auskennen und die Bedeutung der Rituale nachvollziehen können, ist es ihnen gelungen, die Sterblichkeitsrate in der Region drastisch zu senken.

Im Rahmen der Ausstellung "Hexenverfolgung. Auch in der Zeit der Reformation" zeigen wir diesen Film, um über andere Formen des Umganges mit Geburt zu informieren, die in unserem medizinisch-technischen Empfinden heute nur schwer vorstellbar sind... vor wenigen Jahrzehnten aber auch in Deutschland noch möglich/nötig waren - und auch heute noch sind.
Eintritt frei

Mi 21.06.17
16:00 - 17:30 Uhr
Auf den Spuren von Henriette G.
STADTRUNDGANG im Rahmen der Jüdischen Woche
Mit GERLINDE KÄMMERER, Dipl.-Kulturwissenschaftlerin und Gästeführerin (IHK-Zertifikat)
Treffpunkt: Eingang Grassi-Museen/Johannisplatz

Henriette Goldschmidt (1825-1920) war Fröbelpädagogin, Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung und vielfach engagierte Reformerin. 1858 zog sie mit ihrem Mann, dem Rabbiner Dr. Abraham Meyer Goldschmidt, nach Leipzig und schuf hier Kindergärten sowie Einrichtungen für die Erzieherinnen-Ausbildung. 1911 eröffnete sie mit 86 Jahren - im Zusammenwirken mit dem jüdischen Verleger und Stifter Dr. Henri Hinrichsen - die ,Hochschule für Frauen' in Leipzig. Die Tour erzählt zudem von Hedwig Burgheim (1887-1943), einer der ersten Studentinnen dieser Hochschule, sowie von Gertrud Herrmann (1896-1942), der ersten jüdische Studienrätin in Sachsen.
Um Voranmeldung unter 0341 - 2130030 wird gebeten.
Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt

Mi 21.06.17
17:00 - 18:00 Uhr
Kundalini Yoga für Frauen
mit NOA HAR ANAND KAUR
Matten sind vorhanden. Bitte vorher anmelden. Fortlaufender Kurs, jeden Mittwoch.
Kursgebühr: 8,- | 5,- Euro (ermäßigt)

Do 22.06.17
19:00 Uhr
Über Antisemitismus, Israel und darüber, warum das Private noch immer politisch ist
Vortrag VORTRAG & DISKUSSION im Rahmen der Jüdischen Woche
Referentin: CONSTANZE STUTZ, Leipzig

Constanze Stutz führt in Erscheinungsformen des gegenwärtigen Antisemitismus ein, dessen Projektionen unter anderem auf Israel zielen und zeigt die gesellschaftliche Vermittlung und Funktion von Antisemitismus und Antizionismus auf. Der Vortrag zielt dabei auf eine Kritik an Theorien und Kampagnen, die mit Konzepten wie "Homonationalismus" und "pink-washing" argumentieren. Ziel dieser Konzepte ist es, Errungenschaften sozialer Kämpfe der Queer- und Frauenbewegung wie beispielsweise eine gezielte Stärkung von Frauenrechten oder eine LGBT-freundliche Politik einseitig als reine Konstrukte des Westens zu erklären und somit abzuwerten. Diesem Vorgehen soll eine Politisierung von Erfahrung gegenübergestellt werden, was als eine der grundlegenden Errungenschaften feministischer Kämpfe zu verstehen ist. Denn: das Private ist politisch. Dafür braucht es unabgegoltene universalistische Versprechen - wie z.B. Menschenrechte wie die Unversehrtheit des eigenen Körpers - die als Grundlage einer Gesellschaftskritik entfaltet werden, die Erfahrung nicht nur ernst, sondern in sich aufnimmt und sie politisch wendet ohne diese universalistische Grundsätze aufzugeben.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Sa 24.06.17
14:00 - 22:00 Uhr
Ohne uns kein WIR!
Leipziger Frauenfestival Das Zweite Leipziger Frauen*Festival
Freiheitlich-demokratisches Leben braucht aktive und gleichberechtigte Beteiligung von Frauen*
Ort: Leipziger Marktplatz

Freiheit und Demokratie braucht immer die aktive Beteiligung von Frauen*. Die globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen werden komplizierter und die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen sind nicht absehbar. Es braucht Gemeinsinn und Weitsicht, um die Zukunft zu gestalten. Es braucht ein Wir. Und ein Wir ohne Frauen* gibt es in einer Demokratie nicht. Es liegt an "uns", wie "wir" auch gesellschaftliche Widersprüche lösen können. Es liegt an "uns", wie "wir" ein gewaltfreies und friedliches Band zwischen den Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen bzw. Herkunftsländer bewirken können. Gemeinsam geht es besser! Ohne uns aber kein WIR. Viel wurde in vergangenen Jahrzehnten erreicht - doch auch heute sind Frauen* in vielen Bereichen des Alltags und gesellschaftlichen Lebens nicht in angemessener und gleichberechtigter Weise vertreten. Aber in unserer Demokratie ist die Zeit überfällig, um Kraft, Beharrlichkeit, Kreativität und den Mut zu Veränderungen von Frauen den äquivalenten Raum zu geben und neue Wege zu beschreiten. Das Frauen*Festival ist passender Anlass, um Frauen* dieser Stadt in ihrer Souveränität, Individualität und Lebensfreude öffentlich zu feiern. Und dieses Festival versteht sich als ein impulsgebendes Kultur-Event: Frauen* setzen in Leipzig ein Zeichen für eine gerechte Zukunft.

Ein Festival von Frauen* dieser Stadt für alle ! Ein Festival mit vielen Künstler*innen... mit großem Angebots-und Info-Markt zahlreicher Unternehmerinnen, Handwerkerinnen, Initiativen und Vereine.
Ein Festival für Frauen*, Männer*, Kinder und Mitmach-Angeboten für alle.
Ein Festival zum Gut-Hier-Sein, zum Zuhören, zum Miteinander-Reden, zum Feiern, zum Tanzen...
U.a. mit: Rebeca Lane (Guatemala), DJ IPEK, Suli Puschban, Ingeborg Freytag, Yansn u.v.m.
Alle weiteren Infos auch unter www.leipzigerfrauenfestival.de

Mo 26.06.17
19:00 Uhr
Singen und Swingen im Frauenchor „Canta Animata“
Leitung: REGINA KOLB

Di 27.06.17
10:00 - 11:00 Uhr
In Bewegung sein
Kleiner Bewegungskurs für Seniorinnen
Anmeldung erforderlich.
Leitung: Kristin Bergmann

Di 27.06.17
15:00 - 16:30 Uhr
Senior/innen-Tanz
Leitung: KERSTIN ARNDT, Trainerin für Senior/innen-Tanz.
Kursgebühr: 30,- Euro monatlich

Di 27.06.17
20:00 Uhr
Come and Drum! - Trommelmusik in der Frauenkultur
Westafrikanische und afrokaribische Trommelmusik zu erlernen und zu spielen ist eine der schönsten Möglichkeiten, Rhythmus zu erleben und den Tanz des Lebens besser zu verstehen, seine Kraft zu erfahren und sich mit ihm wohl zu fühlen.
Anmeldung erforderlich!
Kursleitung: Ingeborg Freytag

Mi 28.06.17
11:00 Uhr
Zum alten Eisen gehöre ich noch lange nicht!
Offener Frauen-Stammtisch für interessierte (Un)Ruheständlerinnen
Leitung: EDDA MINKUS

Mi 28.06.17
17:00 - 18:00 Uhr
Kundalini Yoga für Frauen
mit NOA HAR ANAND KAUR
Matten sind vorhanden. Bitte vorher anmelden. Fortlaufender Kurs, jeden Mittwoch.
Kursgebühr: 8,- | 5,- Euro (ermäßigt)

Mi 28.06.17
19:30 - 21:00 Uhr
Mit Leichtigkeit ins Schreiben kommen.
Leitung: Dr. AMELIE MAHLSTEDT, Autorin und Schreibtherapeutin
Teilnahme nur nach Voranmeldung!
Kosten: 6,- / 5,- Euro
Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat.

Do 29.06.17
19:00 Uhr
Jorinde und Joringel
DER BESONDERE FILM
Jorinde und Joringel
DDR 1986, 76 min., Drehbuch: VERA UND CLAUS KÜCHENMEISTER
Es spielen u.a. JUTTA WACHOWIAK die Zauberin und WALFRIEDE SCHMITT die Mutter
Das adaptierte Märchen der Gebrüder Grimm erzählt vom Krieg und vom Suchen nach dem Glück, von Verantwortung und vom Leben. Eine Eule | ein alte Frau, die versucht, die Jüngeren zu beschützen. Eine berührende Verfilmung mit surrealen Bildern.
Eintritt: frei

Mi 05.07.17
10:00 - 11:00 Uhr
Coole Sachen einfach neu machen
Workshop
für alle ab 7 Jahren

Aus ganz verschiedenen Materialien wie Kalenderblätter und Prospekten oder bunten Perlen und Bändern kann man super coole Dinge neu gestalten, die einfach alle überraschen. Mit ein paar kreativen Tipps kannst du eine ganz besondere Geschenktüte oder einen total auffallenden Briefumschlag basteln, den allen haben wollen. Und eigene kreative Ideen habt ihr sicherlich auch.

Bitte anmelden bis zum 03. 07. 2017
Teilnahme: 2,- ohne Ferienpass | 1,- mit Ferienpass
Ort: Frauenkultur e.V. Leipzig | Windscheidstr. 51 | 04277 Leipzig
Tel. 0341 - 21 300 30 | Mail: hallo@frauenkultur-leipzig.de

Fr 07.07.17
19:00 Uhr
Denial.
Oder: Die Verweigerung der Realitäten, um zu überleben.
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Dr. Mirette Bakir

Die Malereien der Künstlerin Dr. Mirette Bakir berühren in ihren Emotionen Ambivalenzen unserer Existenz. Gegensätzlichkeit erzeugt Gegensätzlichkeit: Das Leugnen offensichtlicher Wahrheiten durch Teile des politischen Establishments; das Fliehen in virtuelle Welten, um hoffen zu können - die Ablehnung als Strategie zum Überleben - und Sehnsucht nach Wirklichkeit.

Eröffnung der Ausstellung:
Sigrun Hellmich, Kunstwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin
Alia Kheirbek, Musikerin, Klavier
Eintritt: frei